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Goldbraune Mandazi mit Puderzucker bestäubt auf Backpapier, daneben ein Sieb mit Puderzucker

Ostafrikanisches Frittiergebäck mit Kokos und Kardamom (Mandazi)

Mandazi ist ein leicht süßes Frittiergebäck von der ostafrikanischen Küste, das dort an fast jedem Straßenstand zu finden ist. Der weiche Teig aus Mehl, etwas Zucker und cremiger Kokosmilch wird mit Kardamom aromatisiert, in Dreiecke geschnitten und goldbraun ausgebacken. Innen sind die Mandazi luftig-weich, außen fein knusprig. Zum Schluss werden sie großzügig mit Puderzucker bestäubt. Ganz ohne tierische Zutaten sind sie ein wunderbares Gebäck zum Kaffee oder Tee – und schmecken am besten frisch und noch lauwarm.
Servings 18 Stück
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Ruhezeit 15 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten

Kochutensilien

  • Rührschüssel
  • Nudelholz
  • Topf zum Frittieren
  • Schaumkelle

Zutaten

Für den Teig

  • 300 g Weizenmehl  (Type 405)
  • 50 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL gemahlener Kardamom
  • 1 Prise Salz
  • 150-180 ml Kokosmilch (nach Bedarf anpassen)

Zum Frittieren und Bestäuben

  • 1 l neutrales Öl (zum Frittieren)
  • 4 EL Puderzucker (zum großzügigen Bestäuben, nach Bedarf mehr)

Anleitungen

TEIG ZUBEREITEN UND AUSBACKEN

  • Mehl, Zucker, Backpulver, Kardamom und Salz in einer Schüssel mischen. Die Kokosmilch nach und nach zugeben und alles zu einem weichen, geschmeidigen Teig verkneten. Ist der Teig zu trocken, noch etwas Kokosmilch ergänzen. Den Teig abgedeckt etwa 15 Minuten ruhen lassen.
  • Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche etwa 1 cm dick ausrollen. In Dreiecke schneiden – dazu den Teig in Kreise oder Rechtecke teilen und diese noch einmal diagonal durchschneiden.
  • Das Öl in einem Topf auf etwa 170 bis 180 °C (338 bis 356 °F) erhitzen. Die Mandazi portionsweise hineingeben und unter gelegentlichem Wenden goldbraun ausbacken. Anschließend mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  • Die noch warmen Mandazi großzügig mit Puderzucker bestäuben und frisch servieren.
    Fertige Mandazi mit Puderzucker bestäubt und essbaren Blüten von oben angerichtet

Notizen

Tipps:
  • Die Öltemperatur ist entscheidend: Ist das Öl zu heiß, werden die Mandazi außen dunkel und bleiben innen roh. Ist es zu kalt, saugen sie sich mit Fett voll. Ein kleines Teigstück sollte zügig aufsteigen und Bläschen bilden.
  • Den Teig nicht zu dünn ausrollen, damit die Mandazi innen schön luftig bleiben.
  • Immer nur so viele Stücke gleichzeitig frittieren, dass die Öltemperatur nicht zu stark absinkt.
Aroma-Varianten: Neben Kardamom passen auch etwas Zimt, geriebene Kokosnuss oder ein Hauch Orangenschale in den Teig. In manchen Regionen wird der Teig auch mit Hefe zubereitet und geht dann vor dem Ausbacken auf.
Menge: Aus dem Teig werden je nach Größe etwa 18 Stück.
Aufbewahrung: Am besten schmecken Mandazi frisch. Übrig gebliebene halten sich in einer Dose ein bis zwei Tage und lassen sich kurz aufwärmen, damit sie wieder etwas knuspriger werden.
Hinweis: Das Gebäck enthält Weizen (Gluten).

Nährwerte

Serving: 1gCalories: 110kcalCarbohydrates: 16gProtein: 2gFat: 4gSodium: 45mgFiber: 1gSugar: 4g
Calories: 110kcal
Gericht: Dessert, Gebäck, Snack
Küche: Afrikanisch
Ernährungsform: Laktosefrei, Vegan, Vegetarisch
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