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Zwei ganze rohe Doraden in Glasform mit Zitronenscheiben, schwarzen Oliven und Thymian bereit zum Backen

Dorade im Ofen mit Zitrone, schwarzen Oliven und Thymian

Zwei ganze Doraden (Goldbrassen) mit Zitronenscheiben in der Bauchhöhle, schwarzen Taggiasche-Oliven und frischem Thymian, in der Glasform bei 180 °C (356 °F) gebacken. Klassische mediterrane Zubereitung in 35 Minuten für 2 Hauptportionen, glutenfrei und laktosefrei.
Servings 2 Portionen
Prep Time 10 minutes
Cook Time 25 minutes
Total Time 35 minutes

Equipment

  • Hitzebeständige Glasauflaufform (mind. 35 x 25 cm (14 × 10 in), hoher Rand)
  • scharfes Messer
  • Schneidbrett
  • Küchenpapier (zum Abtupfen des Fisches)
  • Pinsel oder kleiner Löffel (zum Verteilen des Olivenöls)
  • Bratenthermometer (optional, für präzises Garen)

Ingredients

Für die Dorade

  • 2 Stück ganze Doraden (je 350–450 g, ausgenommen, entschuppt, Kiemen entfernt)
  • 2 Stück Bio-Zitronen (unbehandelte Schale; eine in dünne Scheiben, die andere für Saft)
  • 2 Zehen Knoblauch (halbiert oder mit Messerrücken angedrückt)
  • 8 Zweige frischer Thymian (alternativ Rosmarin oder Oregano)
  • 2 Blätter Lorbeerblätter (optional)
  • 80 g schwarze Taggiasche-Oliven (entsteint; alternativ Kalamata oder Gaeta-Oliven)
  • 4 EL Olivenöl extra vergine (gute italienische oder griechische Qualität)
  • 1 TL Meersalz (für die Bauchhöhle und außen)
  • Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
  • 1 Prise rote Pfefferflocken (optional, für leichte Schärfe)

Zum Servieren

  • 1 Handvoll frische Petersilie (grob gehackt)
  • 1 Stück Zitrone (zum Auspressen über den fertigen Fisch)
  • 1 EL Olivenöl extra vergine (zum finalen Beträufeln)

Instructions

OFEN UND DORADE VORBEREITEN

  • Den Backofen auf 180 °C (356 °F) Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft 160 °C / 320 °F). Die Doraden gründlich unter kaltem fließendem Wasser abspülen – innen und außen. Mit Küchenpapier sorgfältig trockentupfen. Achten Sie darauf, dass die Bauchhöhle gut geleert und sauber ist – Restkiemen oder Innereien müssen entfernt sein (lassen Sie das im Zweifel den Fischhändler machen).
  • Eine Bio-Zitrone in dünne Scheiben schneiden (etwa 3 mm dick). Aus der zweiten Zitrone einen Esslöffel Saft pressen und beiseitestellen. Die Knoblauchzehen schälen und halbieren oder mit der flachen Seite des Messers leicht andrücken.

DIE BAUCHHÖHLE FÜLLEN

  • Die Doraden auf einem Schneidbrett auslegen. Die Bauchhöhle innen leicht salzen und pfeffern. In jede Bauchhöhle 3 bis 4 Zitronenscheiben, eine halbierte Knoblauchzehe, 2 bis 3 Thymianzweige und optional ein Lorbeerblatt geben – die Bauchhöhle soll gut gefüllt sein, aber nicht überquellen, damit beim Backen die Aromen nach innen ziehen können.
  • Die Doraden außen leicht salzen – nicht zu viel, weil die Oliven schon salzig sind. Auf beiden Seiten mit etwas frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Optional eine Prise rote Pfefferflocken auf jede Dorade für leichte Schärfe.

