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T-Bone Steak aus der Pfanne

T-Bone Steak aus der Pfanne

Das T-Bone Steak gilt nicht ohne Grund als König unter den Steaks. Mit seinem markanten T-förmigen Knochen vereint es zwei der edelsten Teilstücke vom Rind auf einem einzigen Teller: das kräftig-aromatische Roastbeef und das butterzarte Filet.
Servings 2 Portionen
Vorbereitungszeit 45 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Ruhezeit 8 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 8 Minuten

Kochutensilien

  • große gusseiserne Pfanne oder schwere Bratpfanne (11–12 in; Ø 28–30 cm)
  • digitales Fleischthermometer
  • großer Löffel zum Arrosieren
  • Schneidebrett
  • Alufolie

Zutaten

Für das Steak

  • 2 T-Bone Steaks (je ca. 500–600 g; ca. 3–4 cm / 1,2–1,6 in dick; idealerweise Dry-Aged)
  • 2 EL Pflanzenöl mit hohem Rauchpunkt (z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • Meersalz (grobes)
  • Pfeffer (frisch; gemahlener; schwarzer)

Für die Aromabutter (Arrosieren)

  • 40 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen (leicht angedrückt)
  • 2 Zweige frischer Rosmarin

Optionaler Beilagen-Tipp – Kartoffel-Wedges und geröstete Möhren

  • 500 g festkochende Kartoffeln (in Spalten geschnitten)
  • 300 g Möhren (längs halbiert)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Zucker (für die Möhren)
  • Salz (Pfeffer; Paprikapulver)

Anleitungen

  • STEAK VORBEREITEN:
    Die T-Bone Steaks ca. 30–45 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Raumtemperatur erreichen. Ein kaltes Steak wird innen nicht gleichmäßig gar.
    Die Steaks mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen — Feuchtigkeit verhindert die Krustenbildung. Beide Seiten großzügig mit grobem Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
  • PFANNE ERHITZEN:
    Die gusseiserne Pfanne auf höchster Stufe ca. 3–4 Minuten vorheizen, bis sie richtig heiß ist. Das Öl hinzugeben — es sollte sofort leicht rauchen.
  • STEAK BRATEN:
    Das Steak vorsichtig in die Pfanne legen, dabei die Filetseite (die kleinere Seite des T-Knochens) zum Pfannenrand zeigen lassen, wo die Hitze etwas geringer ist. So bleibt das zarte Filet nicht übergart, während das Roastbeef die volle Hitze bekommt.
    Das Steak ca. 3–4 Minuten scharf anbraten, ohne es zu bewegen.
    Erst wenden, wenn sich eine dunkelbraune Kruste gebildet hat. Die zweite Seite ebenfalls ca. 3 Minuten braten.
  • ARROSIEREN (BUTTER-BASTING):
    Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Die Butter, die angedrückten Knoblauchzehen und die Rosmarinzweige in die Pfanne geben. Sobald die Butter aufschäumt und goldbraun wird, das Steak leicht kippen und mit einem Löffel die heiße Aromabutter immer wieder über das Fleisch gießen — ca. 1–2 Minuten lang. Die Butter transportiert die Aromen von Knoblauch und Rosmarin direkt in die Kruste und sorgt für den typischen Steakhouse-Glanz.
  • KERNTEMPERATUR PRÜFEN:
    Das Fleischthermometer an der dicksten Stelle des Roastbeef-Teils einführen, ohne den Knochen zu berühren. Für Medium Rare liegt die Zieltemperatur bei 54–57 °C (130–135 °F).
    Beim Ruhen steigt die Temperatur noch um ca. 2–3 °C.
  • RUHEN LASSEN:
    Das Steak aus der Pfanne nehmen, auf ein Schneidebrett legen und locker mit Alufolie abdecken. Ca. 8 Minuten ruhen lassen. In dieser Phase entspannen sich die Fleischfasern, und der Saft verteilt sich gleichmäßig — das Steak wird dadurch spürbar saftiger und zarter.
  • SERVIEREN:
    Das ruhende Steak aufschneiden oder im Ganzen servieren. Mit dem verbliebenen Bratfond aus der Pfanne beträufeln. Dazu passen Kartoffel-Wedges und geröstetes Ofengemüse.
    T-Bone Steak aus der Pfanne

Notizen

TIPPS:
  • Dry-Aged vom Metzger: Wer den besten Geschmack möchte, fragt beim lokalen Metzger (Metzger oder Fleischer) gezielt nach Dry-Aged T-Bone. Die kontrollierte Reifung über mehrere Wochen macht das Fleisch besonders zart und verleiht ihm ein nussig-buttrige Note.
  • Thermometer ist Pflicht: Bei einem hochwertigen Steak ist das Fleischthermometer kein Anfängerutensil, sondern ein Profiwerkzeug. Es schützt ein teures Stück Fleisch vor dem Überbraten.
  • Nur Öl mit hohem Rauchpunkt: Butter oder Olivenöl verbrennen bei den benötigten Temperaturen. Zum scharfen Anbraten eignet sich raffiniertes Raps-, Sonnenblumen- oder Erdnussöl. Die Butter kommt erst beim Arrosieren dazu.
  • Aufbewahrung: Gebratenes Steak lässt sich im Kühlschrank, gut abgedeckt, ca. 2 Tage aufbewahren. Zum Aufwärmen das Steak bei niedriger Hitze in der Pfanne langsam erwärmen — nicht noch einmal scharf anbraten, da es sonst austrocknet.
  • Steak nicht einfrieren: Einmal gebratenes Steak verliert beim Einfrieren deutlich an Textur und Saftigkeit. Lieber roh einfrieren und bei Bedarf frisch zubereiten.
HINWEISE:
  • 💡 Hinweis: Dieses Rezept ist glutenfrei und laktosefrei möglich (Butter durch Ghee oder laktosefreie Butter ersetzen).
  • ⚠️ Hinweis: Allergene — Enthält Milch (Butter). Für eine milchfreie Variante kann die Butter beim Arrosieren durch Ghee (geklärte Butter, laktosefrei) oder hochwertiges Olivenöl ersetzt werden, wobei der Geschmack leicht variiert.
  • ⚠️ Hinweis: Sicherheit — Die Pfanne erreicht beim Vorheizen extrem hohe Temperaturen. Beim Einlegen des Steaks kann heißes Fett spritzen. Immer einen langen Pfannenwender verwenden und ggf. einen Spritzschutz benutzen.

Nährwerte

Calories: 1589kcalCarbohydrates: 62gProtein: 87gFat: 109g
Calories: 1589kcal
Gericht: Fleischgericht, Hauptgericht, Rindfleisch, Schweinefleisch
Küche: Amerikanisch, International, Nordamerikanisch
Ernährungsform: Glutenfrei
Schlagwort: einfach, Familienessen, Ganzjahresrezepte, klassisch, schnell, selbstgemacht, Sommerrezepte, Vom Herd