Kürbis-Cupcakes mit Frischkäse-Frosting (Pumpkin Spice Cupcakes)

Herbstliche Cupcakes

Leuchtend orange Kürbiskrume mit wärmenden Gewürzen, darauf drei glatte Ringe Frischkäse-Frosting mit Fondant-Kürbis.

30. August 2026
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Kürbis-Cupcakes mit Frischkäse-Frosting (Pumpkin Spice Cupcakes)

Sobald die Tage kürzer werden, gehört dieser Duft in die Küche: Kürbis, Zimt und Muskat. Diese Cupcakes fangen den ganzen Herbst in einem Bissen ein – leuchtend orange Krume, wärmende Gewürze und obenauf drei glatte, hohe Ringe Frischkäse-Frosting.


Kaum ein Gebäck steht so sehr für den Herbst wie Kürbis-Cupcakes. In den USA gehören die Pumpkin Spice Cupcakes fest zu Thanksgiving und Halloween; auch hierzulande werden sie immer beliebter. Ihr Geheimnis ist das Kürbispüree im Teig: Es macht die kleinen Küchlein herrlich saftig, gibt ihnen die leuchtend orange Farbe und bringt eine feine, natürliche Süße mit. Dazu kommen wärmende Gewürze und obenauf eine standfeste Haube aus Frischkäse-Frosting, in drei glatten Ringen aufgespritzt. Mit bunten Zuckerperlen und kleinen Fondant-Kürbissen verziert, werden sie zum Star jeder Kaffeetafel. Und das Beste: Der Teig gelingt ohne besondere Backerfahrung und lässt sich gut vorbereiten.


Was Kürbis-Cupcakes so besonders macht

Der Reiz dieser Cupcakes liegt im Zusammenspiel von saftigem Teig und cremigem Frosting. Anders als ein trockener Rührteig bleibt der Kürbisteig durch das Püree und das Öl lange feucht – oft schmecken die Cupcakes am nächsten Tag sogar noch besser. Der Kürbis selbst schmeckt dabei nicht dominant, sondern gibt dem Teig vor allem Saftigkeit, eine dezente Süße und jenes leuchtende Orange, das man im Anschnitt sofort sieht: 250 g Püree auf 200 g Mehl sind dafür die richtige Größenordnung.

Die eigentliche Persönlichkeit bekommen die Cupcakes durch die Gewürze. Zimt, Ingwer, Muskat und eine Prise Nelken ergeben zusammen die typische Pumpkin-Spice-Note, die sofort an gemütliche Herbsttage denken lässt. Das kühle, leicht säuerliche Frischkäse-Frosting bildet dazu den idealen Gegenpol: Es nimmt die Süße zurück und macht aus einem einfachen Kürbisküchlein ein kleines Festtagsgebäck. Reichlich ist die Haube trotzdem – ein Cupcake liegt bei rund 500 Kalorien.


Das Kürbispüree – selbst gemacht oder fertig

Herzstück des Teigs ist das Kürbispüree – 250 g werden gebraucht. Am besten eignen sich Hokkaido oder Butternut. Hokkaido kann mit Schale verwendet werden, Butternut wird geschält. Der Kürbis wird gewürfelt und weich gegart – entweder gedämpft oder im Ofen gebacken – und anschließend fein püriert. Ofen-Kürbis hat den Vorteil, dass beim Rösten Wasser verdunstet und das Püree dadurch intensiver schmeckt.

Wichtig ist, dass das Püree nicht zu wässrig ist. Ein zu feuchtes Püree macht die Cupcakes schwer und klitschig. Deshalb sollte man es nach dem Pürieren gut abtropfen lassen oder kurz in einem Topf einkochen, bis es dickcremig ist. Wer es eilig hat, kann auch fertiges Kürbispüree aus dem Glas verwenden – auch hier lohnt sich ein Blick auf die Konsistenz.