IN DIE FORM LEGEN

  • Die Glasauflaufform mit 1 EL Olivenöl einreiben. Die beiden gefüllten Doraden nebeneinander in die Form legen – Kopf an Schwanz, sodass sie gut hineinpassen. Restliche Zitronenscheiben und die schwarzen Oliven rundherum und teilweise über die Doraden verteilen. Restliche Thymianzweige darüber legen.
  • Die restlichen 3 EL Olivenöl gleichmäßig über die Doraden träufeln – darauf achten, dass auch die Schwanz- und Kopfteile etwas Öl bekommen, damit sie nicht austrocknen. Mit dem Pinsel oder einem Löffel das Öl auf der Haut verteilen, sodass eine leichte Olivenöl-Schicht entsteht.

BACKEN

  • Die Glasform in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene schieben und 25 bis 30 Minuten backen – bei 350 g Doraden 25 Minuten, bei 450 g Doraden 30 Minuten. Die Doraden sind gar, wenn das Fleisch an der dicksten Stelle (hinter dem Kopf) opak weiß ist und sich beim leichten Druck mit der Gabel von der Wirbelsäule löst. Bei Verwendung eines Bratenthermometers: Kerntemperatur an der dicksten Stelle 63 °C (145 °F) – nicht über 70 °C (158 °F), sonst wird der Fisch trocken.
  • Wer eine knusprigere Haut wünscht: die letzten 3 bis 5 Minuten unter den Grill (Oberhitze) schalten – Vorsicht, dass die Zitronen und Oliven nicht verbrennen. Die Haut wird in dieser Zeit goldbraun und leicht knusprig.

SERVIEREN

  • Die Glasform aus dem Ofen nehmen und die Doraden 2 bis 3 Minuten ruhen lassen – die Hitze gleicht sich aus und das Fleisch wird gleichmäßig saftig. Mit frisch gehackter Petersilie bestreuen, frischen Zitronensaft und einen Spritzer Olivenöl extra vergine darüber träufeln.
  • Die Doraden entweder direkt in der Glasform an den Tisch bringen (mediterrane Tradition – jeder Gast filetiert seinen Fisch selbst) oder vorsichtig auf vorgewärmte Teller heben. Zum Filetieren: mit Gabel und Fischmesser vorsichtig das Fleisch von der Wirbelsäule lösen – zuerst die obere Seite, dann den Mittelgrat entfernen, dann die untere Seite. Mit gerösteten Babykartoffeln, einem mediterranen Salat oder Zitronen-Reis servieren. Ein Glas trockener Vermentino, Albarino oder Greco di Tufo passt perfekt dazu.
    Zwei rohe Dorade-Fische in Glasform mit Zitronenscheiben, schwarzen Oliven und Thymianzweigen bereit zum Backen im Ofen

