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Tagliatelle mit Pfifferlingen und Pesto Rosso

Tagliatelle mit Pfifferlingen und Pesto Rosso

Wenn der Duft von frisch gebratenen Pfifferlingen durch die Küche zieht, ist der Herbst endgültig angekommen. Diese Tagliatelle verbinden das erdige Aroma der Waldpilze mit der intensiven Würze von Pesto Rosso und sonnengetrockneten Tomaten — und der cremige Mini-Mozzarella sorgt für den perfekten Kontrast. Ein unkompliziertes Pfannengericht, das in knapp 30 Minuten auf dem Tisch steht und trotzdem nach einem besonderen Abend schmeckt.
Servings 2
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Kochzeit 20 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten

Kochutensilien

  • 1 große Pfanne (am besten Gusseisen), Ø 28 cm (11 in)
  • 1 großer Topf (zum Nudelkochen)
  • 1 Küchentuch oder Pilzbürste
  • Schöpfkelle

Zutaten

Für die Pasta:

  • 250 g Tagliatelle
  • 200 g Pfifferlinge (frisch)
  • 100 g Babyspinat
  • 1 Zwiebel (mittelgroß)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt), in Streifen geschnitten
  • 300 ml Kochsahne (15 % Fett)
  • 2 EL Pesto Rosso (fertig gekauft)
  • 2 EL Olivenöl
  • ½ TL getrockneter Oregano
  • Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
  • Salz

Zum Servieren:

  • 100 g Mini-Mozzarella (Mozzarella-Bällchen)
  • Getrockneter Oregano (zum Bestreuen)
  • Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)

Anleitungen

  • PFIFFERLINGE VORBEREITEN:
    Die Pfifferlinge mit einem feuchten Küchentuch oder einer weichen Bürste vorsichtig von Erdresten befreien. Größere Exemplare halbieren oder vierteln, kleinere ganz lassen.
    Die Zwiebel schälen und in feine Halbringe schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken.
  • PFIFFERLINGE ANBRATEN:
    Das Olivenöl in einer großen Gusseisenpfanne oder einer beschichteten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen.
    Die Pfifferlinge hineingeben und ca. 4–5 Minuten braten, ohne häufig zu rühren — so bekommen sie eine schöne goldbraune Farbe. Erst salzen, wenn die Pilze bereits Farbe angenommen haben, da Salz ihnen sofort Wasser entzieht und sie dann eher dünsten als braten.
    Die Zwiebelhalbringe und den Knoblauch dazugeben und weitere 2–3 Minuten mitbraten, bis die Zwiebel glasig ist.
  • SAUCE ZUBEREITEN:
    Den Babyspinat und die Streifen der getrockneten Tomaten in die Pfanne geben. Kurz zusammenfallen lassen — das dauert nur etwa 1 Minute.
    Die Kochsahne angießen und das Pesto Rosso einrühren. Alles bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Sauce leicht eingedickt ist. Mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.
  • PASTA KOCHEN UND ZUSAMMENFÜHREN:
    Parallel die Tagliatelle in reichlich gesalzenem Wasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Vor dem Abgießen ca. 100 ml Nudelwasser auffangen.
    Die abgegossenen Tagliatelle direkt in die Pfanne zur Sauce geben und alles gut vermengen. Falls die Sauce zu dickflüssig ist, löffelweise etwas vom aufgefangenen Nudelwasser unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  • ANRICHTEN:
    Die Pasta in der Pfanne oder auf tiefen Tellern anrichten. Die Mini-Mozzarella-Bällchen darauf verteilen — sie sollen durch die Restwärme leicht anschmelzen, aber ihre Form behalten. Mit getrocknetem Oregano bestreuen und mit frisch gemahlenem Pfeffer servieren.
    Tagliatelle mit Pfifferlingen und Pesto Rosso

Notizen

Tipps
Pesto Rosso selbst gemacht: Wer das Pesto lieber selbst zubereiten möchte: 1 Glas getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt, ca. 150 g abgetropft), 2 Handvoll frisches Basilikum, 30 g geriebenen Hartkäse (z. B. Grana Padano oder Parmigiano Reggiano), 30 g Cashewkerne oder Pinienkerne, 2 Knoblauchzehen, 2 EL Ricotta, ¼ TL Salz und 60 ml Olivenöl im Mixer oder mit dem Stabmixer fein pürieren. Das Pesto hält sich im Kühlschrank in einem verschlossenen Glas, mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedeckt, ca. 5–7 Tage.
Pfifferlinge richtig putzen: Pfifferlinge möglichst nicht unter fließendem Wasser waschen — sie saugen sich voll und verlieren an Geschmack. Ein feuchtes Tuch oder eine Pilzbürste reicht völlig aus. Nur bei stark verschmutzten Pilzen kurz unter Wasser abspülen und sofort trockentupfen.
Alternativen zu Pfifferlingen: Außerhalb der Saison (etwa Juli bis Oktober in DACH) eignen sich Champignons, Kräuterseitlinge oder gemischte Waldpilze als Ersatz. Auch tiefgefrorene Pfifferlinge funktionieren — diese ohne Auftauen direkt in die heiße Pfanne geben.
Aufbewahrung: Die fertige Pasta hält sich ohne Mozzarella im Kühlschrank in einem luftdicht verschlossenen Behälter 1–2 Tage. Zum Aufwärmen in der Pfanne mit einem Schuss Sahne oder Nudelwasser erneut erhitzen. Den Mini-Mozzarella erst beim Servieren frisch dazugeben.
Einfrieren: Nicht empfohlen — Spinat und Mozzarella verändern beim Einfrieren und Auftauen ihre Konsistenz deutlich.

💡 Hinweis: Vegetarisch — Dieses Gericht ist vegetarisch. Wer fertiges Pesto Rosso verwendet, sollte die Zutatenliste prüfen: Manche Produkte enthalten Parmigiano Reggiano oder Grana Padano, die mit tierischem Lab hergestellt werden und daher streng genommen nicht vegetarisch sind. Vegetarische Alternativen sind im Handel erhältlich.
⚠️ Hinweis: Allergene — Dieses Rezept enthält Weizen (Pasta), Milch (Mozzarella, Kochsahne, Pesto) und kann Schalenfrüchte (Cashewkerne/Pinienkerne im selbstgemachten Pesto) enthalten. Für eine glutenfreie Variante eignet sich glutenfreie Pasta auf Reis- oder Maisbasis. Für eine laktosefreie Variante kann die Kochsahne durch eine pflanzliche Alternative auf Haferbasis ersetzt und der Mozzarella weggelassen werden.

(Die Nährwerte sind Richtwerte und können je nach verwendeten Produkten variieren.)
Calories: 720kcal
Gericht: Abendessen, Pasta, Pfannengericht, Pilzgericht, Нauptgericht
Küche: Europäische, Fusionsküche
Ernährungsform: Vegetarisch
Schlagwort: Comfort Food, cremig, einfach, Familienessen, Herbstrezepte, Pasta, schnell, selbstgemacht, Vom Herd, Warm serviert, würzig