Die Gewürzmischung: Pumpkin Spice

Die Pumpkin-Spice-Mischung ist das, was diese Cupcakes unverwechselbar macht. Klassisch besteht sie aus Zimt als Basis, dazu gemahlener Ingwer für eine leichte Schärfe, Muskat für Wärme und eine kleine Menge Nelken für Tiefe. Diese vier Gewürze ergeben zusammen jenes typische Herbstaroma, das man aus Kürbiskuchen und Gewürzlatte kennt.

Wer keine einzelnen Gewürze abwiegen möchte, kann ersatzweise eine fertige Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz-Mischung verwenden – sie ist der Pumpkin-Spice-Mischung sehr ähnlich. Ein Tipp für das beste Aroma: frisch geriebene Muskatnuss statt fertig gemahlener. Der Unterschied ist deutlich spürbar und hebt die Cupcakes geschmacklich an.


Mehrere Kürbis-Cupcakes mit Frischkäse-Frosting, Zimtstangen und Fondant-Kürbissen nebeneinander auf hellem Holz
Herbstlich dekoriert mit Fondant-Kürbissen, Zuckerperlen und Zimtstangen – Kürbis oder Zimtstange, nie beides.

Der Teig: saftig durch Kürbis und Öl

Der Teig ist unkompliziert und kommt ohne aufwendiges Aufschlagen aus. Zunächst werden die trockenen Zutaten – Mehl, Backpulver, Natron, die Gewürze und eine Prise Salz – vermengt. Separat werden die feuchten Zutaten verrührt: Kürbispüree, Zucker, Öl, Eier und Vanille.

Beim Zucker lohnt eine bewusste Entscheidung, denn er bestimmt die Farbe der Krume. Weißer Zucker lässt das Orange des Kürbisses leuchten, so wie auf den Fotos. Brauner Zucker bringt eine warme Karamellnote mit, färbt den Teig aber sichtbar ins Bräunliche. Dasselbe gilt für das Natron: Ein knapper Viertelteelöffel genügt: mehr Natron hebt den pH-Wert, die Bräunung im Ofen nimmt zu und aus dem Orange wird ein gedeckter Braunton. Auch die Zimtmenge zählt mit, deshalb sind es hier anderthalb Teelöffel und nicht zwei.

Dann werden beide Massen zusammengeführt. Wie bei Muffins gilt auch hier: nur so lange rühren, bis das Mehl gerade eingearbeitet ist. Wird der Teig zu lange gerührt, entwickelt sich zu viel Klebereiweiß und die Cupcakes werden zäh statt locker. Das Öl statt Butter sorgt dafür, dass die Krume auch nach dem Auskühlen weich und saftig bleibt. Pro Papierförmchen kommen etwa 65 g Teig hinein, gut drei Viertel voll – so entsteht der gewölbte, leicht aufgerissene Deckel. Ein Hinweis aus der Praxis: Das Öl schlägt mit der Zeit durch die Papierförmchen und dunkelt sie unten nach. Feste Förmchen halten besser dagegen.


Das Frischkäse-Frosting – cremig und standfest

Zum Kürbis passt kaum etwas besser als ein Frischkäse-Frosting. Seine feine Säure balanciert die Süße des Teigs aus. Entscheidend für die hohe Haube ist das Verhältnis: 250 g Butter auf 200 g Frischkäse, dazu 300 g Puderzucker. Überwiegt der Frischkäse, schmeckt die Creme frischer, sinkt aber innerhalb kurzer Zeit sichtbar zusammen und die Ringe verlieren ihre Kante. Der Frischkäse sollte Doppelrahmstufe haben, kalt sein und vor dem Verarbeiten abtropfen – austretende Molke macht jede Creme weich.

