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Quarkbällchen – Fluffige frittierte Quarkteig-Bällchen mit Puderzucker

Quarkbällchen – frittierte Quarkteig-Bällchen mit Puderzucker

Außen goldbraun und knusprig, innen herrlich weich und luftig – diese klassischen Quarkbällchen aus dem Fettbad gelingen mit wenigen Zutaten und schmecken frisch am allerbesten.
Servings 24 Stück
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 35 Minuten

Kochutensilien

  • große Rührschüssel
  • Handmixer oder Schneebesen
  • hoher Topf oder Fritteuse
  • Küchenthermometer (empfohlen)
  • Esslöffel oder kleiner Eisportionierer zum Formen
  • Teller mit Küchenpapier zum Abtropfen
  • feines Sieb zum Bestäuben

Zutaten

Für den Teig

  • 250 g Speisequark (20 % Fett; gut abgetropft)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 60 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker (8 g)
  • 1 Prise Salz
  • abgeriebene Schale von ½ Bio-Zitrone
  • 250 g Weizenmehl (Type 405 / Allzweckmehl)
  • 1½ TL Backpulver

Zum Frittieren

  • ca. 1 l neutrales Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl)

Zum Bestäuben

  • 3-4 EL Puderzucker

Anleitungen

QUARK VORBEREITEN:

  • Den Speisequark in ein feines Sieb geben und ca. 10 Minuten abtropfen lassen. Je trockener der Quark, desto besser hält der Teig zusammen und die Bällchen saugen weniger Fett auf.

TEIG ANRÜHREN:

  • Die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Prise Salz in einer großen Schüssel mit dem Handmixer ca. 2 Minuten schaumig schlagen. Den abgetropften Quark und die Zitronenschale hinzufügen und glatt rühren.
  • Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und in zwei Portionen unter die Quarkmasse heben – dabei nur so lange rühren, bis ein geschmeidiger, leicht klebriger Teig entsteht. Den Teig nicht zu stark kneten, sonst werden die Bällchen fest statt fluffig.

ÖL ERHITZEN:

  • Das Pflanzenöl in einem hohen Topf auf 160–170 °C (320–340 °F) erhitzen. Die Temperatur mit einem Küchenthermometer kontrollieren. Alternativ einen kleinen Klecks Teig ins Öl geben: Steigt er sofort unter Bläschenbildung auf, ist die Temperatur richtig.
  • Wichtig: Das Öl darf nicht zu heiß sein (nicht über 180 °C / 355 °F), sonst werden die Bällchen außen dunkel, bevor sie innen durchgegart sind. Bei zu niedriger Temperatur saugen sie sich mit Fett voll.

BÄLLCHEN FORMEN UND FRITTIEREN:

  • Mit zwei angefeuchteten Esslöffeln oder einem kleinen Eisportionierer walnussgroße Teigportionen abstechen und vorsichtig ins heiße Öl gleiten lassen. Pro Durchgang nur 4–5 Bällchen frittieren, damit die Öltemperatur nicht zu stark absinkt.
  • Die Quarkbällchen ca. 4–5 Minuten goldbraun frittieren. Sie drehen sich dabei oft von selbst – falls nicht, mit einem Löffel vorsichtig wenden, damit sie gleichmäßig bräunen. Die fertigen Bällchen mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen.

SERVIEREN:

  • Die noch warmen Quarkbällchen großzügig mit Puderzucker durch ein feines Sieb bestäuben und sofort servieren.
    Quarkbällchen – Fluffige frittierte Quarkteig-Bällchen mit Puderzucker

Notizen

TIPPS:
  • Quark-Konsistenz: Sahnequark (40 % Fett) macht die Bällchen besonders zart und weich. Magerquark funktioniert ebenfalls, ergibt aber eine etwas festere Textur. In jedem Fall den Quark vorher gut abtropfen lassen, damit der Teig nicht zu feucht wird.
  • Öltemperatur: Der wichtigste Faktor für perfekte Quarkbällchen. Ein Küchenthermometer ist die sicherste Methode. Das Öl zwischen den Durchgängen immer wieder auf die richtige Temperatur kommen lassen.
  • Teig zu klebrig? Falls der Teig sich schwer formen lässt, die Löffel zwischendurch in kaltes Wasser tauchen. Kein zusätzliches Mehl einarbeiten, das macht die Bällchen trocken.
  • Variationen: Für eine besondere Note den Teig mit 1 EL Rum oder dem Mark einer Vanilleschote verfeinern. Statt Puderzucker lassen sich die Bällchen auch in Zimtzucker wälzen.
  • Aufbewahrung: Quarkbällchen schmecken frisch am besten. Falls Reste übrig bleiben, in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen verzehren. Im Backofen bei 150 °C (300 °F) lassen sie sich kurz aufwärmen.
  • Einfrieren: Auch zum Einfrieren geeignet – nach dem Abkühlen einzeln auf einem Blech vorfrieren, dann in einen Gefrierbeutel umfüllen. Im Ofen bei 170 °C (340 °F) ca. 10 Minuten aufbacken.
  • HINWEISE:
  • 💡 Hinweis: Dieses Rezept ist vegetarisch. Für eine vegane Variante müssten sowohl der Quark als auch die Eier ersetzt werden – das verändert allerdings die Textur erheblich. Empfehlung: pflanzlicher Quark auf Kokos- oder Haferbasis und pro Ei 1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser (10 Minuten quellen lassen).
  • ⚠️ Hinweis: Allergene – Dieses Rezept enthält Weizen (Gluten), Milch (Laktose) und Eier. Alle drei gehören zu den 14 EU-Hauptallergenen. Für eine glutenfreie Variante kann glutenfreies Mehl mit ½ TL Xanthan verwendet werden.
  • ⚠️ Hinweis: Sicherheit – Beim Frittieren immer Vorsicht walten lassen. Das heiße Öl kann schwere Verbrennungen verursachen. Niemals Wasser in heißes Fett geben. Den Topf nie unbeaufsichtigt lassen und Kinder vom Herd fernhalten. Einen passenden Deckel griffbereit haben, um bei Bedarf die Flammen zu ersticken.
  • Nährwerte

    Calories: 70kcalCarbohydrates: 12gProtein: 3gFat: 1g
    Calories: 70kcal
    Gericht: Brunch, Dessert, Frühstück, Gebäck, Snack, Süßigkeit
    Küche: Europäisch, Hausmannskost, Osteuropäisch
    Ernährungsform: Low Carb, Low Fat, Vegetarisch
    Schlagwort: Comfort Food, einfach, Familienessen, Ganzjahresrezepte, Gästeessen, Kinderfreundlich, klassisch, knusprig, schnell, selbstgemacht, Süß, Warm serviert