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Mango Sticky Rice in Glas mit weißem Klebreis, gelben Mango-Würfeln, Kokosmilch und Edelblüte auf grünem Hintergrund

Mango Sticky Rice (Khao Niao Mamuang) – thailändisches Dessert mit Klebreis und Kokosmilch

Original thailändisches Mango Sticky Rice mit gedämpftem Glutinous Rice, gesüßter Kokosmilch mit Palmzucker und reifer Mango. Garniert mit gerösteten Mungbohnen oder Sesam und Edelblüten. Vegan, glutenfrei, laktosefrei, in 1 Stunde plus Einweichzeit für 4 Portionen.
Servings 4 Portionen
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Einweichzeit (Reis) 4 Stunden
Gesamtzeit 4 Stunden 50 Minuten

Kochutensilien

  • Bambus-Dämpfkorb oder Dampfgarer (traditionell; alternativ Sieb über Topf mit Wasser)
  • großer Topf (zum Dämpfen)
  • mittelgroßer Topf (für die Kokosmilch-Sauce)
  • scharfes Messer (für die Mango)
  • Schüssel zum Einweichen des Reises
  • Trockene Pfanne (zum Rösten der Mungbohnen oder Sesam)
  • 4 Dessertgläser oder Schalen (klar, damit die Schichten sichtbar sind)

Zutaten

Für den Sticky Rice

  • 200 g Glutinous Rice (Klebreis) (thailändischer Sweet Rice; in Asia-Markt als 'Glutinous Rice' oder 'Sticky Rice')
  • Kaltes Wasser (zum Einweichen, etwa 1 Liter)

Für die Kokosmilch-Sauce

  • 400 ml vollfette Kokosmilch (mind. 17 % Fett; Premium-Kokosmilch thailändischer Hersteller)
  • 120 g Palmzucker (alternativ brauner Zucker; idealerweise im Asia-Markt)
  • 1/2 TL Salz (essentiell für die süß-salzige Balance)
  • 1 TL Reismehl oder Maisstärke (optional, für dickere Sauce)
  • 1 Stück Pandanblatt (optional, frisch oder getrocknet, für authentische Note)

Für die Mango

  • 4 Stück reife Mangos (idealerweise Nam Dok Mai oder Alphonso; alternativ Tommy Atkins, Kent oder Keitt)

Zur Garnitur

  • 2 EL gespaltene Mungbohnen (thua thong) (geröstet; alternativ weißer oder schwarzer Sesam)
  • essbare Blüten (Veilchen, Borretsch oder tropische Blüten; optional)
  • frische Minze oder Pandanblätter (optional)

Anleitungen

REIS EINWEICHEN (UNVERZICHTBAR!)

  • Den Glutinous Rice in eine Schüssel geben und mit reichlich kaltem Wasser bedecken (mindestens 3–4 cm (1½ in) über dem Reis). Abdecken und mindestens 4 Stunden ruhen lassen – idealerweise 8 bis 12 Stunden, oder über Nacht im Kühlschrank. Das Wasser wird leicht milchig, das ist normal. Dieser Schritt ist NICHT optional – ohne Einweichen wird der Reis innen hart und außen matschig.
  • Nach dem Einweichen das Wasser komplett abgießen und den Reis kurz mit kaltem Wasser abspülen, um überschüssige Stärke zu entfernen. Den Reis in einem Sieb abtropfen lassen.

STICKY RICE DÄMPFEN

  • Einen großen Topf mit 5 cm (2 in) Wasser füllen und zum Kochen bringen. Den Bambus-Dämpfkorb (oder ein Sieb mit hitzebeständigem Tuch) darüber stellen, sodass der Boden NICHT das Wasser berührt. Den abgetropften Reis im Korb verteilen – in einer 3 bis 4 cm (1½ in) dicken Schicht, nicht zu hoch (sonst gart die Mitte nicht durch).
  • Mit dem Bambuskorb-Deckel oder einem feuchten Tuch abdecken und 25 bis 30 Minuten dämpfen bei sprudelnd kochendem Wasser. Nach 15 Minuten den Reis einmal vorsichtig wenden mit einem Holzlöffel, sodass die Garung gleichmäßig wird. Test: ein Korn zwischen Daumen und Zeigefinger probieren – soll weich, durchsichtig und leicht klebrig sein, ohne harten Kern. Bei Bedarf 5 Min länger dämpfen.

