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Schoko-Erdnuss-Bananeneis als hohe, milchschokoladenbraune Kugeln in einer weißen Schüssel auf einem Holzbrett, mit hellen blanchierten Erdnusskernen bestreut, daneben ein goldener Löffel und einzelne Kerne

Veganes Schoko-Erdnuss-Bananeneis (Nice Cream)

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Dieses vegane Schoko-Erdnuss-Bananeneis ist eine Nice Cream — ein cremiges Bananeneis ganz ohne Eismaschine. Die Basis sind ausschließlich sehr reife, gefrorene Bananen, die zusammen mit natürlichem Erdnussmus, gesiebtem ungesüßtem Backkakao und Salz zu einer samtigen Masse püriert werden. Die Cremigkeit stammt allein aus Banane und Erdnussmus, ganz ohne Sahne oder Kokoscreme, und die Süße kommt aus der reifen Frucht. Wenige Minuten im leistungsstarken Mixer genügen: Erst krümelt die gefrorene Banane, dann wird sie glatt und gleichmäßig milchschokoladenbraun. Direkt aus dem Mixer ist die Masse weich wie Softeis und sofort löffelbar. Für die runden, festen Kugeln auf den Fotos kommt sie flach ausgestrichen noch einmal 2 bis 3 Stunden ins Gefrierfach und taut vor dem Portionieren 5 bis 10 Minuten an. Helle, blanchierte Erdnusskerne sorgen obenauf für den salzig-knusprigen Kontrast.
Servings 3 Portionen
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Gefrierzeit (Bananen + Nachfrieren für feste Kugeln) 6 Stunden
Gesamtzeit 6 Stunden 10 Minuten

Kochutensilien

  • Leistungsstarker Mixer oder Küchenmaschine (je stärker, desto cremiger das Ergebnis mit wenig Flüssigkeit)
  • feines Sieb (zum Sieben des Backkakaos, damit keine dunklen Klümpchen zurückbleiben)
  • Teigschaber oder Spatel (zum Herunterschaben der Masse von den Rändern)
  • Backblech oder flacher Teller (zum flachen Vorfrieren der Bananenscheiben)
  • Flache, verschließbare Dose (ca. 1 Liter) (zum Nachfrieren; flach ausgestrichen friert die Masse gleichmäßig durch)
  • Eisportionierer (für gleichmäßige Kugeln wie auf den Fotos; zwischendurch in heißes Wasser tauchen)

Zutaten

Für das Bananeneis

  • 4 sehr reife Bananen (mit braunen Punkten, geschält, in Scheiben und fest gefroren - ca. 480 g Fruchtfleisch)
  • 3 EL Erdnussmus (natürlich, gut gerührt - ca. 50 g; alternativ ein anderes Nussmus)
  • 2-3 EL Backkakao (ungesüßtes Kakaopulver) (gesiebt; 2 EL ergeben ein helles, 3 EL das kräftigere Milchschokoladenbraun der Fotos. Alternativ 40 g geschmolzene dunkle Schokolade für einen tieferen Schokogeschmack)
  • 1/4 TL Salz (bei gesalzenen Erdnüssen als Belag entsprechend weniger)
  • 1-2 EL Ahornsirup (optional, nur falls die Bananen nicht süß genug sind)
  • 2-3 EL Pflanzenmilch (optional, nur nach Bedarf zum Pürieren, so wenig wie möglich; für eine glutenfreie Zubereitung eine glutenfreie Sorte wählen - z. B. Soja-, Mandel- oder Reisdrink)

Zum Servieren

  • 30 g blanchierte Erdnusskerne (ohne Haut) (hell geröstet, gesalzen oder ungesalzen; ganz und teils längs in Hälften geteilt, etwa 8 bis 10 Kerne pro Portion)

