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Brownie-Tannenbäume mit glänzender Schoko-Glasur, goldenen Sternen und goldenen Zuckerperlen

Schoko-Brownie-Tannenbäume mit Schoko-Glasur und goldenen Sternen

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Saftige, dicht-schokoladige Brownie-Pyramiden in Tannenbaum-Form, in der Silikonform gebacken und übergossen mit glänzender Schoko-Glasur, die in dicken Tropfen die Kanten hinunterläuft. Festlich verziert mit goldenen Zucker-Sternen und kleinen goldenen Zuckerperlen – das essbare Weihnachtsbaum-Dessert für die Festtafel.
Servings 8 Tannenbäume
Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Auskühlen + Dekorieren 4 Stunden
Gesamtzeit 5 Stunden 15 Minuten

Kochutensilien

  • Silikonform mit hohen, spitzen Mulden Kegel-, 3D-Tannenbaum- oder hohe Pyramidenform: Mulden ca. 90–100 ml, Basis ca. 5,5–6 cm, Höhe ca. 8–9 cm. Flache Pyramidenformen (7 × 7 cm, nur 4 cm hoch) ergeben gedrungene Blöcke statt Bäumchen. Die meisten Formen haben 6 Mulden – dann in zwei Durchgängen backen
  • Backblech als stabile Unterlage unter die Silikonform
  • Schneebesen
  • Wasserbad für die Schokolade
  • scharfes Messer zum Begradigen der Standfläche
  • Kuchengitter zum Glasieren, mit Backblech darunter
  • Spatel oder Löffel für die Glasur

Zutaten

Für den Brownie-Teig

  • 200 g Zartbitter-Schokolade (70 % Kakaoanteil, in Stücken)
  • 150 g Butter (in Stücken; vegan: Margarine)
  • 200 g Zucker (weiß; oder Mischung mit braunem Zucker)
  • 3 Eier (Größe M; zimmerwarm)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 100 g Weizenmehl (Type 405)
  • 40 g Kakaopulver (ungesüßt, hochwertig)
  • 1 Prise Salz

Für die glänzende Schoko-Glasur

  • 200 g Zartbitter-Schokolade (50 % Kakaoanteil)
  • 100 ml Sahne (vegan: Kokossahne)
  • 1 EL Glukosesirup (oder Honig; für Glanz)
  • 1 TL Pflanzenöl (neutral, für extra Glanz; optional)

Für die Dekoration

  • 60 Stück Goldene Zucker-Sterne (ca. 9–10 mm)
  • 1 EL Goldene Zuckerperlen (ca. 5 mm, zum Verzieren)
  • 1 Prise Essbarer Goldglitter (optional)

Anleitungen

BROWNIE-TEIG RÜHREN

  • Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Silikonform auf ein Backblech stellen – so lässt sie sich gefüllt sicher transportieren. Die Mulden bei Bedarf hauchdünn ausfetten.
  • Die Zartbitter-Schokolade mit der Butter im Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen, glatt rühren und kurz abkühlen lassen, bis die Mischung lauwarm ist.
  • In einer großen Schüssel die Eier mit dem Zucker und Vanilleextrakt 3–4 Minuten mit dem Schneebesen oder Mixer aufschlagen, bis die Masse hell und schaumig ist – das ist der Schlüssel zur feinen, dichten Krume.
  • Die geschmolzene Schokolade-Butter-Mischung in die Eimasse einlaufen lassen und vorsichtig mit dem Schneebesen unterheben. Mehl, Kakaopulver und Salz vermischen, in die Masse sieben und mit dem Spatel sanft unterheben – nicht überrühren, sonst wird der Brownie cakey statt fudgy.

IN DER SILIKONFORM BACKEN

  • Den Teig (insgesamt ca. 830 g, das entspricht rund 800 ml) auf die Mulden verteilen: bei 100-ml-Mulden je ca. 105 g, das füllt sie randvoll und ergibt 8 Bäumchen. Kleinere Mulden ergeben entsprechend mehr Stücke. Die Form auf dem Blech ein paarmal aufstoßen, damit der Teig bis in die Spitzen läuft und keine Luftblasen bleiben.
  • Auf mittlerer Schiene 30–35 Minuten backen. Die Mulden sind tief, deshalb wird bei niedrigerer Temperatur länger gebacken als bei einem Blech-Brownie. Stäbchenprobe oben in der dicken Basis, nicht an der Spitze: feuchte Krümel sind richtig, flüssiger Teig nicht. Die Oberseite wölbt sich leicht – das ist die spätere Standfläche und wird begradigt.

AUSKÜHLEN UND STÜRZEN

  • Die Bäumchen vollständig in der Form auskühlen lassen und anschließend mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen. Ein warmer Brownie ist zu weich und bricht beim Stürzen an der Spitze – kalt löst er sich sauber.
  • Die gewölbte Oberseite mit einem warmen, scharfen Messer (in heißes Wasser tauchen und trocknen) flach abschneiden, damit die Bäumchen später sicher stehen. Dann die Silikonform vorsichtig von den Pyramiden abziehen und die Bäumchen auf ein Kuchengitter setzen, unter dem ein Backblech steht.

