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Weiche Bananen-Cookies mit Schoko-Drizzle auf einem weißen Teller angerichtet

Weiche Bananen-Cookies mit Schoko-Drizzle

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Kuchenzarte Cookies aus reifen Bananen, braunem Zucker und geschmolzener Butter, nach dem Backen mit feinen Streifen Zartbitter-Schokolade überzogen – hohe Kuppeln von 6 bis 7 cm, blassgelbe Oberfläche, innen luftig-weich wie ein Stück Bananenbrot.
Servings 26 Stücke
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Auskühl- und Drizzle-Zeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 50 Minuten

Kochutensilien

  • 2 Backbleche (ca. 30 × 40 cm)
  • Backpapier
  • 2 Schüsseln (eine groß, eine mittelgroß)
  • Schneebesen
  • Kartoffelstampfer (zum Zerdrücken der Bananen; eine Gabel geht auch, dauert länger)
  • Küchenwaage (zum Abwiegen des Bananenmuses)
  • Eisportionierer (ca. 40 ml / Ø 4 cm; ersatzweise 2 Esslöffel)
  • Teigschaber
  • Kuchengitter

Zutaten

Für die Bananen-Cookies

  • 350 g Weizenmehl (Type 405)
  • 0,5 TL Natron (Backsoda, ca. 2,5 g; Hirschhornsalz funktioniert nicht)
  • 1,5 TL Backpulver (ca. 6 g)
  • 0,5 TL Salz (ca. 3 g)
  • 220 g Bananenfruchtfleisch (2 mittelgroße reife Bananen, gelb mit braunen Sommersprossen; bitte abwiegen)
  • 120 g Butter (geschmolzen; auf handwarm abgekühlt)
  • 120 g Brauner Zucker
  • 2 Eier (Größe M, ca. 100 g ohne Schale)
  • 1 TL Vanilleextrakt

Für den Schoko-Drizzle

  • 120 g Zartbitter-Schokolade (50-60 % Kakaoanteil; gehackt. Davon landen ca. 70 g auf den Cookies, der Rest läuft aufs Papier und bleibt in der Schüssel)
  • 1 EL Kokosöl (ca. 13 g; für Glanz und Geschmeidigkeit)

Anleitungen

TROCKENE ZUTATEN VORBEREITEN

  • Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft 155 °C). Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  • In einer mittelgroßen Schüssel das Mehl, das Natron, das Backpulver und das Salz mit einem Schneebesen 30 Sekunden verquirlen, damit die Triebmittel gleichmäßig verteilt sind. Das Verhältnis ist bewusst so gewählt: viel Backpulver für die Höhe, wenig Natron – zu viel Natron würde die Cookies flacher und dunkler machen und einen seifigen Nachgeschmack hinterlassen.

BANANEN-TEIG ANRÜHREN

  • Die Bananen schälen und 220 g Fruchtfleisch abwiegen – das ist der wichtigste Schritt im ganzen Rezept. Das Fruchtfleisch in eine große Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken: Stückchen von 3 bis 5 mm dürfen und sollen bleiben, sie verschwinden beim Backen in der Krume. Ein feines Püree ist nicht das Ziel.
  • Die geschmolzene, auf handwarm abgekühlte Butter und den braunen Zucker zur Bananenmasse geben und mit dem Schneebesen kräftig verrühren, bis alles cremig verbunden ist. Die Eier einzeln dazugeben, jeweils kurz einarbeiten. Den Vanilleextrakt unterrühren.
  • Die Mehl-Mischung in 2 Portionen unter die feuchte Bananen-Masse heben – mit einem Teigschaber, in vorsichtigen Bewegungen, NUR so lange, bis keine Mehlklümpchen mehr zu sehen sind. Nicht überrühren, sonst werden die Cookies zäh. Löffel-Test: Der fertige Teig ist zäh und klebrig, hängt in einem Stück am Löffel und fließt NICHT herunter. Eine Portion behält auf dem Blech ihre hohe Kuppelform. Fließt der Teig, sind die Bananen zu groß oder zu weich gewesen – dann 30 bis 50 g Mehl zusätzlich unterheben.

