Putri Salju – indonesische Schneeball-Kekse

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Mürbe Nusskugeln aus zartem Butterteig, nach dem Backen warm dick in Puderzucker gewälzt, bis sie aussehen wie frisch gefallener Schnee.

3. Juli 2026
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Putri Salju – indonesische Schneeball-Kekse

Außen eine dicke, schneeweiße Puderzuckerhülle, innen ein zart-mürber Kern, der auf der Zunge zergeht – brechen Sie einen dieser kleinen Bälle auf, und ein warmer, goldener Nussteig kommt zum Vorschein.


Putri Salju heißt übersetzt so viel wie „Schneeprinzessin“, und der Name verrät schon alles, was diese kleinen Kekse ausmacht: Sie sind über und über mit Puderzucker bedeckt, als hätte es frisch geschneit. In Indonesien gehören sie zu den beliebtesten Festtagsgebäcken überhaupt und dürfen besonders zum großen Fest am Ende des Fastenmonats auf keinem Teller fehlen. Dann stehen die runden Schneebälle in glänzenden Dosen auf dem Tisch, neben anderen feinen Keksen, und werden Gästen und Nachbarn gereicht. Auf den Fotos zu diesem Beitrag sehen Sie genau, worum es geht: ein Häufchen gleichmäßig geformter Kugeln, dick mit Puderzucker bestäubt, und mittendrin ein aufgebrochener Keks, der seinen goldenen, sandig-mürben Kern zeigt.


Was Putri Salju so besonders macht

Auf den ersten Blick erinnern diese Kekse an viele andere Mürbeteig-Plätzchen, die in der kalten Jahreszeit gebacken werden. Der entscheidende Unterschied steckt im Inneren und in der Hülle. Der Teig ist reich an weicher Butter und fein gemahlenen Nüssen, was ihm eine besonders kurze, fast schmelzende Konsistenz gibt. Beißen Sie hinein, zerfällt der Keks beinahe von selbst und hinterlässt einen buttrig-nussigen Geschmack. Genau dieses Zergehen ist gewollt – Putri Salju sollen nicht knusprig-fest sein wie ein Keks zum Eintunken, sondern zart und mürbe.

Die dicke Puderzuckerschicht ist dabei nicht nur Dekoration. Sie bringt die feine Süße, die der eher zurückhaltend gezuckerte Teig allein nicht hätte, und sorgt für den unverwechselbaren Schnee-Effekt. Auf den Fotos liegt der Puderzucker richtig satt auf den Kugeln, an manchen Stellen schimmert der goldene Teig leicht durch. Dieser Kontrast aus schneeweißer Außenseite und warmem Goldton im Inneren ist das Markenzeichen dieser Kekse und der Grund, warum sie so festlich wirken.


Die Form: Kugeln, keine Hörnchen

Hierzulande denkt man bei nussigen Plätzchen mit Puderzucker schnell an die gebogenen Vanillehörnchen, die man zur Weihnachtszeit kennt. Putri Salju gehen einen anderen Weg: Sie werden klassisch zu kleinen, runden Kugeln gerollt. Auf allen Fotos sieht man sie deutlich – etwa walnussgroße Bällchen, gleichmäßig geformt, mit glatter Oberfläche unter der Zuckerschicht. Diese runde Form ist typisch und unterscheidet die indonesische Schneeprinzessin von den geschwungenen europäischen Verwandten.

Damit die Kugeln schön gleichmäßig werden, lohnt es sich, den Teig vor dem Formen kurz kühlzustellen. Gut gekühlt lässt er sich leichter zwischen den Handflächen rollen, klebt weniger und behält im Ofen seine Form, statt breitzulaufen. Nehmen Sie für jede Kugel etwa gleich viel Teig ab, dann backen alle Kekse gleichmäßig durch und sehen am Ende einheitlich aus – so ordentlich aufgereiht, wie Sie es auf den Bildern sehen. Wer mag, kann den Teig auch zu kleinen Halbmonden formen, doch die Kugel ist die ursprüngliche und im Foto gezeigte Variante.


