Zitronen-Curd (Lemon Curd, Crème au Citron) - Zitronencreme Rezept
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Ein cremiger, zitroniger Genuss, der perfekt für Torten, Toast oder Desserts ist.
Servings 15EL
Vorbereitungszeit 15 MinutenMin.
Zubereitungszeit 12 MinutenMin.
Gesamtzeit 27 MinutenMin.
Zutaten
3-4Zitronenunbehandelt; zuerst die Schale abreiben, dann auspressen - dieselben Früchte liefern Schale und Saft
300gZucker
120gButterungesalzen, Zimmerwarm
4Eiergroß
120mlZitronensaftfrisch gepresst, von denselben Zitronen
1PriseSalz
Anleitungen
VORBEREITUNG DER ZITRONEN: Waschen Sie die Zitronen gründlich und reiben Sie die Schale von 3 Zitronen ab, wobei Sie die weiße Schicht vermeiden, da sie bitter ist. Sie erhalten etwa 2 Esslöffel Schale (8 bis 10 g). Pressen Sie anschließend dieselben Zitronen aus, bis Sie 120 ml Saft haben - je nach Größe brauchen Sie dafür eine vierte Zitrone.
ZUCKER UND SCHALE MISCHEN: Geben Sie die Zitronenschale und den Zucker in einen Mixer oder eine Küchenmaschine und pulsieren Sie, bis der Zucker das Aroma der Zitronenschale aufgenommen hat.
BUTTER HINZUFÜGEN: Geben Sie die weiche Butter in die Mischung aus Zucker und Schale und vermischen Sie alles, bis die Butter gleichmäßig verteilt ist.
EIER HINZUFÜGEN: Geben Sie nach und nach die Eier in die Mischung und rühren Sie nach jedem Ei gründlich um, bis die Mischung glatt ist.
ZITRONENSAFT UND SALZ HINZUFÜGEN: Gießen Sie den Zitronensaft dazu und fügen Sie das Salz hinzu. Rühren Sie weiter, bis alles gut vermischt ist. Die Mischung wird zunächst klumpig aussehen, das ist normal.
CURD GAREN: Gießen Sie die Mischung in einen Topf und stellen Sie ihn auf niedrige Hitze. Rühren Sie ständig etwa 10 Minuten lang, bis die Masse eindickt. Der Curd darf nicht kochen - bei sprudelnder Hitze gerinnen die Eier. Fertig ist er bei 80 bis 83 °C (176 bis 181 °F). Ohne Thermometer hilft die Löffelprobe: Der Curd überzieht den Rücken eines Löffels, und ein mit dem Finger durch diesen Belag gezogener Strich bleibt stehen, ohne wieder zuzulaufen.
DURCH EIN SIEB PASSIEREN: Streichen Sie den heißen Curd durch ein feines Sieb. Bei ganzen Eiern bleiben immer ein paar geronnene Eiweißfäden und die festen Hagelschnüre zurück - dieser Schritt dauert eine Minute und ist der Unterschied zwischen einer glatten und einer leicht körnigen Creme. Er ist nicht optional.
HEISS ABFÜLLEN: Füllen Sie den Curd noch heiß in zwei sterilisierte Gläser à 400 ml und verschließen Sie diese sofort. Das Rezept ergibt etwa 750 g - ein einzelnes 500-ml-Glas reicht nicht aus. Heiß abgefüllt hält sich der Curd deutlich länger; bei kaltem Abfüllen bringt das Sterilisieren der Gläser nichts.
ABKÜHLEN UND KÜHL STELLEN: Die verschlossenen Gläser auf Raumtemperatur abkühlen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen. Der Curd wird beim Abkühlen deutlich fester - direkt nach dem Garen wirkt er noch dünn, das ist richtig so.
Notizen
Das Rezept ergibt etwa 750 g Zitronen-Curd - das sind zwei Gläser à 400 ml. Ein einzelnes 500-ml-Glas reicht dafür nicht aus.Haltbarkeit: Heiß abgefüllt und verschlossen hält sich der Curd im Kühlschrank etwa drei bis vier Wochen, nach dem Öffnen rund eine Woche. Er lässt sich außerdem bis zu drei Monate einfrieren; am besten portionsweise, weil er nach dem Auftauen zügig verbraucht werden sollte.Dieser Zitronen-Curd ist nach dem Rezept bewusst süß, da 300 g Zucker auf 120 ml Zitronensaft kommen. Der Zucker gleicht die Säure aus und macht den Curd streichfähig. Die Süße lässt sich anpassen:• Weniger süß: Zuckermenge auf 250 g oder 200 g reduzieren. Der Curd wird dann säuerlicher und eine Spur weniger fest.• Säuerlicher, ohne den Zucker zu ändern: die Schale einer zusätzlichen Zitrone zugeben.