Ein herzhafter, goldgelb gebackener Kuchen, der durch die Kombination aus mild-säuerlichem Sauerkraut, würzigen Eiern und einem luftigen Kefirteig begeistert. Perfekt für ein schnelles Familienessen oder ein gemütliches Abendbrot.
Servings 8
Vorbereitungszeit 20 MinutenMin.
Backzeit 1 StundeStd.
Gesamtzeit 1 StundeStd.20 MinutenMin.
Zutaten
Für den Teig:
320gWeizenmehl(Type 405)
500mlKefir(3,5 %)
4Eier(Größe M)
120mlPflanzenöl(neutral)
3TLBackpulver
1TLSalz
Für die Füllung:
500gSauerkraut
6Eier(hartgekocht)
50gButter(40 g fürs Kraut, Rest für die Form)
Anleitungen
Die Füllung vorbereiten:
Die hartgekochten Eier pellen und in kleine Würfel schneiden.Das Sauerkraut unter kaltem Wasser abspülen, gut ausdrücken und etwas feiner schneiden.In einer Pfanne 40 g Butter erhitzen und das Sauerkraut bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten anbraten, dabei gelegentlich umrühren.Vom Herd nehmen, leicht abkühlen lassen und die Eierwürfel untermischen.
Den Teig anrühren:
Den Backofen auf 180 °C (350 °F) Ober-/Unterhitze vorheizen.In einer großen Schüssel Kefir, die 4 rohen Eier, Pflanzenöl und Salz mit einem Schneebesen verrühren.Das Mehl zusammen mit dem Backpulver in eine zweite Schüssel sieben und anschließend zu den flüssigen Zutaten geben.Alles zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren – die Konsistenz sollte an einen zähflüssigen Pfannkuchenteig erinnern.
Schichten und Backen:
Eine rechteckige Auflaufform gründlich mit der restlichen Butter einfetten; optional Backpapier auf den Boden legen.Die Hälfte des Teigs in die Form gießen und glattstreichen.Die Sauerkraut–Ei-Mischung gleichmäßig darauf verteilen.Den restlichen Teig darüber geben und die Oberfläche glätten.Den Auflauf ca. 60 Minuten backen, bis er goldbraun ist und die Stäbchenprobe sauber bleibt.
Notizen
Serviervorschlag
Der Auflauf schmeckt am besten leicht warm, nachdem er kurz in der Form ruhen durfte. Ein Klecks saure Sahne oder Schmand passt hervorragend dazu.
Tipp für ein perfektes Ergebnis
Wenn das Sauerkraut sehr intensiv oder zu sauer ist, kann man es ein- bis zweimal abspülen. Wichtig ist, es anschließend gut auszudrücken, damit der Teig nicht durchweicht.