Für die Zubereitung wird zuerst die weiche Butter mit dem Puderzucker mehrere Minuten hell und cremig aufgeschlagen. Erst danach kommt der kalte Frischkäse dazu – und hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Der häufigste Fehler ist, den Frischkäse zu lange einzurühren. Dann verflüssigt sich das Frosting und lässt sich nicht mehr aufspritzen. Deshalb nur kurz unterrühren, bis die Creme glatt ist, und sie anschließend eine halbe Stunde kalt stellen. Gerechnet wird mit etwa 55 g Frosting pro Cupcake; ein Rest bleibt immer in Beutel und Tülle zurück. Wer noch höhere Hauben mag, setzt die Menge um ein Viertel höher an. Wer eine noch standfestere, süßere Haube bevorzugt, greift alternativ zu einer amerikanischen Buttercreme.


Dekorieren: Zuckerperlen, Fondant-Kürbisse und Zimtstangen

Beim Verzieren zeigt sich der ganze Herbstcharme dieser Cupcakes – und hier entscheidet die Tülle über das Bild. Für die glatten, runden Ringe braucht es eine große Rundtülle mit 12 bis 15 mm Öffnung. Eine Sterntülle ergibt eine gerippte Rosette, also ein deutlich anderes Aussehen. Das Frosting wird spiralförmig von außen nach innen in drei aufeinandersitzenden Ringen aufgespritzt, immer nur auf vollständig kalte Küchlein, sonst schmilzt die Creme. Anschließend kommen Zuckerperlen in Orange, Gelb und Weiß darüber – kleine runde Nonpareilles, die dem Ganzen einen fröhlichen Farbtupfer geben.

Das Sahnehäubchen im wahrsten Sinne ist die Deko obenauf, und zwar entweder oder: Auf die meisten Cupcakes kommt ein kleiner Fondant- oder Marzipan-Kürbis von etwa 2,5 cm (1 in), der sie in ein Miniatur-Kürbisfeld verwandelt. In die übrigen wird eine Zimtstange schräg ins Frosting gesteckt – sie erinnert an einen Pumpkin-Spice-Latte und braucht den Platz des Kürbisses. Neun Kürbisse und drei Zimtstangen ergeben eine schöne Mischung für ein Blech. So werden die Cupcakes nicht nur zum Genuss, sondern auch zum Blickfang auf jedem Herbst- oder Halloween-Buffet.


Kürbis-Cupcake in Nahaufnahme mit cremigem Frischkäse-Frosting und orangefarbenem Fondant-Kürbis obenauf
Ein saftiger Kürbis-Cupcake mit cremiger Frosting-Haube – der ganze Herbst in einem Bissen.

Kleine Abwandlungen

Das Grundrezept lässt sich vielseitig abwandeln. Wer es schokoladiger mag, hebt eine Handvoll Schokoladenstückchen unter den Teig – sie passen wunderbar zu Kürbis und Zimt. Ein paar gehackte Pekan- oder Walnüsse im Teig sorgen für einen feinen Biss und eine nussige Note. Und wer es karamelliger mag, nimmt die Hälfte des Zuckers als braunen Zucker oder ersetzt einen Teil durch Ahornsirup, der hervorragend mit den Herbstgewürzen harmoniert – dann fällt die Krume allerdings dunkler aus.

Auch das Frosting bietet Raum für eigene Ideen: Ein Löffel Ahornsirup oder eine Prise Zimt im Frischkäse-Frosting greift das Aroma des Teigs auf. Gemahlene Vanille oder das Mark einer Vanilleschote sorgen für die feinen dunklen Punkte in der weißen Creme. Wer keine Fondant-Kürbisse zur Hand hat, dekoriert die Cupcakes einfach mit einer Prise Zimt, gehackten Nüssen oder einem Karamellfaden. Und wer lieber schlichte Kürbis-Muffins fürs Frühstück möchte, lässt die Haube weg und bestreut den Teig vor dem Backen mit ein paar Streuseln.


Aufbewahren und die passenden Anlässe

Weil das Frischkäse-Frosting gekühlt werden muss, gehören die fertig verzierten Cupcakes in den Kühlschrank. Dort halten sie sich zwei bis drei Tage. Vor dem Servieren sollten sie kurz bei Zimmertemperatur stehen, damit der Teig wieder weich und das Frosting cremig ist. Praktisch: Die unverzierten Kürbis-Cupcakes lassen sich gut vorbacken und sogar einfrieren – so ist das Frosting am Festtag die einzige verbleibende Arbeit.