Welche Nüsse in den Teig kommen

Das nussige Aroma ist das Herz dieser Kekse. Traditionell werden in Indonesien gern Cashewkerne verwendet, fein gemahlen und unter den Butterteig gehoben. Sie geben einen milden, leicht süßlichen Geschmack und machen den Teig besonders zart. Genauso gut funktionieren fein gemahlene Mandeln, die etwas kräftiger schmecken und in europäischen Küchen oft schneller zur Hand sind. Beides ist richtig, und auch eine Mischung aus Cashew und Mandel ist eine schöne Lösung.

Wichtig ist, dass die Nüsse wirklich fein gemahlen sind. Grobe Stücke würden die mürbe, gleichmäßige Konsistenz stören, die diese Kekse ausmacht. Wenn Sie ganze Kerne verwenden, mahlen Sie sie am besten zusammen mit einem Löffel des Mehls oder des Puderzuckers aus dem Rezept – das verhindert, dass sie im Mixer ölig werden und verklumpen. Auf dem aufgebrochenen Keks im Foto erkennt man die feine, sandige Struktur des Teigs gut: keine groben Stücke, sondern ein gleichmäßiger, goldener Kern.

Mehrere Putri-Salju-Kugeln dick mit Puderzucker auf einem Marmorbrett, einer aufgebrochen mit goldenem Nussteig und feinen Krümeln daneben
Putri Salju – indonesische Schneeball-Kekse

Der Klassiker mit einem Hauch Käse

Ein Detail überrascht viele, die Putri Salju zum ersten Mal selbst backen: In der klassischen indonesischen Variante kommt oft etwas geriebener milder Hartkäse mit in den Teig. Was im ersten Moment ungewohnt klingt, hat seinen guten Grund. Der Käse schmeckt im fertigen Keks nicht heraus wie auf einem Brot, sondern gibt eine feine, kaum merkliche herzhafte Tiefe, die die Süße schön ausbalanciert. Es ist derselbe Gedanke wie bei einer Prise Salz im Karamell – ein leiser Gegenpol, der das Ganze runder macht.

Wenn Ihnen diese Idee zusagt, reiben Sie den Käse fein und heben ihn zusammen mit den Nüssen unter den Teig. Wer es lieber rein süß mag oder gerade keinen passenden Käse zur Hand hat, lässt ihn ohne schlechtes Gewissen weg – die Kekse gelingen auch dann wunderbar und schmecken angenehm buttrig-nussig. Beide Wege sind richtig, und beide gehören zur Geschichte dieses Gebäcks. Auf den Fotos lässt sich von außen ohnehin nicht erkennen, ob Käse im Teig steckt; sichtbar ist nur der gleichmäßige goldene Kern.


Warum Sie warm in Puderzucker wälzen

Der wohl wichtigste Handgriff bei Putri Salju kommt erst nach dem Backen, und er entscheidet über das ganze Aussehen: das Wälzen in Puderzucker. Dabei gilt eine einfache Regel – wälzen Sie die Kekse, solange sie noch warm sind. Auf der warmen Oberfläche bleibt der Puderzucker viel besser haften und bildet die dicke, geschlossene Hülle, die man auf den Bildern sieht. Auf einem völlig erkalteten Keks dagegen rutscht der Zucker leichter ab und die Schicht wird dünn und ungleichmäßig.

Frisch aus dem Ofen sind die kleinen Kugeln allerdings noch weich und empfindlich. Nehmen Sie sie deshalb vorsichtig vom Blech und wälzen Sie sie behutsam, damit sie nicht zerbrechen. Sobald sie ausgekühlt und fest geworden sind, lohnt sich ein zweiter Durchgang: Bestäuben Sie die Kekse noch einmal großzügig, denn ein Teil des ersten Puderzuckers zieht in die warme Oberfläche ein. Erst diese zweite Schicht gibt den satten, schneeweißen Look. Genau dieser dicke, frische Puderzuckermantel ist es, der den Keksen ihren Namen „Schneeprinzessin“ eingebracht hat.


Aufbewahren, verschenken und servieren

Putri Salju sind ein dankbares Gebäck für die Vorratsdose. Gut verschlossen und kühl gelagert halten sie sich zwei bis drei Wochen, ohne an Geschmack zu verlieren – das macht sie zum idealen Festtagskeks, den man schon einige Tage im Voraus backen kann. Damit sie immer frisch verschneit aussehen, bestäuben Sie sie kurz vor dem Servieren einfach noch einmal mit etwas Puderzucker. So wirkt jeder Keks, als käme er gerade vom Blech.

