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Glasschale mit veganem Chia-Kaviar aus Chiasamen und Sojasauce, dunkelbraune, glänzende Chia-Perlen, ein goldener Löffel lehnt links an der Schale auf hellem Untergrund

Veganer Chia-Kaviar mit Nori und Sojasauce

Dieser vegane Chia-Kaviar ist ein pflanzlicher Kaviar-Ersatz, der ganz ohne Kochen entsteht: Chiasamen quellen in einer herzhaften Lake aus Sojasauce, Wasser und Nori zu dicken, glänzenden Perlen auf, die optisch an echten Kaviar erinnern. Das Nori gibt die feine Meeresnote, die Sojasauce sorgt für die satte, dunkelbraune Farbe und die salzig-herzhafte Tiefe, ein Spritzer Öl macht die Perlen glänzend. Nach ein paar Stunden im Kühlschrank ist die Masse löffelbar und wackelig wie Kaviar. Serviert wird sie herzhaft — auf dünnen Crêpes oder Blinis mit veganer Frischkäse-Creme, als Topping auf Gurkenscheiben, Crackern oder Ofenkartoffeln. Vollständig pflanzlich, ohne zugesetzten Zucker und mit Tamari statt Sojasauce auch glutenfrei.
Servings 4 Portionen
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Quellzeit im Kühlschrank 3 Stunden
Gesamtzeit 3 Stunden 10 Minuten

Kochutensilien

  • Kleine Schüssel oder Glas (zum Anrühren und Quellen der Chiasamen)
  • Schneebesen oder Gabel (zum gründlichen Verrühren, damit nichts verklumpt)
  • Küchenschere (zum feinen Zerkleinern der Noriblätter)
  • feines Sieb (optional, wenn keine Nori-Stückchen im fertigen Kaviar gewünscht sind — dann die Lake nach dem Ziehen abseihen, bevor die Chiasamen dazukommen)

Zutaten

Für die Nori-Sojasauce-Lake

  • 160 ml Wasser (handwarm, damit sich das Nori-Aroma gut löst)
  • 3 EL Tamari (glutenfreie Sojasauce; für eine glutenfreie Zubereitung unbedingt Tamari statt normaler Sojasauce)
  • 1-2 Blatt Nori (fein zerbröselt oder mit der Schere zerkleinert; gibt die Meeresnote)
  • 1 TL neutrales Öl (z. B. Rapsöl; sorgt für den Glanz der Perlen)
  • 1 Spritzer Zitronen- oder Limettensaft (für eine frische Säure)
  • 1 Prise Salz (optional, gern Rauchsalz für eine feine Räuchernote)

Für den Chia-Kaviar

  • 50 g Chiasamen (ganze Chiasamen, etwa 5 EL; Verhältnis Flüssigkeit zu Chia rund 4:1)

Zum Servieren (Serviervorschlag)

  • vegane Frischkäse-Creme (zum Anrichten, z. B. als Tupfen unter den Kaviar)
  • Crêpes, Blinis, Cracker oder Gurkenscheiben (als Unterlage; hier kein eigenes Rezept, nur Serviervorschlag)

Anleitungen

  • Nori-Sojasauce-Lake ansetzen:
    Das handwarme Wasser mit Tamari, dem neutralen Öl und einem Spritzer Zitronensaft verrühren.
    Die Noriblätter mit einer Schere fein zerkleinern oder von Hand zerbröseln und einrühren.
    Die Lake kurz ziehen lassen, damit das Nori seine feine Meeresnote abgibt, und nach Geschmack mit einer Prise Salz abschmecken.
  • Chiasamen einrühren:
    Die Chiasamen zügig in die Lake einrühren, sodass sie sich gleichmäßig verteilen und nicht verklumpen.
    Etwa 10 Minuten stehen lassen und dann noch einmal kräftig durchrühren — dieser zweite Rührgang löst kleine Klümpchen auf, sodass jede Chiasame einzeln quellen kann.
  • Quellen lassen:
    Die Masse abgedeckt mindestens 2 bis 3 Stunden, gern über Nacht, in den Kühlschrank stellen.
    In dieser Zeit saugen sich die Chiasamen voll und bilden dicke, glänzende Perlen, die optisch an Kaviar erinnern — satt dunkelbraun und leicht wackelig.
  • Abschmecken:
    Den fertigen Chia-Kaviar probieren und nach Belieben nachwürzen: etwas mehr Tamari für Tiefe, ein paar Tropfen Zitronensaft für Frische. Ist die Masse zu fest, ein bis zwei Esslöffel Wasser unterrühren; ist sie noch zu flüssig, weitere 10 bis 15 Minuten quellen lassen.
  • Servieren:
    Den kühlen Chia-Kaviar löffelweise anrichten — klassisch auf dünnen Crêpes oder Blinis mit einem Tupfen veganer Frischkäse-Creme, als Topping auf Gurkenscheiben, Crackern oder kleinen Ofenkartoffeln.
    Glasschale mit veganem Chia-Kaviar vorne, links ein weißes Förmchen mit veganer Frischkäse-Creme, im Hintergrund unscharf ein Teller mit goldbraunen Crêpes, ein goldener Löffel rechts an der Schale

Notizen

Tamari für glutenfrei: Normale Sojasauce enthält in der Regel Weizen. Wer den Chia-Kaviar glutenfrei zubereiten möchte, verwendet Tamari, eine von Natur aus weizenfreie Sojasauce. Geschmacklich ist Tamari etwas runder und weniger scharf, passt also bestens.
Nori gibt die Meeresnote: Das feine Meeresaroma stammt allein vom Nori. Je feiner die Blätter zerkleinert werden und je länger sie in der warmen Lake ziehen, desto deutlicher kommt die typische Kaviar-Note durch. Wer es kräftiger mag, nimmt zwei Blätter statt einem.
Das richtige Verhältnis: Für eine löffelbare, kaviarähnliche Konsistenz liegt das Verhältnis von Flüssigkeit zu Chiasamen bei etwa 4:1. Mehr Flüssigkeit macht die Masse weicher und tropfiger, weniger Flüssigkeit fester und kompakter — je nach gewünschtem Ergebnis lässt sich das leicht anpassen.
Perlen werden fester: Chiasamen quellen weiter, solange sie Flüssigkeit finden. Direkt nach dem Anrühren ist die Masse noch dünn, nach einigen Stunden dick und wackelig, am nächsten Tag besonders fest. Zu fest geratener Kaviar lässt sich mit einem Schuss Wasser wieder lockern.
Aufbewahren: In einem verschlossenen Glas hält sich der Chia-Kaviar im Kühlschrank 3 bis 4 Tage. Er wird mit der Zeit etwas fester; vor dem Servieren einfach durchrühren und bei Bedarf mit wenig Wasser oder Tamari nachjustieren.
Serviervorschlag Crêpes: Die dünnen Crêpes auf dem Bild sind nur ein Serviervorschlag und werden hier nicht mit zubereitet. Der Chia-Kaviar passt ebenso zu fertigen Blinis, kleinen Pfannkuchen, Crackern, Gurkenscheiben oder Ofenkartoffeln.

Nährwerte

Serving: 1gCalories: 85kcalCarbohydrates: 6gProtein: 3gFat: 5gSodium: 680mgFiber: 5g
Calories: 85kcal
Gericht: Aufstrich, Dip, Vorspeisen
Küche: International
Ernährungsform: Glutenfrei, Laktosefrei, Vegan, Vegetarisch, Zuckerfrei
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