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Pita-Brot Stapel

Pita-Brot – traditionelles Fladenbrot aus dem Nahen Osten mit luftiger Tasche

Original Pita-Brot mit charakteristischer Tasche im Inneren – luftig, weich und biegsam. Aus einfachem Hefeteig mit Type 550 Mehl bei sehr hoher Hitze (260 °C / 500 °F) gebacken. Perfekt zum Füllen mit Falafel, Schawarma, Hummus oder gegrilltem Fleisch. In knapp 2 Stunden frisch auf dem Tisch.
Servings 8 Stück
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
1 Stunde 15 Minuten Ruhezeit 1 Stunde 15 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 50 Minuten

Kochutensilien

  • große Rührschüssel
  • Backstein, Backstahl oder Backblech vorgeheizt
  • Küchenwaage für exakte Mengen
  • Nudelholz
  • Küchentuch zum Abdecken
  • Backpapier oder Pizzaschaufel zum Einschießen

Zutaten

Für den Teig

  • 500 g Weizenmehl (Type 550, italienisches Pizza-Mehl ideal; alternativ Type 405)
  • 300 ml Wasser (lauwarm, 35–40 °C / 95–104 °F)
  • 7 g Trockenhefe (1 Päckchen; alternativ 20 g frische Hefe)
  • 2 EL Olivenöl (extra vergine)
  • 1 TL Zucker (aktiviert die Hefe)
  • 1,5 TL Meersalz

Zum Bestäuben

  • Mehl (zum Arbeiten und Bestäuben)

Anleitungen

HEFE AKTIVIEREN

  • Das lauwarme Wasser (35–40 °C / 95–104 °F – fühlt sich leicht warm an der Innenseite des Handgelenks an, nicht heiß) in eine kleine Schüssel geben. Zucker einrühren, Trockenhefe darüberstreuen und 10 Minuten stehen lassen, bis sich an der Oberfläche feiner Schaum bildet. Wenn nichts schäumt, ist die Hefe nicht aktiv – neue verwenden, sonst geht der Teig nicht auf.

TEIG KNETEN

  • Das Mehl in eine große Rührschüssel sieben. Eine Mulde in der Mitte formen. Die aktivierte Hefemischung, Olivenöl und Salz hineingeben. Mit einem Holzlöffel oder den Händen alles grob zu einem Teig vermengen.
  • Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche stürzen und 10 Minuten kräftig kneten – mit dem Handballen wegdrücken, falten, drehen. Der Teig soll glatt, elastisch und nur leicht klebrig sein. Falls zu klebrig, esslöffelweise Mehl zugeben; falls zu trocken, teelöffelweise Wasser.

ERSTE RUHEZEIT

  • Den Teig zu einer Kugel formen und in eine leicht geölte Schüssel legen. Mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort (idealerweise 25–28 °C) 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Im kühleren Raum kann es bis 1,5 Stunden dauern.

TEILEN UND ZWEITE RUHE

  • Den gegangenen Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und kurz durchkneten, um die Luft herauszudrücken. In 8 gleich große Stücke teilen (je ca. 100 g). Jedes Stück zu einer glatten Kugel rollen.
  • Die Kugeln auf einem leicht bemehlten Blech mit etwas Abstand zueinander platzieren, mit einem Küchentuch abdecken und 15–20 Minuten ruhen lassen. Diese zweite Ruhe entspannt den Teig, sodass er sich danach einfacher ausrollen lässt, ohne zurückzuspringen.

OFEN VORHEIZEN

  • Während der zweiten Ruhezeit den Ofen auf die höchste Stufe (260 °C / 500 °F, Ober-/Unterhitze) vorheizen – mindestens 30 Minuten lang. Den Backstein, Backstahl oder ein umgedrehtes Backblech auf der mittleren Schiene mit aufheizen. Die hohe Temperatur ist DAS Geheimnis der Pita-Tasche – ohne sie bläst sich der Teig nicht auf.

AUSROLLEN UND BACKEN

  • Eine Teigkugel auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche legen und mit dem Nudelholz zu einem Kreis von ca. 18–20 cm / 7–8 in Durchmesser und 3–4 mm / ⅛–⅙ in Dicke ausrollen. Diese Dicke ist der goldene Standard – zu dünn (unter 3 mm) und es bildet sich keine Tasche, zu dick (über 5 mm) und das Pita schmeckt wie eine flache Brotscheibe. Eine gleichmäßige Dicke ist wichtig, damit das Pita gleichmäßig aufgeht.
  • Das ausgerollte Pita vorsichtig direkt auf den heißen Backstein oder das vorgeheizte Blech legen (Pizzaschaufel oder Backpapier hilft). 2–3 Minuten backen – das Pita bläst sich nach 60–90 Sekunden wie ein Ballon auf. Mit einer Zange wenden und weitere 1–2 Minuten backen, bis es leicht goldbraun ist.
  • Das fertige Pita herausnehmen und sofort in ein Küchentuch wickeln – so bleibt es weich und biegsam. Mit den restlichen Teigkugeln wiederholen, bis alle Pitas gebacken sind. Frisch und noch warm servieren oder in einem Stoffbeutel kühlen lassen.

Notizen

Das Geheimnis der Tasche: Die Pita muss bei mindestens 250 °C (482 °F) gebacken werden – idealerweise 260 °C. Bei zu niedriger Temperatur verdampft das Wasser im Teig nicht schnell genug und das Pita bleibt flach.
Wenn die Pita nicht aufgeht:
  • Ofen war nicht heiß genug (mindestens 30 Min vorheizen)
  • Teig wurde zu dünn ausgerollt (mindestens 3 mm)
  • Teig wurde nicht gleichmäßig ausgerollt
  • Backstein/Blech war nicht heiß genug beim Einschießen
Auf der Pfanne backen (ohne Ofen): Eine gusseiserne Pfanne sehr heiß werden lassen (5 Min auf höchster Stufe). Pita 60–90 Sekunden pro Seite backen – auch hier entsteht die Tasche, wenn die Pfanne heiß genug ist.
Über-Nacht-Variante: Teig nach dem Kneten in den Kühlschrank stellen (12–24 Stunden). Vor dem Verarbeiten 1 Stunde auf Raumtemperatur bringen. Aromatischer durch langsame Fermentation.
Vollkorn-Version: 50 % Type 550 + 50 % Vollkornmehl. Wassermenge um 20–30 ml erhöhen, da Vollkorn mehr Flüssigkeit aufnimmt.
Aufbewahrung: Frisches Pita schmeckt am besten am Backtag. In Stoffbeutel bei Raumtemperatur 2 Tage, im Kühlschrank 4 Tage (etwas trockener). Vor dem Servieren kurz im Ofen oder Toaster aufwärmen.
Einfrieren: Gebackene und abgekühlte Pitas einzeln in Folie wickeln und einfrieren – bis zu 3 Monate haltbar. Direkt aus dem Gefrierschrank im Toaster oder 5 Min bei 180 °C / 356 °F im Ofen aufwärmen.
Pita-Chips: Ältere Pitas in Dreiecke schneiden, mit Olivenöl, Salz und Za'atar bestreuen, bei 180 °C / 356 °F 10 Min knusprig backen – perfekt zum Dippen.

Nährwerte

Calories: 220kcalCarbohydrates: 42gProtein: 7gFat: 3g
Calories: 220kcal
Gericht: Beilage, Brot, Snack
Küche: Levantinisch, Mediterran, Nahöstlich, Orientalisch
Ernährungsform: Laktosefrei, Vegan, Vegetarisch
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