Gereicht werden die kleinen Schneebälle klassisch zum Tee oder Kaffee, gern als Teil eines bunten Kekstellers mit anderem feinen Gebäck. Weil sie so hübsch aussehen und sich gut transportieren lassen, eignen sie sich auch wunderbar zum Verschenken: In einer schönen Dose mit Seidenpapier sind sie ein liebevolles Mitbringsel zu Festtagen. Und weil der Teig sich leicht verdoppeln lässt, machen Sie am besten gleich eine größere Menge – erfahrungsgemäß sind die Putri Salju schneller verschwunden, als man denkt.


Häufige Fragen zu Putri Salju

Warum soll ich die Putri Salju warm in Puderzucker wälzen?

Auf der noch warmen Oberfläche haftet der Puderzucker deutlich besser und bildet die typische dicke, geschlossene Hülle. Wälzen Sie die Kekse deshalb, sobald sie sich vorsichtig vom Blech nehmen lassen. Nach dem vollständigen Auskühlen bestäuben Sie die Putri Salju ein zweites Mal, da ein Teil des ersten Zuckers einzieht.

Welche Nüsse passen am besten in den Teig?

Klassisch werden fein gemahlene Cashewkerne verwendet, die mild und leicht süßlich schmecken. Genauso gut gelingen die Putri Salju mit fein gemahlenen Mandeln oder einer Mischung aus beiden. Wichtig ist nur, dass die Nüsse wirklich fein gemahlen sind, damit der Teig schön mürbe und gleichmäßig bleibt.

Gehört wirklich Käse in den Teig?

In der klassischen indonesischen Variante kommt oft etwas fein geriebener milder Hartkäse mit hinein. Er schmeckt nicht herzhaft heraus, sondern gibt nur eine feine Tiefe, die die Süße ausbalanciert. Wenn Sie es lieber rein süß mögen, lassen Sie den Käse einfach weg – die Putri Salju gelingen auch ohne ihn.

Warum laufen meine Kekse beim Backen breit?

Meist liegt es daran, dass der Teig zu warm war. Stellen Sie ihn vor dem Formen etwa 30 Minuten kühl, dann behalten die Kugeln im Ofen ihre runde Form. Backen Sie die Putri Salju außerdem nur hell – sie sollen blass bleiben und nicht bräunen, sonst werden sie hart statt mürbe.

Wie lange halten sich Putri Salju?

In einer gut verschlossenen Dose und kühl gelagert bleiben die Putri Salju zwei bis drei Wochen frisch. Damit sie immer schön verschneit aussehen, bestäuben Sie die Kekse kurz vor dem Servieren noch einmal mit etwas Puderzucker. So eignen sie sich auch bestens zum Vorbacken und Verschenken.

Putri Salju – runde Schneeball-Kekse dick mit Puderzucker bestäubt auf einem Marmorbrett, ein Keks aufgebrochen mit goldenem Nusskern
Putri Salju – indonesische Schneeball-Kekse

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Putri Salju – ein Häufchen runder Schneeball-Kekse dick mit Puderzucker bestäubt auf einem Marmorbrett, ein Keks aufgebrochen mit goldenem Nusskern

Putri Salju – indonesische Schneeball-Kekse

Mürbe Kugel-Kekse aus Butterteig mit fein gemahlenen Nüssen, nach dem Backen warm dick in Puderzucker gewälzt. Sie schmelzen auf der Zunge und sehen mit ihrer weißen Hülle aus wie kleine Schneebälle – ein indonesischer Festtagsklassiker.
Servings 40 Stück
Prep Time 30 minutes
Cook Time 20 minutes
Kühlzeit 30 minutes
Total Time 1 hour 20 minutes

Equipment

  • Rührschüssel für den Butterteig
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine zum schaumigen Aufschlagen der Butter
  • Backblech mit Backpapier für die Kugeln
  • feines Sieb zum Stäuben und Wälzen im Puderzucker
  • Gitterrost zum Auskühlen der Kekse

