Himbeer-Joghurt-Stieleis – Frozen Yogurt mit passiertem Himbeerpüree
Saftiges Frozen-Yogurt-Stieleis aus passiertem Himbeerpüree und griechischem Joghurt – glatte Textur ohne Kerne, angenehm säuerlich und mit nur etwa 75 kcal pro Stück.
Servings 10Stück
Vorbereitungszeit 20 MinutenMin.
Gefrierzeit 8 StundenStd.15 MinutenMin.
Gesamtzeit 8 StundenStd.35 MinutenMin.
Kochutensilien
Stieleis-Formen (10 Stück, je ca. 80–100 ml)
Holzstiele (10 Stück)
Stabmixer oder Standmixer
feines Sieb (Haarsieb zum Passieren der Himbeerkerne)
Teigschaber oder Spatel (zum Durchdrücken durchs Sieb)
Schüssel (zum Passieren)
Zutaten
Für das Himbeer-Joghurt-Eis
500gHimbeeren(frisch oder tiefgekühlt; TK vollständig auftauen und Saft mitverwenden)
200gGriechischer Joghurt(10 % Fett)
60gPuderzucker(gesiebt; nach Geschmack mehr)
2ELZitronensaft(frisch gepresst)
1TLVanilleextrakt(optional; für aromatische Tiefe)
Anleitungen
HIMBEERPÜREE VORBEREITEN UND PASSIEREN
Die Himbeeren (frisch oder vollständig aufgetaute TK-Früchte) zusammen mit dem Zitronensaft in einem Standmixer oder mit dem Stabmixer fein pürieren. Bei TK-Himbeeren das ausgetretene Abtauwasser mitmixen – es enthält konzentrierte Fruchtaromen, die das Eis intensiver schmecken lassen.
Das Püree durch ein feines Sieb in eine saubere Schüssel streichen. Mit einem Teigschaber oder dem Rücken eines Löffels die Masse durch das Sieb drücken, bis nur noch die Kerne im Sieb übrig bleiben – das dauert 5–7 Minuten und ist der entscheidende Schritt für eine glatte Eistextur. Die Kerne verwerfen.
JOGHURTMISCHUNG ANRÜHREN
Den griechischen Joghurt in einer Schüssel kurz glatt rühren. Den gesiebten Puderzucker einsieben und vollständig unterrühren – Puderzucker löst sich in kalten Massen gleichmäßiger als grober Kristallzucker und verhindert ungleichmäßig süße Stellen im fertigen Eis. Den optionalen Vanilleextrakt zugeben.
Das passierte Himbeerpüree zur Joghurtmasse geben und sorgfältig verrühren, bis eine homogene, leuchtend pinke Masse entsteht. Abschmecken: Die Mischung sollte angenehm süß-säuerlich schmecken, mit kräftiger Himbeernote. Beim Einfrieren schwächt sich die Süßwahrnehmung etwas ab – daher ruhig einen Tick süßer abschmecken als gewünscht.
FORMEN FÜLLEN UND EINFRIEREN
Die Stieleis-Formen auf einer ebenen Fläche aufstellen. Die Himbeermischung mit einem Löffel oder einer kleinen Kelle in die Formen füllen – etwa 5 mm Rand freilassen, da die Masse beim Gefrieren leicht expandiert. Falls Luftblasen entstehen, die Formen kurz auf die Arbeitsfläche klopfen.
Die Formen für 45–60 Minuten ins Gefrierfach stellen, bis die Masse halbfest ist und einen Stiel halten kann. Dann die Holzstiele gerade und mittig eindrücken. Bei Formen mit Deckel diesen aufsetzen und die Stiele durch die vorgesehenen Schlitze führen.
Mindestens 8 Stunden, am besten über Nacht, bei –18 °C (0 °F) vollständig durchfrieren lassen. Zum Stürzen die Formen 5–8 Sekunden unter lauwarmem Wasser halten, bis sich das Eis leicht löst, und die Stiele vorsichtig herausziehen. Sofort servieren oder einzeln in Frischhaltefolie eingewickelt zurück ins Gefrierfach legen.
Notizen
Tipps:
Griechischer Joghurt mit 10 % Fett ist die beste Wahl: cremiger als normaler Naturjoghurt (3,5 %), leichter als Crème fraîche.
Skyr ergibt ein proteinreicheres, aber leicht kompaktes Eis.
TK-Himbeeren sind oft besser als Frischware, weil sie kurz nach der Ernte schockgefroren werden – das Abtauwasser unbedingt mitverwenden.
Das Passieren der Kerne ist nicht optional: Himbeerkerne werden im gefrorenen Zustand hart wie Sandkörner und stören die glatte Joghurttextur.
Puderzucker löst sich besser als Kristallzucker und verhindert ungleichmäßig gesüßte Stellen.
Variationen:
Erdbeere statt Himbeere (kein Passieren nötig – Kerne sind weich).
Brombeere (Passieren Pflicht – Kerne sind hart).
Heidelbeere (kein Passieren nötig).
Schwarze Johannisbeere für eine kräftiger-säuerliche Variante (1–2 EL mehr Puderzucker).
Gemischte Beeren aus Himbeere, Brombeere und Heidelbeere für ein vielschichtiges Aroma.
Mit Honig (4–5 EL flüssig) statt Puderzucker; Akazien- oder Rapshonig sind am neutralsten.
Vegane Variante: Kokos-, Soja- oder Hafer-Joghurt; bei Kokos-Joghurt den Zuckeranteil leicht reduzieren.
Aufbewahrung:
Bis zu 6 Wochen im Gefrierfach bei –18 °C (0 °F) haltbar, einzeln in Frischhaltefolie eingewickelt oder in einer luftdicht verschlossenen Tiefkühldose mit Trennpapier.
Direkt aus dem Gefrierfach servieren – Frozen Yogurt wird nicht steinhart und lässt sich auch bei voller Gefriertemperatur gut beißen.
Hinweis zu Allergenen: Enthält Milch (Joghurt). Für eine laktosefreie Variante laktosefreien griechischen Joghurt verwenden. Für eine vegane Variante pflanzlichen Joghurt; bei Soja-Joghurt auf Sojaallergie achten.