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Glasierte Chicken-Yakitori-Spieße mit Frühlingszwiebel von oben auf weißem Blech, hell bernsteinfarben glänzend von der Yakitori-Tare

Chicken Yakitori vom Grill

Saftige Spieße aus Hähnchen-Oberschenkel und Frühlingszwiebel (Negima), erst mit heller Butter saftig gegrillt und zum Schluss hauchdünn mit Yakitori-Tare glasiert – hell bernsteinfarben glänzend, dazu lockerer weißer Reis wie in einer japanischen Izakaya.
Servings 4 Portionen
Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Spieße wässern 30 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 10 Minuten

Kochutensilien

  • Gasgrill (alternativ Holzkohlegrill, Grillpfanne oder Backofen mit Grillfunktion)
  • Bambusspieße (ca. 6–7 Stück, vor dem Stecken 30 Minuten wässern)
  • kleiner Topf (für die Tare-Glasur)
  • Backpinsel (zwei: einer für die helle Butter, einer (Silikon) für die Tare)
  • kleine Schüssel (für die zerlassene Butter zum Bestreichen)

Zutaten

Für die Spieße

  • 800 g Hähnchen-Oberschenkel (ausgelöst, ohne Haut und Knochen; saftiger als Brust)
  • 4 Frühlingszwiebeln (der dicke weiße bis hellgrüne Teil, in 3 cm (1¼ in) lange Stücke)

Helle Butter (zuerst, solange das Fleisch blass ist)

  • 60 g Butter (zerlassen und leicht abgekühlt; hält das magere Fleisch saftig)
  • 1 EL Sake (optional, in die zerlassene Butter gerührt; ersatzweise heller Mirin)

Yakitori-Tare (Glasur zum Schluss)

  • 6 EL Sojasauce (japanisch; für glutenfrei Tamari)
  • 6 EL Mirin (süßer Reiswein)
  • 3 EL Sake (oder trockener Sherry)
  • 2 EL Zucker (brauner oder weißer)
  • 1 Scheibe Ingwer (optional, zum Mitköcheln)
  • 1 Knoblauchzehe (optional, leicht angedrückt)

Zum Servieren

  • 300 g weißer Reis (Rundkorn- oder Jasminreis, gekocht; als Beilage)
  • 1 TL Sesamsamen (geröstet, optional zum Bestreuen)

Anleitungen

VORBEREITEN

  • Die Bambusspieße mindestens 30 Minuten in kaltem Wasser einweichen – so verbrennen sie auf dem Grill nicht. Das Hähnchen-Oberschenkelfleisch trocken tupfen und in mundgerechte Stücke von etwa 3 cm (1¼ in) schneiden. Die Frühlingszwiebeln in ähnlich lange Stücke schneiden, dabei vor allem den festen weißen bis hellgrünen Teil verwenden.
  • Hähnchen und Frühlingszwiebel abwechselnd auf die eingeweichten Spieße stecken: immer ein Stück Fleisch, dann ein Stück Lauchzwiebel, bis der Spieß gut gefüllt ist. Pro Spieß passen etwa sechs bis sieben Fleischstücke. Das ist negi-ma – negi (Lauchzwiebel) und Hähnchen im Wechsel.
    Rohe Yakitori-Spieße mit Hähnchen-Oberschenkel und Frühlingszwiebel im Wechsel auf Bambusspießen, frisch auf den Grillrost gelegt

TARE KOCHEN

  • Für die Tare Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker mit dem Ingwer und der Knoblauchzehe in einen kleinen Topf geben. Bei mittlerer Hitze offen 8 bis 10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce leicht sirupartig wird und einen Löffelrücken dünn überzieht. Ingwer und Knoblauch herausnehmen, die Tare zur Seite stellen.

HELLE BUTTER & ANGRILLEN

  • Den Gasgrill auf mittlere bis hohe Hitze vorheizen und den Rost leicht einölen. Die Butter zerlassen, kurz abkühlen lassen und nach Wunsch den Schuss Sake unterrühren – die Masse bleibt hell und cremig-trüb, nicht klar. Die Spieße auflegen und sofort großzügig mit dieser hellen Butter bestreichen – solange das Fleisch noch blass ist, hält sie das magere Schenkelfleisch saftig und verhindert das Ankleben. Etwa 4 bis 5 Minuten grillen, dann wenden.
    Backpinsel mit heller, zerlassener Butter über einer Glasschüssel, darunter angegrillte Yakitori-Spieße auf dem Grillrost
  • Die zweite Seite ebenfalls mit der hellen Butter bestreichen und weitere 4 bis 5 Minuten grillen, bis das Hähnchen rundum hell gebräunt ist und die Frühlingszwiebel weich wird. Bis hierher kommt nur die Butter an die Spieße, noch keine Sauce.

