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Drei mit dunkler Schokolade glasierte Cashew-Aprikosen-Riegel auf einem weißen Teller, verziert mit kräftigen Schokoladen-Linien im Zickzack und zwei kleinen weißen Blüten als reine Deko

Veganer Cashew-Aprikosen-Riegel mit Schokoladen-Glasur

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Diese veganen Cashew-Aprikosen-Riegel sind ein fruchtig-nussiges Schoko-Konfekt ohne Backen. Der Kern ist eine dichte, körnig-cremige Masse aus eingeweichten Cashewkernen und getrockneten Aprikosen. Vollständig pflanzlich, von Natur aus glutenfrei und ganz ohne Ofen zubereitet.
Servings 8 Riegel
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Kühl- und Gefrierzeit 4 Stunden
Gesamtzeit 4 Stunden 30 Minuten

Kochutensilien

  • Küchenmaschine mit S-Messer (das richtige Gerät für diese sehr feste, fast flüssigkeitsfreie Masse; ein Standmixer dreht hier leer)
  • Teigschaber oder Spatel (zum Herunterschaben der Masse von den Rändern)
  • Küchenwaage (damit alle acht Riegel mit rund 55 g gleich groß werden)
  • Brett oder Blech mit Backpapier (muss ins Gefrierfach passen)
  • Hohes, schmales Gefäß (zum Tauchen; in einer flachen Schüssel reicht die Glasur nicht in die Tiefe)
  • Gabel oder Pralinengabel (zum Eintauchen der gefrorenen Riegel)
  • Kleiner Gefrierbeutel (für die Schokoladen-Linien; Öffnung 2 bis 3 mm)

Zutaten

Für die Cashew-Aprikosen-Masse

  • 150 g Cashewkerne (über Nacht in kaltem Wasser eingeweicht, alternativ 1-2 Stunden in heißem Wasser; danach abgegossen und gut trocken getupft)
  • 120 g getrocknete Aprikosen (weich; davon werden 90 g mitzerkleinert und 30 g von Hand in 3-5 mm große Würfel geschnitten)
  • 2-3 EL Ahornsirup (oder Agavendicksaft, nach Süße der Aprikosen)
  • 2-3 EL Kokosöl (geschmolzen; sorgt für das Festwerden beim Kühlen)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zitronensaft (optional, für eine frische Säure)
  • 1-2 TL Pflanzenmilch oder Wasser (nur im Notfall teelöffelweise; jeder zusätzliche Löffel macht die Riegel weicher und schwerer formbar)

Für die Schokoladen-Glasur und Deko

  • 250 g dunkle Schokolade (vegan) (reichlich bemessen, damit die Riegel eintauchen können; rund 180 g haften am Ende an, der Rest lässt sich wiederverwenden. Für eine glutenfreie Zubereitung eine ausgewiesen glutenfreie Sorte wählen)
  • 3 EL Kokosöl (für eine dünnflüssige Tauchglasur, die auf den gefrorenen Riegeln sofort zu einer dicken, matt-samtigen Hülle erstarrt)
  • 40 g dunkle Schokolade für die Linien (separat geschmolzen, ohne Kokosöl, damit die Zickzack-Linien erhaben stehen bleiben; ein Teil bleibt im Beutel zurück)
  • essbare Blüten (Veilchen oder Gänseblümchen) (optional, zum Garnieren; nur ausgewiesene Speiseblüten verwenden. Die Blüten auf den Fotos sind Hortensien- und Doldenblüten und dienen ausschließlich als Deko)

