Go Back
+ servings
Kirsch-Mohn-Kastenkuchen – Saftiger Rührkuchen

Kirsch-Mohn-Kastenkuchen – Saftiger Rührkuchen

Ein wunderbar saftiger Kastenkuchen, bei dem sich zartes Mohn-Aroma und süß-säuerliche Kirschen perfekt ergänzen. Einfach in der Zubereitung, beeindruckend in der Optik – ideal für die Kaffeetafel oder als Mitbringsel.
Servings 10 Portionen
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 10 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 30 Minuten

Kochutensilien

  • Kastenform (ca. 30 × 11 cm / 12 × 4.5 in)
  • Backpapier oder Butter + Mehl zum Einfetten
  • Handrührgerät oder Standmixer
  • Kuchengitter zum Auskühlen

Zutaten

Für den Rührteig

  • 200 g Butter (weich)
  • 180 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker (8 g)
  • 4 Eier (Größe M; zimmerwarm)
  • 1 Prise Salz
  • 280 g Weizenmehl (Type 405 / Allzweckmehl)
  • 2 TL Backpulver
  • 80 ml Milch (3,5 % Fett)
  • 1 EL Zitronensaft
  • abgeriebene Schale von ½ Zitrone (unbehandelt)

Für die Mohnschicht

  • 50 g Blaumohn (gemahlen)

Für das Topping

  • 300 g Sauerkirschen (aus dem Glas; abgetropft – oder TK-Kirschen; aufgetaut und abgetropft)
  • Puderzucker (zum Bestäuben)
  • Minzblätter (frisch; zur Dekoration, optional)

Anleitungen

VORBEREITUNG:

  • Den Backofen auf 170 °C (340 °F) Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kastenform mit Backpapier auslegen oder mit Butter einfetten und leicht mit Mehl bestäuben.
  • Die Sauerkirschen in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Überschüssige Feuchtigkeit mit Küchenpapier abtupfen – das verhindert, dass der Teig an den Kirschstellen zu feucht wird.

RÜHRTEIG ZUBEREITEN:

  • Die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel ca. 4–5 Minuten cremig aufschlagen, bis die Masse deutlich heller und luftig geworden ist.
  • Die Eier einzeln hinzufügen und jeweils ca. 30 Sekunden unterrühren – so bleibt die Masse stabil und gerinnt nicht. Eine Prise Salz, den Zitronensaft und die abgeriebene Zitronenschale einrühren.
  • Das Weizenmehl mit dem Backpulver mischen und in zwei Portionen abwechselnd mit der Milch unter den Teig heben – dabei nur kurz rühren, bis alles gerade verbunden ist. Zu langes Rühren macht den Kuchen zäh.

MOHN EINARBEITEN:

  • Etwa die Hälfte des Teiges in die vorbereitete Kastenform füllen und gleichmäßig glattstreichen. Den gemahlenen Blaumohn unter die verbleibende Teighälfte rühren und als zweite Schicht auf den hellen Teig in die Form geben. Mit einem Holzstäbchen oder einer Gabel einmal spiralförmig durch beide Schichten ziehen – so entsteht ein dezentes Marmormuster.

KIRSCHEN VERTEILEN UND BACKEN:

  • Die abgetropften Sauerkirschen gleichmäßig auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.
  • Den Kuchen im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene ca. 55–65 Minuten backen. Nach ca. 30 Minuten mit Alufolie abdecken, falls die Oberfläche zu schnell bräunt. Die Stäbchenprobe machen: Kommt das Holzstäbchen sauber heraus, ist der Kuchen fertig.

AUSKÜHLEN UND SERVIEREN:

  • Den Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
  • Vor dem Servieren großzügig mit Puderzucker bestäuben und nach Wunsch mit frischen Minzblättern dekorieren. In ca. 2 cm (¾ in) dicke Scheiben schneiden.
    Kirsch-Mohn-Kastenkuchen – Saftiger Rührkuchen

Notizen

TIPPS:
  • Kirschen aus dem Glas vs. TK-Kirschen: Kirschen aus dem Glas (Schattenmorellen) sind ideal, weil sie bereits weich und aromatisch sind. TK-Kirschen müssen vollständig aufgetaut und besonders gründlich abgetropft werden, damit der Teig nicht durchweicht.
  • Mohn: Gemahlener Blaumohn ist in gut sortierten Supermärkten und in türkischen oder osteuropäischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. Alternativ lässt sich ganzer Mohn in einer elektrischen Kaffeemühle oder einem Hochleistungsmixer fein mahlen.
  • Variation ohne Mohn: Wer keinen Mohn mag, kann ihn weglassen und den gesamten Teig als hellen Rührkuchen verwenden — die Kirschen kommen dann noch stärker zur Geltung.
  • Aufbewahrung: In Frischhaltefolie gewickelt hält sich der Kuchen bei Raumtemperatur ca. 3 Tage. Im Kühlschrank bleibt er bis zu 5 Tage frisch – vor dem Servieren kurz auf Zimmertemperatur bringen.
  • Einfrieren: Der Kuchen lässt sich ohne Puderzucker hervorragend einfrieren (bis zu 3 Monate). Erst nach dem Auftauen mit Puderzucker bestäuben.
  • Backform: Eine Kastenform aus Metall leitet die Wärme am besten. Bei Silikon-Formen kann die Backzeit um 5–10 Minuten länger ausfallen.
HINWEISE:
  • 💡 Hinweis: Dieses Rezept ist vegetarisch. Für eine vegane Variante können die Eier durch je 60 g Apfelmus pro Ei und die Butter durch pflanzliche Margarine ersetzt werden – Textur und Geschmack verändern sich dabei jedoch spürbar.
  • ⚠️ Hinweis: AllergeneGluten (Weizenmehl), Milch/Laktose (Butter, Milch), Eier. Für eine glutenfreie Variante kann eine glutenfreie Mehlmischung (1:1) verwendet werden – die Konsistenz kann leicht abweichen. Für eine laktosefreie Version eignen sich laktosefreie Butter und laktosefreie Milch. Als milchfreie Alternative bieten sich Haferdrink und pflanzliche Margarine an.

Nährwerte

Calories: 371kcalCarbohydrates: 42gProtein: 7gFat: 19g
Calories: 371kcal
Gericht: Backware, Dessert, Gebäck, Kuchen
Küche: Europäisch, Hausmannskost, Osteuropäisch
Ernährungsform: Vegetarisch
Schlagwort: Aus dem Ofen, Comfort Food, einfach, Familienessen, fruchtig, Gästeessen, gebacken, Geburtstag, Kinderfreundlich, klassisch, selbstgemacht, Sommerrezepte