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Matcha-Mochi mit Matcha-Schokoladen-Ganache auf rosa Keramik mit Matcha-Tee

Matcha-Mochi mit Matcha-Schokoladen-Ganache

Japanische Daifuku-Mochi-Bällchen aus Klebreismehl mit zeremoniellem Matcha-Pulver gefärbt und gefüllt mit cremiger Matcha-Weißer-Schokoladen-Ganache. Mit zusätzlichem Matcha-Pulver bestäubt und auf rosa Keramik mit frisch aufgeschäumtem Matcha-Tee als Wagashi-Tee-Zeit-Set serviert. Natürlich glutenfrei.
Servings 4 Portionen
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Kühlzeit Ganache + Mochi 3 Stunden
Gesamtzeit 3 Stunden 35 Minuten

Kochutensilien

  • Mikrowellenfeste Schüssel
  • Frischhaltefolie
  • Schneebesen und Spatel
  • kleiner Topf (für Sahne)
  • Backpapier oder Silikon-Matte
  • Kleine Teeschalen (japanisch traditionell)
  • Bambus-Mätchen (Chasen) (für Matcha-Tee)
  • Rosa Keramik-Servierteller

Zutaten

Für die Matcha-Schokoladen-Ganache (Füllung)

  • 150 g Weiße Schokolade (Premium-Qualität; mind. 28% Kakaobutter; fein gehackt)
  • 75 ml Sahne (Vollfett 30% oder mehr)
  • 2 EL Matcha-Pulver (Ceremonial Grade; durch feines Sieb gesiebt)
  • 1 Prise Meersalz

Für die Mochi-Hülle

  • 200 g Klebreismehl (Mochiko oder Shiratamako; Asia-Markt)
  • 3 EL Zucker
  • 2 TL Matcha-Pulver (Ceremonial Grade für Färbung des Teigs)
  • 180 ml Wasser (Raumtemperatur)
  • 1 Prise Meersalz

Zum Bestäuben und Antikleben

  • 2 EL Matcha-Pulver (zum Wenden der Mochi; Ceremonial Grade)
  • 3 EL Speisestärke (zum Bestäuben der Arbeitsfläche)

Für den Matcha-Tee

  • 4 TL Matcha-Pulver (Ceremonial Grade)
  • 500 ml Wasser (heiß; 80 °C / 176 °F)

Zur Dekoration

  • 1 Handvoll Kirschblüten (frisch, essbar, ungespritzt; saisonal; optional)

Anleitungen

GANACHE-FÜLLUNG ZUBEREITEN

  • Weiße Schokolade in eine hitzefeste Schüssel geben. Sahne in einem kleinen Topf erhitzen, bis sie am Rand kleine Bläschen zieht (nicht kochen). Über die Schokolade gießen und 2 Minuten ruhen lassen.
  • Mit dem Schneebesen vorsichtig zu einer glatten Ganache verrühren. Gesiebtes Matcha-Pulver und eine Prise Salz unterrühren, bis die Masse einheitlich hell-grün und seidig wird.
  • Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche der Ganache legen (kein Kondenswasser) und 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. Anschließend mit einem Teelöffel 8 gleich große Kugeln (je ca. 28 g) formen und 30 Minuten im Tiefkühler kühlen — das macht sie fest und ermöglicht leichteres Einarbeiten in die Mochi-Hülle.

MOCHI-TEIG IM MIKROWELLEN-VERFAHREN

  • In einer mikrowellenfesten Schüssel Klebreismehl, Zucker, Matcha-Pulver und Salz vermengen. Wasser zugeben und mit einem Schneebesen glatt rühren. Mit Frischhaltefolie abdecken (mit kleinen Schnitten für Dampf-Austritt).
  • 2 Minuten in der Mikrowelle bei 600 W garen. Mit einem feuchten Spatel kräftig durchrühren.
  • Erneut mit Folie abdecken, weitere 2 Minuten bei 600 W. Nochmals kräftig durchrühren. Eine weitere Minute, dann erneut rühren. Der Teig wird dick, elastisch, glänzend hellgrün wie geschmolzener Kaugummi.

MOCHI FORMEN

  • Backpapier oder Silikon-Matte großzügig mit Speisestärke bestreuen — verhindert das Kleben des Teigs.
  • Den heißen Mochi-Teig auf die Stärke-Fläche stürzen. Mit stärke-bestreuten Händen in 8 gleich große Stücke teilen.
  • Jedes Teig-Stück in der Handfläche zu einer dünnen Scheibe drücken (Ø 8 cm / 3 in). Eine gekühlte Ganache-Kugel in die Mitte legen. Die Mochi-Hülle vorsichtig über die Füllung schließen, die Naht nach unten drehen und zur runden Kugel formen.
  • Die fertigen Mochi vorsichtig in Matcha-Pulver wenden, sodass sie eine intensiv-grüne Hülle bekommen. Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen — die Mochi werden fester und entwickeln ihre charakteristische elastische Konsistenz, die Ganache stabilisiert sich.