Ihre große Stunde haben diese Cupcakes im Herbst und rund um die Feiertage. Zu Halloween, Thanksgiving oder einfach zum gemütlichen Sonntagskaffee sind sie ein Klassiker. Kinder lieben die bunten Streusel und die kleinen Kürbisse, Erwachsene das würzig-cremige Zusammenspiel. Und weil sich der Teig gut vorbereiten lässt, sind sie auch für größere Runden entspannt zu backen.


Kann man fertiges Kürbispüree verwenden?

Ja. Fertiges Kürbispüree aus dem Glas funktioniert gut. Wichtig ist nur, dass es nicht zu wässrig ist – gegebenenfalls kurz abtropfen lassen oder einkochen. Selbst gemachtes Püree aus Hokkaido oder Butternut schmeckt besonders aromatisch.

Welche Gewürze braucht man für Pumpkin Spice?

Klassisch sind Zimt, gemahlener Ingwer, Muskat und eine Prise Nelken. Ersatzweise passt auch eine fertige Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz-Mischung. Frisch geriebene Muskatnuss bringt das meiste Aroma.

Warum wird das Frischkäse-Frosting flüssig?

Meist, weil es zu lange gerührt wurde oder weil zu viel Frischkäse im Verhältnis zur Butter darin ist. Hier überwiegt die Butter mit 250 g auf 200 g Frischkäse. Butter und Puderzucker gründlich aufschlagen, den kalten, abgetropften Frischkäse aber nur kurz unterrühren. Ist die Creme zu weich, hilft eine halbe Stunde im Kühlschrank.

Welche Tülle ergibt die glatten Ringe auf den Kürbis-Cupcakes?

Eine große Rundtülle mit 12 bis 15 mm Öffnung, spiralförmig von außen nach innen in drei Ringen geführt. Eine Sterntülle ergibt dagegen eine gerippte Rosette.

Warum werden die Kürbis-Cupcakes innen bräunlich statt orange?

Dafür sind meist brauner Zucker, zu viel Natron oder eine hohe Zimtmenge verantwortlich. Weißer Zucker, ein knapper Viertelteelöffel Natron und anderthalb Teelöffel Zimt halten die Krume leuchtend orange – die Farbe selbst kommt allein aus dem Kürbispüree.

Kann man statt Frischkäse-Frosting Buttercreme nehmen?

Ja. Eine amerikanische Buttercreme ist standfester und süßer und lässt sich besonders gut aufspritzen. Das säuerliche Frischkäse-Frosting passt geschmacklich aber am besten zum würzigen Kürbisteig.

Wie lange halten sich die Cupcakes?

Fertig verziert im Kühlschrank 2 bis 3 Tage. Vor dem Servieren kurz bei Zimmertemperatur stehen lassen. Unverzierte Cupcakes lassen sich auch einfrieren.


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Kürbis-Cupcakes mit Frischkäse-Frosting (Pumpkin Spice Cupcakes)

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Diese Kürbis-Cupcakes sind der Inbegriff des Herbstes: ein saftiger, würziger Teig aus Kürbispüree und wärmenden Gewürzen wie Zimt, Ingwer und Muskat, gekrönt von einer hohen, glatten Haube aus Frischkäse-Frosting. Das Kürbispüree macht den Teig besonders feucht und gibt ihm die leuchtend orange Farbe, während die klassische Pumpkin-Spice-Mischung für das typische Aroma sorgt, das man aus amerikanischen Herbstbäckereien kennt. Das Frosting wird mit einer großen Rundtülle in drei glatten Ringen aufgesetzt, mit Zuckerperlen bestreut und mit kleinen Fondant-Kürbissen oder einer Zimtstange dekoriert – so werden die Cupcakes zum Hingucker auf jeder Kaffeetafel und bei jedem Thanksgiving- oder Halloween-Fest.
Portionen 12 Cupcakes
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 45 Minuten