Anleitungen

  • Bananen vorfrieren:
    Die sehr reifen Bananen schälen, in Scheiben schneiden und flach nebeneinander auf ein Blech oder einen Teller legen. Mindestens 3 bis 4 Stunden, am besten über Nacht, bei -18 °C tiefkühlen. Nur fest durchgefrorene Bananen ergeben später ein cremiges, softeis-artiges Ergebnis.
  • Alles in den Mixer geben:
    Die gefrorenen Bananenscheiben mit dem Erdnussmus und dem Salz in einen leistungsstarken Mixer oder eine Küchenmaschine geben. Den Backkakao direkt darüber sieben — so bleiben keine dunklen Klümpchen in der hellen Masse zurück. Wer möchte, gibt jetzt schon den Ahornsirup dazu — aber erst probieren, ob die reifen Bananen nicht ohnehin süß genug sind.
  • Pürieren und schaben:
    Die Masse pürieren und dabei immer wieder stoppen, um sie mit einem Teigschaber von den Rändern nach unten zu den Messern zu schieben. Anfangs bleibt sie krümelig, dann wird sie schlagartig glatt, cremig und gleichmäßig milchschokoladenbraun — nicht dunkelbraun. Nur wenn der Mixer nicht mehr greift, jeweils 1 Esslöffel Pflanzenmilch zugeben — so wenig wie möglich, sonst wird das Eis zu weich.
  • Nachfrieren für feste Kugeln:
    Direkt aus dem Mixer hat die Creme die Konsistenz von weichem Softeis und lässt sich sofort löffeln. Für die runden, festen Kugeln auf den Fotos die Masse etwa 2 cm hoch in eine flache Dose streichen und 2 bis 3 Stunden bei -18 °C durchfrieren lassen. Nach nur 30 bis 60 Minuten ist das Eis zwar schon fester, die Kugeln bleiben aber weich und verlieren rasch ihre Form.
  • Antauen und portionieren:
    Die Dose 5 bis 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen, bis sich die Oberfläche wieder cremig anfühlt. Dann mit einem Eisportionierer, der zwischendurch in heißes Wasser getaucht wird, Kugeln abstechen und in vorgekühlte Schüsseln setzen. Der Eisportionierer zieht dabei die feinen Rillen, die auf den Fotos zu sehen sind.
  • Anrichten und genießen:
    Erst zum Schluss die Erdnusskerne über die Kugeln verteilen, damit sie knusprig bleiben. Sofort servieren, denn dieses Bananeneis schmilzt schneller als klassisches Eis mit Sahne.
    Angerichtetes Schoko-Erdnuss-Bananeneis in zwei gestapelten weißen Schüsseln, ein Löffel steckt in den cremigen braunen Eiskugeln, obenauf ganze geröstete Erdnüsse, daneben einzelne Erdnüsse auf blau-grauem Untergrund

Notizen

Sehr reife, gefrorene Bananen: Je reifer die Bananen mit braunen Punkten, desto süßer und cremiger das Eis. Erst geschält und in Scheiben einfrieren — ganze gefrorene Bananen lassen sich kaum verarbeiten, und die Kälte sorgt für die softeis-artige Textur ganz ohne Sahne.
So wenig Flüssigkeit wie möglich: Pflanzenmilch nur löffelweise zugeben, damit der Mixer läuft. Zu viel Flüssigkeit macht aus dem cremigen Eis eine dünne, milchshake-artige Masse, die nicht mehr zu Kugeln wird.
Schaben nicht vergessen: Zwischendurch immer wieder stoppen und die Masse von den Rändern nach unten schieben. So kommt alles gleichmäßig an die Messer und die Creme wird glatt, ohne dass zusätzliche Flüssigkeit nötig ist.
Kakao sieben und die Farbe prüfen: Backkakao klumpt in der kalten Masse und hinterlässt dunkle Punkte. Gesiebt zieht er gleichmäßig ein. Die Zielfarbe ist ein warmes Milchschokoladenbraun wie auf den Fotos, kein dunkles Schokobraun — mehr als 3 Esslöffel machen das Eis herb und trocken.
Kakao oder geschmolzene Schokolade: Backkakao gibt eine feine, herbe Schokonote und hält das Eis leicht. Wer es tiefer und intensiver mag, ersetzt den Kakao durch etwa 40 g geschmolzene, abgekühlte dunkle Schokolade — das Ergebnis wird dann dunkler, dichter und süßer und sieht nicht mehr aus wie auf den Fotos.
Softeis oder feste Kugeln: Direkt aus dem Mixer ist das Eis herrlich weich wie Softeis, lässt sich aber nur löffeln, nicht zu Kugeln formen. Die Fotos zeigen die feste Variante: 2 bis 3 Stunden flach ausgestrichen nachgefroren und vor dem Portionieren 5 bis 10 Minuten angetaut. Genau dieses kurze Antauen erzeugt den feinen Schmelzglanz auf den Kugeln.
Erdnüsse für den Belag: Auf den Fotos liegen helle, blanchierte Kerne ohne rotbraune Haut obenauf, teils ganz, teils längs in ihre beiden Hälften zerfallen. Klassische geröstete Erdnüsse mit Haut schmecken genauso gut, sehen aber deutlich dunkler aus.
Ergiebigkeit: Das Rezept ergibt etwa 550 bis 600 g Eis, also knapp 600 ml — gut gefüllt ist das eine tiefe Schüssel wie auf den Fotos oder drei Dessertportionen à rund 190 g.
Schmilzt schnell: Da keine Sahne und kein Zuckersirup enthalten sind, schmilzt dieses Bananeneis schneller als klassisches Eis. Am besten zügig servieren und die Schüsseln vorher kalt stellen.
Aufbewahren: In einer gut verschlossenen Dose hält sich das Eis einige Tage im Gefrierfach. Nach längerer Lagerung wird es steinhart — dann 10 bis 15 Minuten bei Zimmertemperatur antauen lassen, damit es sich wieder cremig portionieren lässt.

Nährwerte

Portion: 1gKalorien: 295kcalKohlenhydrate: 38gEiweiß: 8gFett: 13gNatrium: 200mgBallaststoffe: 6gZucker: 22g
Calories: 295kcal
Gericht: Desserts, Eis und Sorbet
Küche: International
Ernährungsform: Glutenfrei, Laktosefrei, Vegan, Vegetarisch
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