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Hokkaido-Halbringe mit Brokkoli, roten Zwiebeln und Rosmarin in der Form vor dem Backen

Gerösteter Hokkaido mit Brokkoli und roten Zwiebeln – Herbst-Ofengemüse

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Leuchtend orange Hokkaido-Halbringe mit essbarer Schale, dazu grüne Brokkoli-Röschen, rote Zwiebeln, Knoblauch und Rosmarin – mit Olivenöl beträufelt, mit rosa Pfeffer bestreut und im Ofen geröstet. Einfaches Herbst-Ofengemüse, vegan und glutenfrei.
Servings 4 Portionen
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten

Kochutensilien

  • Backblech oder große Form ca. 40 × 30 cm für die volle Menge
  • Ovale Auflaufform ca. 30 × 20 cm – fasst nur die halbe Menge (2 Portionen), so wie auf dem Foto
  • Scharfes, großes Messer
  • Löffel zum Auskratzen der Kerne

Zutaten

Für das Gemüse

  • 1 Hokkaido-Kürbis (klein bis mittel, ca. 1 kg / 2 lb – ergibt ca. 850 g Fruchtfleisch)
  • 1 Kopf Brokkoli (ca. 500 g / 1 lb, in Röschen geteilt)
  • 2 Zwiebeln rot (ca. 300 g, in dünne Halbmonde geschnitten)
  • 3 Zehen Knoblauch (ungeschält, mitgeröstet)

Für die Würzung

  • 5 EL Olivenöl (extra vergine – Brokkoli saugt viel davon auf)
  • 1 TL Meersalz (plus etwas zum Abschmecken nach dem Backen)
  • 0,5 TL Rosa Pfefferbeeren (ganz oder nach Wunsch leicht zerdrückt)
  • 3 Zweige Rosmarin (frisch)
  • 1 Prise Chiliflocken (optional)

Anleitungen

GEMÜSE VORBEREITEN

  • Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft 180 °C). Wichtig für das Ergebnis: Die volle Menge – gut 1,6 kg Gemüse – braucht ein Backblech von ca. 40 × 30 cm oder zwei Formen, damit alles in einer Lage liegt. In eine einzelne ovale Auflaufform von 30 × 20 cm, wie sie auf den Fotos zu sehen ist, passt nur etwa die halbe Menge (2 Portionen). Liegt das Gemüse übereinander, dämpft es im eigenen Saft, statt zu rösten.
  • Den Hokkaido waschen (NICHT schälen – die Schale ist essbar und wird beim Backen weich). Halbieren, mit einem Löffel die Kerne und das faserige Innere auskratzen. Jede Hälfte quer in 1,5–2 cm dicke Scheiben schneiden. So entstehen die offenen Halbringe (Hufeisen) mit der ausgehöhlten Mitte, die Sie auf dem Foto sehen – geschlossene Ringe ergeben sich nur, wenn man den Kürbis ungeteilt schneidet, dann lassen sich die Kerne aber kaum entfernen.
  • Den Brokkoli in mittelgroße Röschen teilen (ca. 4–5 cm). Nicht kleiner zupfen, sonst verbrennen die Röschen, bevor der Kürbis weich ist. Den Strunk nach Wunsch schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden – er röstet einfach mit.
  • Die roten Zwiebeln halbieren und in Halbmonde von ca. 5 mm Dicke schneiden. Die Knoblauchzehen ungeschält lassen.

IN DER FORM SCHICHTEN

  • Die Hokkaido-Halbringe nebeneinander in Form oder auf das Blech legen – sie dürfen sich höchstens leicht berühren, nicht stapeln. Die Brokkoli-Röschen mit den Blütenköpfen nach unten in die ausgehöhlten Öffnungen und in die Lücken setzen: So schützt der Kürbis die feinen Röschenspitzen, die sonst als Erstes verbrennen. Zwiebeln dazwischen verteilen, die ungeschälten Knoblauchzehen unter ein Gemüsestück schieben, damit die Schale nicht schwarz wird.
    Hokkaido-Halbringe mit Brokkoli und roten Zwiebeln in der Auflaufform vor dem Backen
  • Das Olivenöl großzügig über alles träufeln und den Brokkoli mit der Hand kurz darin wenden, damit jede Röschenoberfläche benetzt ist. Mit Salz, den rosa Pfefferbeeren und nach Wunsch Chiliflocken würzen. Die ganzen Rosmarinzweige zwischen und auf das Gemüse legen.