AUFS BLECH UND BACKEN

  • Mit einem Eisportionierer (ca. 40 ml) oder zwei Esslöffeln gleichmäßige Häufchen von je ca. 35 g und ca. 4 cm Breite auf die vorbereiteten Bleche setzen – mit 4 bis 5 cm Abstand, denn beim Backen werden aus 4 cm breiten Häufchen 6 bis 7 cm breite Cookies. Auf ein Blech passen ca. 11 Stück; aus der Teigmenge entstehen ca. 26 Cookies, also in 2 bis 3 Durchgängen backen. Die Häufchen nicht glatt streichen – die raue Oberfläche gehört dazu.
  • Die Cookies pro Blech 13 bis 15 Minuten backen – bei 2 bis 3 Durchgängen sind das 30 bis 45 Minuten Ofenzeit insgesamt. Wichtig: Warten Sie NICHT auf goldbraune Ränder – die Oberseite bleibt blassgelb und matt, goldbraun wird nur die Unterseite. Fertig sind die Cookies, wenn die Oberfläche trocken aussieht und die Mitte beim leichten Druck mit dem Finger zurückspringt. Aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten auf dem heißen Blech ruhen lassen (vorher brechen sie), dann auf ein Kuchengitter umsetzen und mindestens 30 Minuten vollständig auskühlen lassen.

SCHOKO-DRIZZLE ZUBEREITEN UND APPLIZIEREN

  • Die Zartbitter-Schokolade mit dem Kokosöl in einer kleinen hitzebeständigen Schüssel über einem Wasserbad (köchelndes Wasser, Schüsselboden berührt das Wasser nicht) glatt schmelzen. Vom Wasserbad nehmen und 5 Minuten leicht abkühlen lassen – die Masse muss noch dünnflüssig laufen, aber nicht mehr heiß sein.
  • Die vollständig ausgekühlten Cookies mit 3 bis 4 cm Abstand auf Backpapier legen. Die Schokolade mit einem kleinen Löffel oder einer Tüte mit abgeschnittener Spitze in 10 bis 14 Streifen quer über jeden Cookie ziehen – das sind ca. 3 g pro Stück, die Streifen dürfen dick sein und über den Rand hinauslaufen. Dass ein Teil neben den Cookies aufs Papier läuft, ist normal und in der Menge eingerechnet. Etwa 15 bis 20 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, bis die Schokolade vollständig fest ist (bei warmem Wetter 10 Minuten in den Kühlschrank). Die erstarrten Reste vom Papier lösen und beim nächsten Mal wieder einschmelzen.

