Brathähnchen – die einfachste Art – mit Curry und Paprika

Sonntagsklassiker

Wenn ein ganzes Hähnchen mit nur einer Handvoll Gewürzen, etwas Butter und einer rustikalen Auflaufform goldbraun und knusprig aus dem Ofen kommt, braucht ein gelungener Sonntag wirklich nicht mehr.

24. Juli 2026
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Klassisches Brathähnchen – die einfachste Art – goldknusprig mit Curry und Paprika

Manchmal ist das Beste ein ganzes Hähnchen, das einfach nur im Ofen vor sich hin brät, während die Küche langsam nach Sonntag duftet. Keine Marinade über Nacht, kein Stopfen, kein Übergießen – nur etwas Butter, ein paar Gewürze und Geduld. Genau dieses Hähnchen sehen Sie hier: goldbraun, knusprig, mit zarter Brust und saftigen Schenkeln, daneben die Tranchiergabel bereit. So fängt jeder gute Hähnchen-Koch einmal an.


Dieses Brathähnchen ist die einfachste Variante, die ich kenne, und genau deshalb mag ich sie so. Es gibt kein Geheimnis, das Sie verstecken müssten, keinen Schritt, bei dem etwas schiefgehen kann. Sie tupfen das Hähnchen trocken, reiben es mit einer Würzbutter ein, schieben einen Teil davon unter die Haut und stellen die Form in den Ofen. Eine gute Stunde später nehmen Sie ein Hähnchen heraus, das aussieht wie auf den Bildern: warm goldbraun, mit knuspriger Haut und ein paar dunkleren Stellen dort, wo die Butter karamellisiert ist. Currypulver und Paprika tun dabei nichts Aufdringliches – sie geben der Haut nur diesen freundlichen, leicht goldenen Ton und ein mildes Aroma, das man riecht, bevor man es schmeckt.

Wer noch nie ein ganzes Hähnchen gebraten hat, ist hier genau richtig. Es ist das Rezept, mit dem ich anderen das Braten beibringe, weil man dabei kaum etwas falsch machen kann. Und wer schon hundert Hähnchen gemacht hat, kommt trotzdem gern darauf zurück, wenn der Sonntag einfach nur unkompliziert schmecken soll.

Klassisches Brathähnchen – die einfachste Art – goldknusprig mit Curry und Paprika
Klassisches Brathähnchen – die einfachste Art – goldknusprig mit Curry und Paprika

Warum gerade diese einfache Variante

Auf victorycooks.de gibt es bereits ein ganzes Brathähnchen aus dem Ofen mit Kartoffeln und Mandarinen, bei dem alles gemeinsam in einer Form gart und der Bratensaft das Gemüse aromatisiert. Das ist herrlich, wenn Sie ein komplettes Sonntagsessen aus einer Form ziehen wollen. Hier gehen wir bewusst den schlichteren Weg. Es kommt nur das Hähnchen in die Form, ganz ohne Gemüsebett, ohne Füllung, ohne lange Marinade. So können Sie sich voll auf das Hähnchen selbst konzentrieren und in Ruhe lernen, wie sich eine knusprige Haut anfühlt und wann das Fleisch gar ist. Die Beilagen kochen Sie nebenbei oder lassen sie ganz weg.

Der ganze Reiz liegt in der Reduktion. Sie brauchen ein Hähnchen, etwas Butter, Salz, Pfeffer und die beiden warmen Gewürze. Mehr nicht. Und trotzdem steht am Ende ein Gericht auf dem Tisch, das nach Festtag aussieht. Genau das macht es so dankbar: wenig Aufwand, viel Wirkung, und ein Ergebnis, das immer gleich gut gelingt, weil es so wenige Variablen gibt.


Die Würzbutter – woher die goldene Farbe kommt

Das Herzstück ist eine weiche Butter, in die Sie Salz, etwas mildes Currypulver, Paprika und frisch gemahlenen Pfeffer einrühren. Wer mag, gibt eine Spur Knoblauchpulver für etwas mehr Tiefe dazu oder eine winzige Prise Cayenne, wenn es ein wenig wärmer im Abgang sein soll. Wichtig ist, dass die Butter wirklich zimmerwarm ist, denn nur dann lässt sie sich gleichmäßig verstreichen und unter die Haut schieben. Eine harte Butter direkt aus dem Kühlschrank reißt die Haut ein, eine weiche legt sich wie eine Creme an.