Ingredients
  

Für den Teig

  • 200 g weiche Butter (zimmerwarm)
  • 60 g Puderzucker (für den Teig, gesiebt)
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt (oder Mark einer halben Vanilleschote)
  • 100 g gemahlene Cashewkerne oder Mandeln (fein gemahlen, ungesalzen)
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 30 g geriebener milder Hartkäse (optional, klassische Variante – gibt eine feine herzhafte Note)

Zum Wälzen

  • 150 g Puderzucker (zum Wälzen und Bestäuben)

Instructions
 

  • BUTTER AUFSCHLAGEN:
    Die weiche, zimmerwarme Butter mit dem gesiebten Puderzucker, dem Salz und dem Vanilleextrakt 2 bis 3 Minuten hell und cremig aufschlagen. Anschließend das Eigelb unterrühren, bis eine glatte, geschmeidige Masse entsteht.
  • TEIG ANRÜHREN:
    Die fein gemahlenen Cashewkerne (oder Mandeln) sowie nach Wunsch den geriebenen milden Hartkäse zugeben. Das Mehl darübersieben und alles nur kurz zu einem weichen, mürben Teig zusammenfügen. Nicht zu lange kneten, sonst werden die Kekse später fest statt zart.
  • TEIG KÜHLEN:
    Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Der gekühlte Teig lässt sich besser zu Kugeln formen und behält im Ofen seine runde Form.
  • KUGELN FORMEN:
    Den Backofen auf 160 °C (320 °F) Ober- UND Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier belegen. Vom gekühlten Teig walnussgroße Stücke abnehmen und zwischen den Handflächen zu glatten, gleich großen Kugeln rollen. Mit etwas Abstand auf das Blech setzen.
  • BACKEN:
    Die Kugeln auf mittlerer Schiene 18 bis 20 Minuten backen, bis sie nur ganz zart goldgelb und am Boden hellbraun sind. Sie sollen blass bleiben – nicht bräunen. Die Kekse sind frisch aus dem Ofen noch weich und werden erst beim Abkühlen fest, deshalb vorsichtig vom Blech nehmen.
  • WARM IN PUDERZUCKER WÄLZEN UND SERVIEREN:
    Die noch warmen Kekse einzeln und rundherum großzügig im Puderzucker wälzen, sodass eine dicke, schneeweiße Hülle entsteht. Vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen und vor dem Servieren ein zweites Mal dick mit Puderzucker bestäuben. So bekommen die Putri Salju ihren typischen Schnee-Look.

Notes

Tipps:
  • Die Kekse unbedingt warm wälzen – auf der noch warmen Oberfläche haftet der Puderzucker am besten und bildet die typische dicke Hülle.
  • Vor dem Servieren ein zweites Mal bestäuben, da der erste Puderzucker etwas einzieht.
  • Den Teig nur kurz zusammenfügen. Zu langes Kneten macht die Kekse fest statt mürbe und schmelzend.
Variationen:
  • Statt Cashewkernen schmecken fein gemahlene Mandeln oder eine Mischung aus beiden.
  • Der milde Hartkäse im Teig ist die klassische indonesische Variante und gibt eine feine herzhafte Tiefe. Wer es rein süß mag, lässt ihn einfach weg.
  • Eine Prise Zimt oder etwas abgeriebene Zitronenschale im Teig bringt eine zusätzliche Duftnote.
Aufbewahrung:
  • In einer gut verschlossenen Dose halten sich die Putri Salju 2 bis 3 Wochen. Vor dem Servieren bei Bedarf erneut mit Puderzucker bestäuben.

Nutrition

Serving: 1gCalories: 95kcalCarbohydrates: 9gProtein: 1gFat: 6gSodium: 20mgSugar: 4g
Calories: 95kcal
Gericht: Dessert, Gebäck
Küche: Asiatisch
Ernährungsform: Vegetarisch
Schlagwort: Butterkekse, Cashew, Festtagsgebäck, indonesische Kekse, Lebaran, Nusskekse, Plätzchen, Puderzucker, Putri Salju, Schneeball-Kekse

📌 Für wen ist dieses Rezept ideal? Die Putri Salju sind die richtige Wahl für alle, die ein festliches, mürbes Nussgebäck mögen und gern auf Vorrat backen. Sie passen zur Festtafel, zum Kaffee- und Teetisch und eignen sich wunderbar als liebevolles Mitbringsel in einer hübschen Dose.

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