Notizen

Tipps:
  • Bananen abwiegen: 220 g Fruchtfleisch. „2 Bananen“ schwanken zwischen 160 und 300 g – und genau das entscheidet, ob hohe Kuppeln oder flache Fladen entstehen
  • Löffel-Test vor dem Portionieren: Der Teig muss in einem Stück am Löffel hängen. Fließt er, fehlen 30 bis 50 g Mehl
  • Teig nicht überrühren – aktiviert Gluten und macht Cookies zäh
  • 4 bis 5 cm Abstand: aus 4 cm breiten Häufchen werden 6 bis 7 cm breite Cookies
  • Die Oberseite bleibt blassgelb, goldbraun wird nur die Unterseite. Wer auf braune Ränder wartet, bekommt trockene Cookies
  • Erst 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann umsetzen – sonst brechen sie
  • Vor dem Drizzle vollständig auskühlen lassen, sonst rutscht die Schokolade ab
  • Kokosöl im Drizzle macht die Schokolade glänzend und geschmeidig
Reife-Stufen der Banane:
  • Gelb mit grünem Stiel: zu unreif, bitte warten
  • Gelb mit braunen Sommersprossen: ideal für dieses Rezept – Teig und Krume bleiben hell und gelb
  • Komplett braun-schwarz: intensiver, fast karamellig im Geschmack, aber wässriger und dunkler. Krume und Oberfläche werden bräunlich statt blassgelb, und der Teig braucht 20 bis 30 g Mehl zusätzlich
  • Schimmel oder alkoholischer Geruch: weg damit
Reife-Trick (Notlösung): Die Bananen mit Schale 15 bis 20 Minuten bei 150 °C in den Ofen legen, bis die Schale schwarz ist, dann vollständig abkühlen lassen. Das Fruchtfleisch wird weich und lässt sich gut zerdrücken. Echte Reife ersetzt das nicht ganz: Es wird kaum zusätzliche Stärke in Zucker umgewandelt, der Geschmack bleibt milder als bei natürlich gereiften Bananen.
Schokoladen-Menge: Auf jedem Cookie landen etwa 3 g Schokolade, das entspricht 10 bis 14 Streifen. Von den 120 g bleiben rund 20 g in der Schüssel und am Löffel, weitere 30 g laufen neben die Cookies aufs Papier. Beides ist eingerechnet – mit 80 g käme man rechnerisch gerade hin, praktisch aber nicht.
Varianten:
  • Mit Schoko-Stückchen im Teig: 100 g grob gehackte Schokolade unter den fertigen Teig heben
  • Mit Walnüssen: 80 g grob gehackte Walnüsse für eine nussige Note
  • Mit Zimt: ½ TL Zimt zur trockenen Mischung
  • Mit Kakao: 40 g Mehl gegen 40 g Kakao tauschen. Kakao bindet mehr Wasser, daher 1 EL Milch zusätzlich unterrühren
  • Mit Erdnussbutter-Drizzle: 100 g Erdnussbutter mit 1 EL Honig und 1 EL heißem Wasser glatt rühren und statt der Schokolade darüberziehen
  • Mit weißer Schokolade: 120 g weiße Schokolade statt Zartbitter, Kokosöl auf ½ EL reduzieren – weiße Schokolade ist von sich aus weicher
  • Mit Streuseln: Schoko-Streusel auf den noch weichen Drizzle geben
Vegan und ohne Ei:
  • Eier: 6 EL Apfelmus (ca. 90 g) statt der 2 Eier. Der Teig wird dadurch weicher, daher 30 g Mehl zusätzlich
  • Butter: vegane Margarine mit mindestens 70 % Fett
  • Schokolade: Zartbitter mit 50 bis 60 % ist meist ohnehin vegan – die Zutatenliste prüfen
Vorbereitung:
  • Der Teig hält abgedeckt 24 Stunden im Kühlschrank. Er wird dabei fester, die Portionen deshalb 2 bis 3 Minuten antemperieren
  • Vorgefrorene Teigportionen halten 2 Monate und werden direkt aus dem Tiefkühler gebacken, 2 bis 3 Minuten länger
  • Gebackene Cookies 3 Tage in der Dose, 2 Monate im Tiefkühler
Aufbewahrung: Luftdichte Dose bei Raumtemperatur 3 Tage. Im Kühlschrank werden sie trocken – nicht empfohlen.
Einfrieren: Mit Backpapier zwischen den Lagen, im Tiefkühlbeutel 2 Monate. 30 Minuten bei Raumtemperatur auftauen.
Passt dazu: Ein Glas kalter Milch (klassisch), Cappuccino, milder Schwarztee, Earl Grey, Kakao. Mit Vanilleeis oder Crème fraîche wird daraus ein Dessert.
Anlässe: Sonntagsfrühstück, Brunch, Lunchbox, Nachmittagskaffee, Kindersnack, Spielnachmittag-Mitbringsel, Schule-Mitgabe.

Nährwerte

Portion: 1gKalorien: 145kcalKohlenhydrate: 18gEiweiß: 2gFett: 7gNatrium: 90mgBallaststoffe: 1gZucker: 7g
Calories: 145kcal
Gericht: Backware, Dessert, Kekse, Plätzchen
Küche: Amerikanisch, International, Nordamerikanisch
Ernährungsform: Vegetarisch
Schlagwort: Aus dem Ofen, einfach, fruchtig, Kinderfreundlich, klassisch, schnell, Seelenfutter, selbstgemacht, Süß, weich