Kochutensilien

  • Muffinblech mit 12 Papierförmchen (feste Förmchen, das Öl schlägt sonst durch)
  • Handrührgerät
  • Spritzbeutel mit großer Rundtülle (glatte Tülle, Öffnung 12 bis 15 mm)

Zutaten
  

Für den Kürbisteig

  • 200 g Mehl
  • 1.5 TL Backpulver
  • 0.25 TL Natron (mehr Natron macht die Krume dunkler)
  • 1.5 TL Zimt
  • 1 TL Ingwer (gemahlen)
  • 0.5 TL Muskatnuss (gerieben)
  • 1 Prise Nelken (gemahlen)
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Kürbispüree (z. B. Hokkaido oder Butternut, gut abgetropft)
  • 120 g Zucker (weißer Zucker für die leuchtend orange Krume; zur Hälfte brauner Zucker ergibt einen dunkleren, karamelligeren Teig)
  • 80 ml neutrales Öl (z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt

Für das Frischkäse-Frosting

  • 250 g Butter (weich)
  • 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe, kalt, gut abgetropft)
  • 300 g Puderzucker
  • 1 TL gemahlene Vanille (oder das Mark einer Vanilleschote – daher die feinen dunklen Punkte im Frosting)

Zum Dekorieren

  • 2 EL Zuckerperlen (Nonpareilles in Weiß, Gelb und Orange)
  • 9 Fondant-Mini-Kürbisse (oder aus Marzipan, Durchmesser etwa 2,5 cm / 1 in)
  • 3 Zimtstangen (für die übrigen Cupcakes, anstelle des Kürbisses)

Anleitungen
 

  • Kürbispüree vorbereiten: Den Kürbis schälen, würfeln und weich garen (dämpfen oder im Ofen backen), dann fein pürieren. Das Püree gut abtropfen oder kurz einkochen lassen, damit es nicht zu wässrig ist. Fertiges Kürbispüree funktioniert ebenso. Für den Teig werden 250 g benötigt.
  • Trockene Zutaten mischen: Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Ingwer, Muskat, Nelken und Salz in einer Schüssel vermengen. Die Menge Natron bewusst knapp halten – viel Natron hebt den pH-Wert und die Krume wird bräunlich statt leuchtend orange.
  • Feuchte Zutaten verrühren: Kürbispüree, Zucker, Öl, Eier und Vanille glatt verrühren. Die Mehlmischung zugeben und nur kurz unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
  • Backen: Den Teig gleichmäßig auf die 12 Papierförmchen verteilen (etwa 65 g pro Förmchen, gut drei Viertel voll). Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (356 °F) etwa 22 bis 25 Minuten backen, bis sich ein gewölbter, leicht aufgerissener Deckel bildet und eine Stäbchenprobe sauber bleibt. Vollständig auskühlen lassen.
  • Frischkäse-Frosting zubereiten: Die weiche Butter mit dem Puderzucker mehrere Minuten hell und cremig aufschlagen. Zuletzt den kalten, gut abgetropften Frischkäse und die Vanille nur kurz unterrühren, bis die Creme glatt ist – nicht zu lange schlagen, sonst wird sie weich. Das Frosting 30 Minuten kalt stellen, bis es sich standfest anfühlt.
  • Dekorieren & servieren: Das Frosting in einen Spritzbeutel mit großer Rundtülle füllen (glatte Tülle, 12 bis 15 mm) und in drei glatten Ringen spiralförmig von außen nach innen auf die vollständig ausgekühlten Cupcakes spritzen, etwa 55 g pro Stück. Mit Zuckerperlen bestreuen. Auf neun Cupcakes je einen Fondant-Kürbis setzen, in die übrigen drei je eine Zimtstange schräg stecken.
    Fertiger Kürbis-Cupcake von oben mit glatten Frosting-Ringen, Fondant-Kürbis und bunten Zuckerperlen