GLASUR ZUBEREITEN

  • Die Sahne in einem kleinen Topf zum Köcheln bringen. Vom Herd nehmen und die gehackte Schokolade hineingeben. 2 Minuten stehen lassen, dann mit dem Schneebesen glatt rühren. Den Glukosesirup und das Pflanzenöl unterrühren. Die Glasur auf ca. 35 °C abkühlen lassen – handwarm und dickflüssig wie flüssiger Honig. Zu heiß läuft sie ab, zu kalt legt sie sich klumpig auf.

GLASIEREN UND DEKORIEREN

  • Die Glasur langsam über jede Pyramide gießen – an der Spitze beginnen und sie von selbst über die vier Kanten nach unten laufen lassen. Sie soll die obere Hälfte bedecken und in dicken Tropfen hängen bleiben. Was durchs Gitter tropft, im Blech auffangen und für den nächsten Baum wiederverwenden; an den Bäumchen bleiben insgesamt ca. 115 g Glasur haften.
  • Sofort, solange die Glasur noch leicht klebrig ist, die goldenen Zucker-Sterne auf der Glasur und entlang ihrer Kanten verteilen (6–8 pro Baum, rundum). Mit den goldenen Zuckerperlen die Lücken füllen (8–12 pro Baum). Optional mit essbarem Goldglitter nachstäuben.
    Verzierte Brownie-Tannenbäume mit goldenen Zucker-Sternen und goldenen Zuckerperlen vor Lichterkette
  • Die fertigen Tannenbäume 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen, damit die Glasur fest wird. Auf einem festlichen Teller anrichten und servieren – oder bis zum Servieren bei Raumtemperatur in einer luftdichten Dose aufbewahren.

Notizen

Die richtige Form – der wichtigste Punkt: Die Mulden müssen deutlich höher als breit sein (ca. 5,5–6 cm Basis bei 8–9 cm Höhe, rund 90–100 ml). Formen, die schlicht "Pyramide" heißen, messen oft 7 × 7 cm bei nur 4 cm Höhe und ergeben gedrungene Blöcke. Verlässliche Rechengröße: Der Teig füllt insgesamt ca. 800 ml Muldenvolumen – bei 100-ml-Mulden 8 Bäumchen, bei 65-ml-Mulden 12 kleinere.
Tipps:
  • Eier mit Zucker richtig aufschlagen (3–4 Min) – das gibt die feine, dichte Krume.
  • Randvoll füllen: 100-ml-Mulden nehmen je ca. 105 g Teig. Die Wölbung oben wird später zur flachen Standfläche abgeschnitten.
  • Tiefe Mulden brauchen 160 °C und 30–35 Minuten. Bei 175 °C wie beim Blech-Brownie sind die Spitzen trocken, bevor die dicke Basis gar ist.
  • Erst kalt stürzen: vollständig auskühlen, dann mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank. Warm brechen die Spitzen ab.
  • Glasur auf ca. 35 °C abkühlen lassen – zu heiß läuft sie ab, zu kalt fließt sie nicht.
  • Dekoration sofort aufbringen, solange die Glasur klebrig ist.
Ohne hohe Form: Aus diesem Teig lassen sich in einer quadratischen Form von 20 × 20 cm auch flache Bäumchen backen – ca. 2 cm hoch, 25 Minuten bei 175 °C, dann in Streifen und mit abwechselnd schrägen Schnitten in Dreiecke teilen. Die liegen auf dem Teller, statt zu stehen, und sehen deshalb anders aus als auf den Fotos.
Aufbewahrung: Bei Raumtemperatur in luftdichter Dose 3 Tage, im Kühlschrank bis zu 5 Tage. Vor dem Servieren 15 Min bei Raumtemperatur stehen lassen. Einfrieren nur unverziert (1 Monat), dann frisch glasieren und dekorieren.
Variationen:
  • Mit weißer Schokolade und grünem Pistazienpulver für "verschneite" Tannenbäume.
  • Mit Karamell-Glasur für Bronze-Optik.
  • Mit Heidelbeer-Ganache und gefriergetrockneten Beeren für winterliche Optik.
  • Vegan: Eier durch Apfelmus ersetzen, Sahne durch Kokossahne.
Zu den Nährwerten: gerechnet auf einen Baum von ca. 115 g – ca. 97 g gebackener Brownie, ca. 15 g haftende Glasur und ca. 3,5 g Zuckerdekor. Die restliche Glasur wird aufgefangen und wiederverwendet, sie zählt deshalb nicht mit.
Geschenk-Idee: Einzeln in transparenten Pralinenboxen mit goldener Schleife verpackt, perfekt als hausgemachtes Adventsgeschenk für Nachbarn, Lehrer oder Arbeitskollegen.

Nährwerte

Kalorien: 547kcalKohlenhydrate: 52gEiweiß: 7gFett: 33gNatrium: 57mgBallaststoffe: 5gZucker: 41g
Calories: 547kcal
Gericht: Backware, Brownies, Dessert, Kuchen, süße Backware
Küche: International, Modern
Ernährungsform: Vegetarisch
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