KOKOSMILCH-SAUCE ZUBEREITEN (PARALLEL)

  • Die Kokosmilch in einen mittelgroßen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen – nicht kochen, sonst trennt sich die Milch. Den Palmzucker (in Spänen) und das Salz einrühren. Optional ein angeknotetes Pandanblatt zugeben für authentische Note. Bei sanfter Hitze 3 bis 5 Minuten unter Rühren erwärmen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Vom Herd nehmen.
  • Etwa 2/3 der Sauce in einer Schüssel beiseite stellen – diese wird über den heißen Reis gegossen. Das letzte 1/3 in einem zweiten Topf für die finale Sauce reservieren. Falls eine dickere Sauce gewünscht: das Reismehl oder Maisstärke in 1 EL kaltem Wasser auflösen und in die Reserve-Sauce einrühren, kurz aufkochen lassen, bis sie dicker wird. Pandanblatt entfernen.

REIS MIT KOKOSMILCH MISCHEN

  • Den gedämpften, noch heißen Sticky Rice in eine große hitzebeständige Schüssel geben. Die ersten 2/3 der süßen Kokosmilch (etwa 280 ml) darübergießen und vorsichtig mit einem Holzlöffel vermischen. Mit Frischhaltefolie abdecken und 10 bis 15 Minuten ruhen lassen – der Reis saugt die Milch auf und wird saftig, süß und kokosig-aromatisch.

MANGO VORBEREITEN

  • Während der Reis zieht: die Mangos schälen und mit der Hedgehog-Methode würfeln. Die Mango aufrecht hinstellen, knapp am Kern entlang beide Wangen abschneiden. In jede Wange ein Schachbrett-Muster schneiden (nicht durch die Schale). Die Schale umstülpen, sodass das Fruchtfleisch wie ein Igel aufblüht. Die Würfel mit einem Messer von der Schale lösen. Pro Portion etwa 150 bis 200 g Mango-Würfel.

MUNGBOHNEN ODER SESAM RÖSTEN

  • Die Mungbohnen oder den Sesam in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten unter Schwenken anrösten, bis sie goldbraun sind und nussig duften. Sofort aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

ANRICHTEN UND SERVIEREN

  • Variante 1 – Klassisch auf Tellern: Einen Hügel Sticky Rice auf jeden Teller geben (etwa 150 g pro Portion). Daneben die Mango-Würfel anordnen. Mit der dickeren Kokosmilch-Sauce großzügig übergießen. Mit gerösteten Mungbohnen oder Sesam bestreuen.
  • Variante 2 – Modern in Gläsern (wie auf dem Foto): In klare Dessertgläser von unten nach oben schichten – 1) eine Schicht Mango-Würfel, 2) eine Schicht Sticky Rice (etwa 80 g), 3) etwas Kokosmilch-Sauce, 4) eine zweite Schicht Mango-Würfel obenauf, 5) eine Edelblüte und einige Mungbohnen als Krönung. Sehr eindrucksvoll für Dinner-Partys.
  • Sofort lauwarm oder bei Zimmertemperatur servieren – Mango Sticky Rice ist in Thailand traditionell nicht eiskalt, sondern leicht warm. Mit einem Glas Thai-Eistee, Mango-Smoothie oder einem deutschen Riesling Auslese begleitet.
    Mango Sticky Rice in Glas mit weißem Klebreis, gelben Mango-Würfeln, Kokosmilch und Edelblüte auf grünem Hintergrund