Notizen

Warum Kürbispüree den Teig saftig macht: Kürbispüree bringt viel Feuchtigkeit und eine feine natürliche Süße in den Teig. Wichtig ist, dass es nicht zu wässrig ist – sonst werden die Cupcakes schwer. Deshalb das Püree gut abtropfen oder kurz einkochen lassen.
Selbst gemachtes Püree: Hokkaido kann mit Schale verwendet werden, Butternut wird geschält. Den Kürbis dämpfen oder im Ofen weich backen, dann pürieren. Ofen-Kürbis schmeckt intensiver, weil weniger Wasser enthalten ist.
So bleibt die Krume leuchtend orange: Die Farbe kommt allein aus dem Kürbispüree, deshalb sind 250 g auf 200 g Mehl angesetzt. Weißer Zucker, knapp bemessenes Natron und eine moderate Zimtmenge halten den Teig hell und orange. Mit braunem Zucker, einem halben Teelöffel Natron und doppelter Zimtmenge wird die Krume deutlich dunkler und geht ins Bräunliche – geschmacklich schön karamellig, aber optisch nicht mehr das leuchtende Orange.
Die Gewürzmischung (Pumpkin Spice): Die klassische Mischung besteht aus Zimt, Ingwer, Muskat und Nelken. Wer eine fertige Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz-Mischung zur Hand hat, kann diese ersatzweise verwenden. Frisch geriebene Muskatnuss bringt das meiste Aroma.
Frischkäse-Frosting richtig machen: Damit die Ringe hoch stehen bleiben, überwiegt hier die Butter (250 g Butter auf 200 g Frischkäse). Ein Frosting mit mehr Frischkäse als Butter schmeckt frischer, sinkt aber sichtbar zusammen. Der häufigste Fehler ist zu langes Rühren – dann wird das Frosting flüssig. Butter und Puderzucker gründlich aufschlagen, den kalten Frischkäse aber nur kurz unterrühren und die Creme vor dem Aufspritzen 30 Minuten kühlen. Frischkäse in Doppelrahmstufe verwenden und abtropfen lassen, austretende Molke macht die Creme weich.
Die Tülle entscheidet über das Aussehen: Für die glatten, runden Ringe auf den Fotos braucht es eine große Rundtülle mit 12 bis 15 mm Öffnung. Eine Sterntülle ergibt eine gerippte Rosette – hübsch, aber ein anderes Bild.
Wie viel Frosting man braucht: Pro Cupcake gehen für drei Ringe etwa 55 g Frosting weg, dazu bleibt immer ein Rest in Beutel und Tülle. Die angegebene Menge ist dafür ausgelegt; wer höhere Hauben mag, setzt die Creme um ein Viertel höher an.
Auf Zimmertemperatur achten: Butter und Eier sollten Zimmertemperatur haben, der Frischkäse dagegen kalt. So verbindet sich alles gut und das Frosting bleibt standfest.
Aufbewahren: Wegen des Frischkäse-Frostings gehören die Cupcakes in den Kühlschrank und halten sich dort 2 bis 3 Tage. Vor dem Servieren kurz bei Zimmertemperatur stehen lassen. Ungefüllt und unverziert lassen sich die Kürbis-Cupcakes auch einfrieren.

Nährwerte

Portion: 1gKalorien: 500kcalKohlenhydrate: 53gEiweiß: 4gFett: 29gNatrium: 180mgBallaststoffe: 1gZucker: 40g
Gericht: Backwaren
Küche: Amerikanisch
Ernährungsform: Vegetarisch
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📌 Für wen ist dieses Rezept ideal? Für alle, die den Herbst lieben und ein festliches, aber unkompliziertes Gebäck suchen. Ideal für Halloween, Thanksgiving, den Kindergeburtstag im Herbst und die gemütliche Kaffeetafel – die Cupcakes lassen sich gut vorbereiten und mit wenig Aufwand beeindruckend dekorieren.

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