MATCHA-TEE AUFSCHÄUMEN

  • Pro Person 1 TL Matcha in eine kleine Teeschale geben. 125 ml heißes Wasser (80 °C / 176 °F) zugeben. Mit Bambus-Mätchen (Chasen) in schnellen M-Bewegungen 30 Sekunden schäumend aufschlagen, bis ein cremiger heller Schaum entsteht.

ANRICHTEN UND SERVIEREN

  • 3 Matcha-Mochi auf einem rosa Keramik-Teller anrichten. Frisch aufgeschäumter Matcha-Tee in eleganter Teeschale daneben. Mit frischen Kirschblüten dekorieren (Frühlings-Saison). Beim Anschnitt fließt die cremige Matcha-Schokoladen-Ganache leicht aus — sofort genießen.
    Matcha-Mochi – das japanische Süßreis-Dessert mit zeremoniellem Matcha-Tee

Notizen

Matcha-Schokoladen-Ganache: Moderne Wagashi-Fusion-Füllung mit cremiger Konsistenz und intensiv-grüner Matcha-Note. Weiße Schokolade muss mindestens 28% Kakaobutter haben, sonst wird die Ganache zu fest und körnig.
Matcha-Pulver sieben: Vor dem Einrühren in die Ganache durch ein feines Sieb passieren — verhindert Klümpchen und ergibt eine seidige Konsistenz.
Mikrowellen-Verfahren: Heim-Standard. Traditionell wird Mochi im Topf bei der Mochitsuki-Zeremonie gestampft – aufwendig und nur in Profi-Küchen praktikabel.
Folie mit Schnitten: Verhindert Mochi-Explosion in der Mikrowelle. Mit dem Messer 4-5 kleine Schnitte in die Folie.
Ganache vorher tiefkühlen: 30 Min Tiefkühler — ohne zerläuft sie beim Einarbeiten in die warme Mochi-Hülle.
Hände mit Stärke bestäuben: Verhindert Teig-Kleben beim Formen. Maisstärke oder Kartoffelstärke funktionieren beide.
Matcha-Qualität: Ceremonial Grade ist hellgrün, mild-süßlich. Premium Culinary Grade ist akzeptable Alternative, hat aber leicht bitterere Note.
Matcha bei 80 °C aufschlagen: Nicht bei 100 °C (kochend) – zu heißes Wasser macht Matcha bitter. Wasser kurz vom Herd nehmen und 30 Sek warten.
Variationen: Erdbeer-Mochi/Ichigo Daifuku (ganze Erdbeere in Ganache eingewickelt – Frühlings-Klassiker), Sesam-Mochi (schwarze Sesam-Paste statt Ganache – nussig), Vanille-Eis-Mochi (Mochi um Eis-Kugel – modern, vor Servieren tiefkühlen), Yuzu-Mochi (1 TL Yuzu-Saft im Teig – zitronig), Hanami-Mochi (3-farbig: Matcha-grün, Erdbeer-rosa, Vanille-weiß).
Aufbewahrung: 2 Tage im Kühlschrank in luftdichter Dose — wird durch Stärke-Retrogradation hart. Vor Verzehr 30 Min Raumtemperatur, dann 5 Sek Mikrowelle. 1 Monat eingefroren, auftauen 1 Std Kühlschrank + kurz Mikrowelle. NIEMALS bei Raumtemperatur länger als 4 Std lagern.
Servier-Setting: Rosa Keramik-Teller für Kontrast zum hellgrünen Mochi, traditionelle Teeschale für Matcha mit Bambus-Mätchen daneben, frische Kirschblüten als saisonale Dekoration (April–Mai in Europa). Authentische Tee-Zeremonie-Atmosphäre.
Wagashi-Tradition: Mochi sind seit Heian-Zeit (794–1185) Bestandteil der japanischen Hofkultur. Die Matcha-Schokoladen-Ganache-Füllung ist eine moderne Wagashi-Fusion der 2010er Jahre, die in Tokio und Kyoto entstand und klassischen Anko durch westliche Schokoladen-Tradition ersetzt.
Bezugsquellen: Klebreismehl (Mochiko/Shiratamako) und hochwertiges Matcha aus Asia-Markt, japanischen Tee-Spezialgeschäften oder Online-Versand für japanische Produkte. Weiße Premium-Schokolade aus dem Supermarkt oder Patisserie-Fachhandel.

Nährwerte

Serving: 1gCalories: 365kcalCarbohydrates: 58gProtein: 5gFat: 13gSodium: 35mgFiber: 2gSugar: 28g
Calories: 365kcal
Gericht: Dessert, Süßigkeit
Küche: Asiatisch, Japanisch
Ernährungsform: Glutenfrei, Vegetarisch
Schlagwort: asiatisch, Dessert, festlich, Frühlingsrezepte, Ganzjahresrezepte, glutenfrei, japanisch, Matcha, Mochi, Ohne Backen, schokoladig, Süß, vegetarisch, Wagashi