Anleitungen

  • Cashews einweichen:
    Die Cashewkerne über Nacht in kaltem Wasser einweichen, alternativ 1 bis 2 Stunden in heißem Wasser. Danach abgießen und auf Küchenpapier gut trocken tupfen — anhaftendes Wasser macht die Masse später zu weich.
  • Aprikosen teilen:
    Von den 120 g getrockneten Aprikosen 30 g mit dem Messer in 3 bis 5 mm große Würfel schneiden und beiseitestellen; sie bleiben im fertigen Riegel als leuchtend orange Stückchen sichtbar. Die restlichen 90 g grob vierteln. Sehr feste, ledrige Aprikosen vorher 10 Minuten in warmem Wasser einweichen und gut abtropfen lassen.
  • Masse zerkleinern — körnig, nicht glatt:
    Die abgetropften Cashews, die 90 g geviertelten Aprikosen, Ahornsirup, geschmolzenes Kokosöl, Vanilleextrakt, Salz und nach Belieben den Zitronensaft in die Küchenmaschine geben und in Schüben zerkleinern. Zwischendurch immer wieder stoppen und die Masse vom Rand nach unten schieben. Sobald eine dichte, formbare Masse entstanden ist, die warm gelb aussieht und noch deutlich körnig ist, wird gestoppt: Diese sichtbare Körnung ist gewollt. Wird weiter bis zur glatten Creme püriert, verschwinden Struktur und Farbspiel, und die Masse wird zu weich zum Formen. Pflanzenmilch nur zugeben, wenn die Maschine gar nicht greift — dann teelöffelweise.
  • Aprikosenwürfel unterheben:
    Die beiseitegestellten 30 g Aprikosenwürfel mit dem Teigschaber von Hand unter die Masse heben, nicht mehr maschinell mischen. So bleiben die Stückchen ganz und zeichnen sich im Anschnitt orange gegen den gelben Grund ab.
  • Masse anziehen lassen:
    Die Masse zugedeckt 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Das Kokosöl beginnt fest zu werden, und die Masse lässt sich anschließend deutlich sauberer formen.
  • Riegel formen:
    Die Masse in 8 gleiche Portionen von je rund 55 g teilen (am besten abwiegen) und mit angefeuchteten Händen zu kräftigen, länglichen Riegeln von etwa 8 × 4 × 2,8 cm (ca. 3 × 1,6 × 1,1 in) formen — bewusst dick und rundlich, nicht flach. Die Riegel mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Brett setzen.
  • Vollständig durchfrieren:
    Die Riegel mindestens 3 Stunden bei -18 °C (0 °F) einfrieren, am besten über Nacht. Sie müssen bis in den Kern hart sein. Nur im Kühlschrank gekühlte Riegel bleiben innen weich, geben beim Tauchen nach und bekommen nur eine dünne, streifige Hülle.
  • Glasur anrühren:
    Die 250 g dunkle Schokolade mit dem Kokosöl schonend über dem Wasserbad oder in der Mikrowelle in kurzen Schüben schmelzen und in ein hohes, schmales Gefäß umfüllen. Die Glasur auf etwa 35 °C (95 °F) abkühlen lassen — zu heiße Glasur läuft von den Riegeln ab und wird zu dünn.
  • Zweimal tauchen:
    Die Riegel einzeln direkt aus dem Gefrierfach nehmen, mit der Gabel vollständig in die Glasur tauchen, kurz abtropfen lassen und zurück auf das Backpapier setzen. Die Glasur zieht auf dem eiskalten Kern binnen Sekunden an. Sobald alle Riegel einmal getaucht sind, das Brett 5 Minuten kalt stellen und jeden Riegel ein zweites Mal tauchen. Erst der zweite Gang ergibt die dicke, deckende Hülle von rund 2 mm mit der matt-samtigen Oberfläche. Immer nur wenige Riegel gleichzeitig aus dem Gefrierfach holen.
  • Zickzack-Linien aufspritzen:
    Die 40 g Schokolade für die Linien separat schmelzen, ohne Kokosöl, und kurz abkühlen lassen, bis sie merklich zähflüssig wird. In einen kleinen Gefrierbeutel füllen, eine Ecke mit einer Öffnung von 2 bis 3 mm abschneiden und mit zügiger Hand einen durchgehenden Zickzack quer über jeden Riegel und über die Seiten ziehen. Die Linien sollen als deutlich erhabener Strang auf der Hülle stehen, nicht als hauchfeiner Faden verlaufen.
  • Fest werden lassen und servieren:
    Die Riegel noch einmal 10 Minuten kalt stellen, bis Hülle und Linien fest sind, dann 15 bis 20 Minuten im Kühlschrank temperieren lassen, damit der Kern nicht mehr steinhart ist. Vor dem Servieren nach Belieben mit einer ausgewiesenen Speiseblüte wie Veilchen oder Gänseblümchen garnieren.
    Die Blüten auf den Fotos sind Hortensien- und Doldenblüten und dienen ausschließlich als Deko — sie sind nicht zum Verzehr geeignet und werden vor dem Essen abgenommen.
    Die fertigen Riegel kühl aufbewahren.
    Angeschnittener dunkel glasierter Riegel auf einem weißen Teller, im Anschnitt die warm gelbe, körnige Cashew-Aprikosen-Masse mit deutlich sichtbaren orangen Aprikosenstückchen, die dicke Hülle mit einer erhabenen Schokoladen-Linie verziert