MIT TARE GLASIEREN

  • Wenn das Hähnchen rundum gebräunt und fast gar ist, kommt die Glasur: Die Spieße mit einem Silikonpinsel rundum hauchdünn mit der eingekochten Yakitori-Tare bestreichen. Kurz weitergrillen, bis die Glasur anzieht und glänzt, dann wenden und erneut bestreichen. In zwei bis drei sehr dünnen Schichten glasieren – so bleibt die Oberfläche hell bernsteinfarben und glänzend, statt dick und dunkel zu werden. Die Tare ist kein Teriyaki, sondern die klassische Yakitori-Glasur, die Schicht für Schicht aufgetragen wird.
    Silikonpinsel und Metallschüssel mit eingekochter Yakitori-Tare über den fast garen Hähnchenspießen auf dem Grill

RUHEN & SERVIEREN

  • Die fertig glasierten Spieße auf ein Blech oder einen Teller legen und ein bis zwei Minuten ruhen lassen, damit sich die Säfte im Fleisch verteilen. Wer mag, bestreicht sie jetzt noch einmal dünn mit der restlichen Tare.
    Fertig glasierte Yakitori-Spieße auf einem weißen Blech auf dem Grillwagen, hell bernsteinfarben glänzend
  • Den gekochten weißen Reis auf Tellern anrichten und je zwei Spieße daneben legen. Nach Wunsch mit gerösteten Sesamsamen bestreuen. Sofort warm servieren – die Yakitori schmecken am besten direkt vom Grill, wenn die Glasur noch glänzt.
    Zwei glasierte Yakitori-Spieße mit Hähnchen und Frühlingszwiebel neben weißem Reis auf einem dunklen Teller

Notizen

Tipps:
  • Bambusspieße immer mindestens 30 Minuten wässern – sonst verbrennen sie.
  • Hähnchen-Oberschenkel statt Brust wählen: bleibt durch den höheren Fettgehalt saftig.
  • Zwei Pinsel bereithalten – einer für die helle Butter, einer (Silikon) für die Tare.
  • Erst die helle Butter auf das blasse Fleisch, die Tare erst ganz zum Schluss.
  • Die Butter nur zerlassen, nicht bräunen – sie soll hell und cremig-trüb bleiben.
  • Tare in sehr dünnen Schichten auftragen, sonst verbrennt der Zucker.
Helle Butter vs. Tare – der Kern des Rezepts:
  • Zuerst hell: zerlassene Butter (mit optionalem Schuss Sake) auf das noch blasse Fleisch – hält es saftig und gibt den milden, nussigen Grundton.
  • Zum Schluss würzig: die eingekochte Tare aus Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker – hauchdünn aufgetragen, für Glanz und Geschmack.
  • Wer es streng traditionell mag, nimmt statt der Butter ein neutrales Öl; die Spieße werden dann etwas klarer im Geschmack.
Aufbewahrung der Tare:
  • Abgekühlt im verschlossenen Glas im Kühlschrank: etwa 2 Wochen.
  • Vor dem nächsten Grillen kurz aufkochen.
Ohne Grill:
  • Im Backofen unter dem Grill (Oberhitze) auf einem Rost, mehrfach wenden und bestreichen.
  • In einer Grillpfanne auf dem Herd – gleiche Reihenfolge aus heller Butter und später Tare.
Variationen:
  • Shio-Yakitori: nur mit Salz statt Tare – schlichter, klarer Geschmack.
  • Mit Shichimi-Togarashi bestreuen für eine milde Schärfe.
  • Mit Hähnchen-Innereien oder Pilzen zwischen den Stücken.
Beilagen:
  • Weißer Reis (klassisch)
  • Eingelegter Ingwer
  • Ein einfacher Gurkensalat
  • Edamame als Vorspeise

Nährwerte

Serving: 2gCalories: 520kcalCarbohydrates: 42gProtein: 38gFat: 21gSaturated Fat: 8gSodium: 1180mgFiber: 1gSugar: 11g
Calories: 520kcal
Gericht: Fleischgericht, Geflügel, Gemüse, Grillgerichte, Hähnchenfleisch, Hauptgericht, Picknick
Küche: Asiatisch, Japanisch
Schlagwort: Familienessen, Fleischgerichte, Frühlingszwiebel, Gästeessen, Grill und Picknick, Hähnchenspieße, japanisch, Negima, Sommerrezepte, Tare, Vom Grill, Warm serviert, Yakitori