Notizen

Tipps:
  • Glutinous Rice MUSS eingeweicht werden – mindestens 4 h, idealerweise über Nacht.
  • 'Glutinous' = klebrig, NICHT Gluten – das Rezept ist glutenfrei.
  • Sticky Rice DÄMPFEN, nicht im Wasser kochen.
  • Bambus-Dämpfkorb ist traditionell – alternativ Sieb mit Tuch über Topf.
  • Reis-Schicht nicht zu hoch (3–4 cm (1½ in)) – sonst gart die Mitte nicht durch.
  • Nach 15 Min einmal wenden für gleichmäßige Garung.
  • Vollfette Kokosmilch aus der Dose verwenden – Light-Versionen sind ungeeignet.
  • Salz NICHT weglassen – verstärkt die Süße charakteristisch thailändisch.
  • Palmzucker ist authentisch – brauner Zucker als Ersatz.
  • Mango muss reif sein – Druck-Test wie bei Avocado.
  • Reis nach Mischung mit Milch 10–15 Min ruhen lassen – saugt Milch auf.
  • Sticky Rice mit Mango bei Zimmertemperatur oder lauwarm servieren – nicht eiskalt.
Mango-Sorten:
  • Nam Dok Mai (Thailand): süß, fast faserlos, Premium.
  • Alphonso (Indien): intensiv aromatisch, klein.
  • Tommy Atkins, Kent, Haden, Keitt: Standard im Supermarkt.
  • Tipo Test: leicht eindrückbar, süßer Duft am Stiel-Ende.
Klebreis-Varianten:
  • Weißer Glutinous Rice (Khao Niao): Standard.
  • Schwarzer Klebreis (Khao Niao Dam): dunkelviolett, nussig, optisch eindrucksvoll.
  • Pandan-grüner Klebreis: traditionell.
Kokosmilch-Qualitäten:
  • Premium-Kokosmilch thailändischer Hersteller: besonders sahnig, intensiv.
  • Mittelklasse-Kokosmilch aus Thailand: gute Qualität für den Alltag.
  • Solide Vollfett-Kokosmilch aus dem Asia-Markt.
  • NICHT geeignet: Light-Versionen oder Kokosdrinks aus dem Kühlregal.
Variationen:
  • Mit Pandan: Pandanblätter mit Kokosmilch kochen, vor Servieren entfernen.
  • Mit gerösteten Sesamsamen: weiß oder schwarz.
  • Mit gerösteten Kokoschips: zusätzlicher Crunch.
  • Mit Edelblüten: patisserie-würdiges Finish.
  • Schwarzer Klebreis: optisch beeindruckend.
  • Mit Kürbis statt Mango (Winter): gedämpfter Kürbis süß.
Mango-Alternativen (außer Saison):
  • Mit Banane in Scheiben: ungewöhnlich.
  • Mit Ananas: süß-säuerlich.
  • Mit Papaya: süß-mild.
  • Mit Drachenfrucht: optisch.
  • Mit gefrorenem Mango-Püree: backup.
Aufbewahrung:
  • Frisch ist optimal.
  • Im Kühlschrank: bis zu 24 h, Reis wird fester.
  • Aufwärmen: 30 Sek in der Mikrowelle oder in Pfanne mit extra Kokosmilch.
  • NICHT einfrieren – Reis wird mehlig.
Getränke-Pairing:
  • Thai-Eistee (cha yen): klassisch.
  • Junges Kokoswasser: erfrischend.
  • Mango-Smoothie: doppelte Mango.
  • Riesling Auslese / Late Harvest: deutsch-elegant.
  • Süßer Sake: japanisch.
Hinweis zu Allergenen: Vegan, vegetarisch, glutenfrei, laktosefrei. Trotz Namens 'glutinous' enthält Glutinous Rice KEIN Gluten – der Begriff bedeutet klebrig. Bei Mungbohnen-Garnitur: Hülsenfrüchte.

Nährwerte

Serving: 1gCalories: 420kcalCarbohydrates: 72gProtein: 5gFat: 14gSodium: 180mgFiber: 4gSugar: 38g
Calories: 420kcal
Gericht: Dessert, Süßspeisen
Küche: Asiatisch
Ernährungsform: Glutenfrei, Laktosefrei, Vegan, Vegetarisch
Schlagwort: asiatisch, Dessert, fruchtig, Khao Niao Mamuang, klassisch, Klebreis, Kokosmilch, Mango, Sommerrezepte, Süß, vegan