BACKEN

  • Im vorgeheizten Ofen 30–35 Min backen; bei 1,5 cm dünn geschnittenen Scheiben reichen 25–30 Min. Nicht wenden, wenn die Anordnung wie auf dem Foto erhalten bleiben soll – beträufeln Sie das Gemüse stattdessen nach 20 Min mit dem Öl, das sich in der Form gesammelt hat. Wem gleichmäßige Bräunung wichtiger ist als die Optik, wendet nach 20 Min nur Brokkoli und Zwiebeln.
  • Garprobe: Die Messerspitze muss ohne Widerstand durch das dickste Kürbisstück gehen und auch die Schale nachgeben. Der Brokkoli hat dann dunkle, knusprige Kanten, die Zwiebeln sind zusammengefallen und glänzend. Das Gemüse ist nach dem Backen deutlich dunkler und etwa ein Viertel kleiner im Volumen als beim Einschieben – das gehört so.

SERVIEREN

  • Aus dem Ofen nehmen und die Rosmarinzweige entfernen (sie haben ihren Job getan – das Aroma ist im Gemüse). Die Knoblauchzehen aus der Schale drücken und unter das Gemüse mischen oder als Paste dazu reichen. Zum Schluss abschmecken: Ofengemüse verträgt nach dem Backen fast immer noch eine kleine Prise Salz.
  • Direkt in der Form auf den Tisch stellen und warm genießen – als Beilage zu gegrilltem Fleisch, Fisch oder als komplettes vegetarisches Hauptgericht mit Hummus, Tahin oder Joghurt-Dip.

Notizen

Tipps:
  • Platz ist die wichtigste Zutat: eine Lage, Stück neben Stück. Für 4 Portionen ein Blech 40 × 30 cm oder zwei Formen – in einer ovalen Form 30 × 20 cm gelingt nur die halbe Menge.
  • Hokkaido nicht schälen – die Schale wird beim Backen weich und mitgegessen.
  • Halbieren, aushöhlen, quer schneiden: So bleiben die offenen Halbringe erhalten, die flach liegen und gleichmäßig garen.
  • Brokkoli in mittlere Röschen von 4–5 cm und mit den Köpfen nach unten setzen – kleine, nach oben stehende Röschen verbrennen zuerst.
  • Reichlich Olivenöl – Brokkoli ist sehr aufnahmefähig; die 5 EL sind kein Luxus, sondern der Unterschied zwischen geröstet und strohig.
  • Ganze Rosmarinzweige – sie aromatisieren das Gemüse, ohne dass die Nadeln einzeln beim Essen stören.
  • Knoblauch ungeschält mitrösten und unter ein Gemüsestück schieben – das Innere wird weich und süß, die Schale verbrennt nicht.
  • 200 °C und 30–35 Min bei 2 cm dicken Scheiben – die Formel für karamellisierte Außenseite und zart-süßes Inneres.
Zu den Fotos: Die Bilder zeigen die fertig gefüllte Form kurz vor dem Ofen. Fertig gebacken sieht das Gericht satter aus: dunklere Kürbisränder, gebräunte Brokkolikanten, zusammengefallene Zwiebeln und dunkler Rosmarin.
Aufbewahrung: Kühlschrank in luftdichter Dose 4 Tage. Aufwärmen im Backofen bei 180 °C für 8–10 Min – Mikrowelle macht matschig.
Variationen:
  • Mit Süßkartoffeln statt Hokkaido (weniger süß, aber ähnlich).
  • Mit Butternut-Kürbis (geschält!).
  • Mit Blumenkohl statt Brokkoli.
  • Mit Schalotten statt roten Zwiebeln (eleganter).
  • Mit Sumach für leichte Säuerung.
  • Mit gerösteten Kürbiskernen zum Bestreuen.
  • Mit Feta-Würfeln am Ende (nicht mehr vegan).
  • Mit Honig-Dijon-Dressing am Ende.
  • Mit Granatapfelkernen für Festtags-Optik.
Servier-Klassiker: Als Beilage zu Lammbraten, Hähnchen, Fisch. Als Hauptgericht mit Hummus, Tahin, Joghurt-Dip. Über Quinoa oder Bulgur in einer Bowl. Mit Halloumi oder Feta für Hauptgericht mit Käse.
Saison: Hokkaido-Saison von September bis Februar – das ist die Hochsaison für dieses Gericht.
Pairing: Wenn als Hauptgericht: Riesling, Chardonnay, Apfelschorle.

Nährwerte

Portion: 1gKalorien: 325kcalKohlenhydrate: 32gEiweiß: 9gFett: 15gNatrium: 590mgBallaststoffe: 10gZucker: 15g
Calories: 325kcal
Gericht: Beilage, Gemüse, Hauptgericht, Ofengericht
Küche: Europäisch, Mediterran, Modern
Ernährungsform: Glutenfrei, Vegan, Vegetarisch
Schlagwort: Aus dem Ofen, Comfort Food, Familienessen, Gemüserezepte, gesund, Herbstrezepte, klassisch, leicht, pflanzlich, selbstgemacht, vegan