Notizen

Körnig ist richtig, glatt ist falsch: Der häufigste Fehler bei diesem Rezept ist, die Masse zu fein zu verarbeiten. Wird alles zusammen zu einer glatten Creme püriert, entsteht eine gleichmäßig orange, weiche Paste — im Anschnitt sieht man dann weder den warm gelben Grundton noch die orangen Aprikosenstückchen, und die Riegel lassen sich kaum noch formen. Die Küchenmaschine deshalb in Schüben laufen lassen und stoppen, solange die Masse sichtbar körnig ist.
Warum eine Küchenmaschine und kein Standmixer: Die Masse enthält fast keine Flüssigkeit. Ein Standmixer dreht darin leer, und wer so viel Pflanzenmilch nachgießt, bis er greift, hat am Ende eine Masse, die sich nicht mehr zu 2,8 cm (ca. 1,1 in) dicken Riegeln formen lässt. Das S-Messer der Küchenmaschine kommt mit der festen Masse zurecht.
Cashews einweichen und trocken tupfen: Das Einweichen macht die Kerne weich. Über Nacht in kaltem Wasser gelingt es am schonendsten; schneller geht es mit heißem Wasser in 1 bis 2 Stunden. In beiden Fällen das Einweichwasser weggießen und die Kerne gut trocken tupfen — anhaftendes Wasser wirkt wie zusätzliche Flüssigkeit.
Gefroren tauchen, nicht nur gekühlt: Die dicke, deckende Hülle auf den Fotos entsteht nur, weil die Riegel bis in den Kern durchgefroren sind. Auf dem eiskalten Kern erstarrt die Glasur in Sekunden und baut Schicht auf. Bei nur kühlschrankkalten Riegeln bleibt eine dünne, streifige Schicht zurück, und die weiche Masse kann beim Tauchen nachgeben. Die feinen Perlen auf der Oberfläche sind Kondenswasser der eiskalten Riegel — sie gehören dazu und verschwinden im Kühlschrank wieder.
Glasurmenge nicht kürzen: Acht Riegel dieser Größe haben zusammen rund 800 cm² (ca. 124 in²) Oberfläche. Für eine Hülle von 2 mm werden davon etwa 180 g Glasur gebraucht, und zum Tauchen muss zusätzlich genug im Gefäß stehen. Mit 250 g Schokolade und 3 EL Kokosöl in einem hohen, schmalen Gefäß geht das auf; was übrig bleibt, lässt sich abkühlen und ein andermal wiederverwenden.
Die Linien sollen erhaben stehen: Für die Zickzack-Linien wird Schokolade ohne Kokosöl verwendet und vor dem Aufspritzen leicht abgekühlt, bis sie zähflüssig ist. Eine Öffnung von 2 bis 3 mm im Beutel ergibt den kräftigen Strang, der auf den Fotos plastisch auf der Hülle sitzt. Eine winzige Öffnung mit sehr dünnflüssiger Schokolade ergibt dagegen nur einen flachen Faden, der optisch verschwindet.
Blüten nur als Deko: Die weißen Blüten auf den Fotos sind Hortensien- und Doldenblüten. Beide gehören nicht aufs Essen: Hortensien enthalten blausäurebildende Verbindungen, und weiße Doldenblüten lassen sich leicht mit giftigen Arten verwechseln. Wer eine essbare Garnitur möchte, nimmt ausgewiesene Speiseblüten wie Veilchen oder Gänseblümchen — oder lässt die Blüte einfach weg.
Glutenfrei: Cashews, Aprikosen, Kokosöl und Ahornsirup sind von Natur aus glutenfrei. Bei der Schokolade auf eine ausgewiesen glutenfreie Sorte achten, damit die Riegel sicher glutenfrei bleiben.
Aufbewahren: Die fertigen Riegel in einer gut verschlossenen Dose im Kühlschrank aufbewahren; dort halten sie sich einige Tage. Kühl gelagert bleibt die Hülle fest und die Masse angenehm dicht. Im Gefrierfach halten sie sich mehrere Wochen; vor dem Servieren 15 bis 20 Minuten im Kühlschrank temperieren lassen.

Nährwerte

Portion: 1gKalorien: 350kcalKohlenhydrate: 26gEiweiß: 6gFett: 26gNatrium: 35mgBallaststoffe: 4gZucker: 17g
Calories: 350kcal
Gericht: Desserts, Pralinen, Snack
Küche: International
Ernährungsform: Glutenfrei, Laktosefrei, Vegan, Vegetarisch
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