Weiche italienische Amaretti Morbidi aus nur drei Zutaten: gemahlenen Mandeln, Eiweiß und Zucker. Außen mit Puderzucker bestäubt und charakteristisch gerissen, innen wolkig-weich und intensiv mandelig. Natürlich glutenfrei und laktosefrei. Klassisches Patisserie-Konfekt aus Norditalien.
Servings 22Plätzchen
Vorbereitungszeit 12 MinutenMin.
Zubereitungszeit 18 MinutenMin.
Teig-Ruhezeit im Kühlschrank 30 MinutenMin.
Gesamtzeit 1 StundeStd.
Kochutensilien
große Rührschüssel
Saubere fettfreie Schüssel für Eischnee
Handrührer
Silikon-Spatel
Backblech mit Backpapier
Kühlgitter
Zutaten
Hauptzutaten
250gMandeln(gemahlen; blanchiert oder mit Schale; fein gemahlen)
180gZucker
2Eiweiß(Größe L; zimmerwarm)
1TLBittermandel-Aroma(klassisch für die typische Amaretti-Note)
1PriseMeersalz
50gPuderzucker(zum Bestäuben und Wälzen)
Optionale Erweiterungen
1TLZitronenschale(Bio, abgerieben; für frische Note)
1ELAmaretto-Likör(für Erwachsenen-Variante)
2ELMaraschino-Sirup(klassisch italienisch)
Anleitungen
BAISER SCHLAGEN
Die 2 Eiweiße mit einer Prise Meersalz in einer sauberen, fettfreien Schüssel etwa 3 Minuten schlagen, bis der Schaum feste, glänzende Spitzen bildet.
Die 180 g Zucker in drei Portionen einrieseln lassen und nach jeder Portion ein bis zwei Sekunden weiterschlagen, bis die Masse glänzend-fest ist und sich beim Hochziehen des Schlägers in steifen Spitzen zeigt.
MANDELN UNTERHEBEN
Die 250 g gemahlenen Mandeln und das Bittermandel-Aroma in zwei Portionen mit dem Silikon-Spatel unter das Baiser heben, nicht rühren. Es entsteht eine leicht klebrige, formbare Masse.
Die Masse abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen; danach lässt sie sich deutlich besser formen.
FORMEN UND BACKEN
Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Die Hände mit kaltem Wasser anfeuchten und aus der Masse walnussgroße Kugeln von je etwa 20 g formen. Jede Kugel großzügig in Puderzucker wälzen.
Die Kugeln mit 3 cm Abstand auf das Blech setzen und 15 bis 18 Minuten backen, bis die Puderzuckerhülle aufgerissen und der Rand goldgelb ist.
AUSKÜHLEN
Die Plätzchen 5 Minuten auf dem heißen Blech ruhen lassen, dann mit einer Palette vorsichtig auf ein Kühlgitter legen und dort vollständig auskühlen lassen. Innen bleiben sie weich, außen bekommen sie eine dünne, feste Hülle.
Notizen
Bittermandel-Aroma: Pflicht für authentischen Amaretti-Geschmack. Aus dem Backregal des Supermarkts oder Bio-Marktes.Hände anfeuchten: Verhindert Teig-Kleben beim Formen. Mit kaltem Wasser, nicht warm.Puderzucker-Mantel: Großzügig für die typische weiße Optik. Plätzchen zwischen den Handflächen rollen, dann in Puderzucker drücken.Temperatur: 170 °C ist optimal. Höher = außen verbrannt, innen klebrig. Niedriger = zu wenig Risse.Risse-Erkennungszeichen: Echte Amaretti Morbidi haben charakteristische Risse durch die Puderzucker-Krume beim Backen. Ohne Risse = falsch gebacken oder zu wenig Puderzucker.Variationen: Schoko-Amaretti (2 EL Kakao zum Teig), Zitronen-Amaretti (1 EL Zitronenschale + 1 TL Saft), Pistazien-Amaretti (100 g Mandeln durch Pistazien), Schoko-Tipped (halbierte Plätzchen in dunkle Schokolade tunken).Aufbewahrung: 2 Wochen in luftdichter Box bei Raumtemperatur. 2 Monate eingefroren in Tiefkühl-Beuteln. Direkt aus TK 5 Min antauen.Verschenken: In Pergamentpapier wickeln, in flache Holzbox legen, mit Bast zubinden. Klassisches italienisches Patisserie-Geschenk.Servier-Vorschläge: Klassisch zum Espresso, zu Vin Santo (italienischer Dessert-Wein), zur Mascarpone-Creme, zum Tiramisu (zerbrochen als Topping), zum Cappuccino am Vormittag.