Notes

Tipps:
  • Frische Doraden vor dem Kauf prüfen: klare Augen, hellrote Kiemen, festes Fleisch, Meeresgeruch.
  • Vom Fischhändler ausnehmen, entschuppen und Kiemen entfernen lassen – spart Arbeit und Aufwand.
  • Bio-Zitrone unbedingt verwenden – die Schale wird mitgebacken.
  • Bauchhöhle salzen, NICHT marinieren – das Salz zieht gleichmäßig durch.
  • Knoblauch ganz halbieren oder andrücken, nicht hacken – hackiger Knoblauch wird bitter im Ofen.
  • Olivenöl in guter Qualität – es ist Hauptgeschmacks-Komponente, nicht Sparmasche.
  • Garzeit nach Fischgröße: 350 g = 25 Min, 450 g = 30 Min, 550 g = 35 Min.
  • Gar-Test mit Bratenthermometer: 63 °C / 145 °F Kerntemperatur ist saftig, 70 °C / 158 °F ist trocken.
  • Vor dem Servieren 2–3 Min ruhen lassen.
Frische-Tests:
  • Augen: klar und hervorstehend, nicht eingefallen oder trüb.
  • Kiemen: leuchtend hellrot bis dunkelrot, nicht braun.
  • Schuppen: fest, glänzend, nicht ablösbar.
  • Geruch: nach Meer und Seetang, nicht ammoniakartig.
  • Druck-Test: Fleisch springt sofort zurück.
Kräuter-Varianten:
  • Thymian: aromatisch dezent, klassisch (Empfehlung).
  • Rosmarin: intensiver, passt zu kräftigem Fisch.
  • Oregano: griechisch, passt zu schwarzen Oliven.
  • Petersilie: mild, unaufdringlich.
  • Dill: ungewöhnlich-skandinavisch.
  • Basilikum: sommerlich italienisch.
Oliven-Varianten:
  • Taggiasche (ligurisch): klein, intensiv, leicht bitter – beste Wahl.
  • Kalamata (griechisch): fleischiger, fruchtiger.
  • Gaeta (süditalienisch): ausgewogen, klassisch.
  • Nyon (französisch): konzentriertes Aroma.
  • Beldi (marokkanisch, getrocknet): sehr aromatisch.
Zubereitungs-Variationen:
  • Mit Tomaten in der Form: 200 g halbierte Kirschtomaten – Saft und Süße.
  • Acqua-Pazza-Stil: in flachem Topf mit Knoblauch, Tomaten, Petersilie und Weißwein 15 Min köcheln.
  • In Salzkruste: 2 kg grobes Meersalz + 2 Eiweiße, Fisch komplett einpacken, 30 Min bei 220 °C (428 °F).
  • En papillote (in Backpapier): mit Beilagen einwickeln, 20 Min backen – einzelne Päckchen pro Gast.
  • Mit Weißwein und Brühe: 100 ml Wein + 50 ml Fischfond in die Form für eine Sauce.
Fischalternativen:
  • Loup de mer (Wolfsbarsch): ähnlich, edel.
  • Dorade Royale (kanarisch): noch feiner im Aroma.
  • Forelle: süßwasser, milder.
  • Branzino: italienische Bezeichnung für Wolfsbarsch.
  • Makrele: kräftiger, fettiger.
  • Goldbrasse oder Marmorbrasse: nahe Verwandte der Dorade.
Beilagen-Vorschläge:
  • Geröstete Babykartoffeln mit Pesto (klassisch italienisch).
  • Zitronen-Reis mit Petersilie.
  • Mediterraner Salat mit Tomaten, Gurke, Feta.
  • Gegrilltes Gemüse (Zucchini, Auberginen).
  • Spargel im Frühling.
  • Rucola-Salat mit Parmesan.
  • Knuspriges Weißbrot für die Sauce.
Wein-Pairing:
  • Vermentino (Ligurien, Sardinien, Korsika): klassisch.
  • Fiano di Avellino, Greco di Tufo, Falanghina (Kampanien).
  • Soave oder Pinot Grigio (Norditalien).
  • Albarino aus Galicien.
  • Trockener Rosato aus Apulien oder Provence.
  • Brut Nature Champagner für besondere Anlässe.
Aufbewahrung:
  • Frisch gebacken am besten sofort servieren.
  • Reste im Kühlschrank: 1 Tag, Filets vom Knochen lösen.
  • Aufwärmen vermeiden – verliert Saftigkeit.
  • Kalt im Fischsalat verwenden.
  • NICHT einfrieren – Textur leidet.
Hinweis zu Allergenen: Enthält Fisch. Glutenfrei, laktosefrei. Bei Verwendung von Knoblauch und Zitrone: keine weiteren EU-Hauptallergene.

Nutrition

Serving: 1gCalories: 410kcalCarbohydrates: 4gProtein: 48gFat: 22gSodium: 780mgFiber: 2gSugar: 1g
Calories: 410kcal
Gericht: Fischgericht, Hauptgericht
Küche: Europäisch, Griechisch, Italienisch, Mediterran
Ernährungsform: Glutenfrei, Laktosefrei
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