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Kürbispüree wird löffelweise aus einer kleinen Schale in eine große Glasschüssel gegeben

Kürbispüree selber machen - Grundrezept aus dem Ofen

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Kürbis wird entkernt, in Würfel geschnitten und auf dem Blech geröstet, bis die Schnittflächen Farbe bekommen. Aus 1 kg Hokkaido entstehen rund 600 g Püree. Ob es in den Teig kann, entscheidet die Löffelprobe - und nicht die Ofentemperatur.
Servings 12 Portionen à 50 g
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Abkühlen und Abtropfen 40 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 30 Minuten

Kochutensilien

  • Backblech (40 × 30 cm)
  • Backpapier
  • Großes Kochmesser
  • Esslöffel (zum Auslösen der Kerne)
  • Pürierstab (oder Standmixer)
  • Rührbecher (hoch und schmal, kein flaches Gefäß)
  • feines Sieb
  • Schüssel (passend unter das Sieb)
  • Küchenwaage

Zutaten

Für rund 600 g Püree

  • 1 kg Kürbis (Hokkaido; ergibt etwa 900 g Fruchtfleisch. Muskatkürbis und Butternut gehen auch, werden aber geschält)

Anleitungen

  • KÜRBIS VORBEREITEN:
    Den Kürbis halbieren und Kerne samt Fasern mit einem Esslöffel herauskratzen. Aus 1 kg Hokkaido bleiben so rund 900 g Fruchtfleisch übrig - Kerne und Fasern machen etwa ein Zehntel des Gewichts aus. Vor dem Weiterarbeiten einen rohen Krümel probieren: Schmeckt er bitter, wird der ganze Kürbis entsorgt - auch die Stellen, die mild schmecken. Bitterstoffe bauen sich beim Garen nicht ab.
    Eine Hand löffelt Kerne und Fasern aus einer halbierten Kürbishälfte in eine Glasschüssel, die zweite Hälfte liegt daneben auf einem Holzbrett
  • IN WÜRFEL SCHNEIDEN:
    Das Fruchtfleisch in Würfel von etwa 3 cm schneiden. Beim Hokkaido bleibt die Schale dran und wird später mitpüriert. Butternut und Muskatkürbis vorher schälen - beim Butternut zuerst den kernlosen Hals abtrennen, er lässt sich stehend schälen und wie eine Zucchini in Scheiben schneiden. Je kleiner die Würfel, desto mehr Wasser gibt der Kürbis im Ofen ab.
    Ein Kürbis wird auf einem Holzbrett mit einem großen Messer in gleichmäßige Scheiben geschnitten
  • RÖSTEN:
    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Würfel mit etwa 1 cm Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen - kein Öl, keine Auflaufform. In einer Form mit hohem Rand steht der Wasserdampf über den Stücken und der Kürbis dünstet, statt zu rösten. 30 Minuten backen, bis die Würfel weich sind und die Schnittflächen Farbe bekommen haben.
  • PÜRIEREN:
    Die Würfel noch warm in ein hohes, schmales Gefäß umfüllen und mit dem Pürierstab glatt pürieren. In einer flachen Schüssel weichen die Stücke der Klinge seitlich aus. Nicht länger mixen als nötig - sehr fein geschlagenes Püree gibt anschließend leichter Wasser ab. Aus 900 g Fruchtfleisch entstehen etwa 600 g Püree.
  • LÖFFELPROBE UND ABTROPFEN:
    Einen Löffel Püree auf einen flachen Teller geben und zehn Sekunden warten. Bleibt der Abdruck stehen, ist das Püree fertig. Zieht sich der Klecks glatt und bildet einen klaren Wasserrand, das Püree 20 bis 30 Minuten in ein feines Sieb über einer Schüssel geben und die Probe wiederholen. Die aufgefangene Flüssigkeit nicht wegschütten - sie ist eine gute Grundlage für Suppen.
    Zwei Gefäße nebeneinander von oben, links ein dünnflüssiges oranges Püree mit spiegelglatter Oberfläche, rechts ein dickes Püree, das die Rillen vom Pürierstab hält
  • PORTIONIEREN UND AUFBEWAHREN:
    Das vollständig ausgekühlte Püree in Portionen von 50 g abwiegen. Aus 600 g werden genau zwölf Portionen, und die gängigen Rezeptmengen von 150 bis 600 g sind damit glatt teilbar. Im Kühlschrank hält sich das Püree drei bis vier Tage, eingefroren sechs Monate. Aufgetautes Püree gibt zusätzlich Wasser ab und wird vor der Verwendung noch einmal geprüft.

Notizen

Tipps:
  • Die Löffelprobe entscheidet, nicht die Ofentemperatur. Zwischen 180 °C und 200 °C liegen in 600 g Püree nur rund 19 g Wasser - der heiße Ofen bringt vor allem Röstaroma und eine geringere Ausbeute.
  • Hohes schmales Gefäß zum Pürieren. In einer flachen Schüssel fängt der Stabmixer die Stücke nicht ein.
  • Hokkaido lohnt sich, weil die Schale mitpüriert wird: je Kilo Einkauf rund 80 g mehr Püree als bei Butternut.
Ausbeute: 1 kg Hokkaido ergibt etwa 900 g Fruchtfleisch und daraus rund 600 g Püree. Für 250 g Püree rechnet man mit gut 420 g Kürbis, für 1 cup (245 g) mit rund 410 g.
Aufbewahrung: Kühlschrank 3 bis 4 Tage im geschlossenen Gefäß. Eingefroren 6 Monate in Portionen von 50 g. Über Nacht im Kühlschrank auftauen und danach erneut abtropfen lassen.
Variationen: Im Dampfgarer bleibt die Farbe leuchtender, dafür fehlt das Röstaroma und das Püree wird nasser. Im Topf mit Wasser verliert der Kürbis gar kein Gewicht - dieser Weg braucht anschließend am längsten im Sieb.

Nährwerte

Portion: 1gKalorien: 30kcalKohlenhydrate: 6.5gEiweiß: 0.8gFett: 0.1gNatrium: 3mgBallaststoffe: 1.2gZucker: 2.7g
Calories: 30kcal
Gericht: Beilage, Grundrezepte
Küche: International
Ernährungsform: Glutenfrei, Laktosefrei, Vegan, Vegetarisch, Zuckerfrei
Schlagwort: Aus dem Ofen, einfach, Gemüserezepte, geröstet, Herbstrezepte, Meal Prep, Ohne Zucker, pflanzlich, selbstgemacht, vegan