Die Farbe auf den Fotos kommt fast nur von diesen beiden Gewürzen und der Butter. Das Currypulver bringt einen sanften, goldgelben Ton hinein, die Paprika etwas Wärme und eine leicht rötliche Note. Greifen Sie zu geräucherter Paprika, bekommt das Hähnchen zusätzlich ein feines, rauchiges Aroma, ganz ohne Grill – das mag ich besonders an grauen Wintertagen. Mit ganz normaler edelsüßer Paprika aus dem Supermarkt gelingt die Haut genauso schön, nur eine Spur milder. Erwarten Sie dabei kein knalliges Orange: Das Hähnchen wird warm goldbraun mit dunkleren Röststellen, so wie ein gut gebratenes Huhn eben aussieht, und nicht künstlich gefärbt.

Klassisches Brathähnchen die einfachste Art – goldknusprig mit Curry und Paprika
Klassisches Brathähnchen die einfachste Art – goldknusprig mit Curry und Paprika

Butter unter die Haut – der eine Handgriff, der alles ändert

Wenn ich nur einen einzigen Tipp weitergeben dürfte, dann diesen: Schieben Sie einen Teil der Würzbutter unter die Haut, nicht nur außen darauf. Lösen Sie dazu mit den Fingern vorsichtig die Haut über der Brust vom Fleisch, sodass eine kleine Tasche entsteht, und arbeiten Sie sich behutsam bis zu den Schenkeln vor. Gehen Sie dabei langsam vor, damit die Haut heil bleibt – sie ist erstaunlich dehnbar, wenn man ihr Zeit lässt. In diese Tasche kommt die Hälfte der Würzbutter, von außen verteilen Sie sie mit der Hand gleichmäßig unter der Haut.

Der Trick wirkt wie ein eingebauter Selbstschutz gegen trockenes Brustfleisch. Beim Backen schmilzt die Butter genau dort, wo die Brust am schnellsten austrocknet, und hält das Fleisch von innen saftig, während die Haut darüber knusprig wird – fast so, als würde sie in der eigenen Butter gebraten. Den Rest der Würzbutter reiben Sie außen über das ganze Hähnchen, auch ein wenig in die Bauchhöhle. So wird die Außenhaut gleichmäßig goldbraun und nimmt überall das Aroma an.


Das richtige Hähnchen und die richtige Hitze

Für diese unkomplizierte Methode ist ein mittelgroßes Hähnchen ideal. Ein Tier von etwa anderthalb Kilogramm reicht gut für eine kleine Familie und gart in rund einer Stunde gleichmäßig durch, ohne dass die Brust austrocknet, bevor die Schenkel gar sind. Größere Hähnchen brauchen entsprechend länger; bei ihnen lohnt es sich, gegen Ende einmal mehr nachzusehen. Bei der Qualität gilt die einfache Faustregel, die in jeder guten Küche stimmt: Bio- oder Freilandhähnchen haben mehr Aroma und festeres Fleisch. Ein Maishähnchen bringt durch das Futter ein besonders goldgelbes Fleisch mit. Aber auch ein ganz normales Hähnchen aus dem Supermarkt wird gut, weil Butter und Gewürze viel ausgleichen.

Gebacken wird bei gleichmäßigen 200 °C (392 °F) Ober- und Unterhitze. Man könnte, wie in mancher Restaurantküche, mit höherer Hitze starten und am Ende noch einen kräftigen Hitzeschub für extra Knusprigkeit geben. Das funktioniert, verlangt aber Aufmerksamkeit und ein wachsames Auge, damit nichts verbrennt. Für ein entspanntes Sonntagsessen ist die konstante Temperatur die klügere Wahl: Das Hähnchen gart ruhig und gleichmäßig durch, die Haut wird trotzdem schön knusprig, und Sie müssen nicht daneben stehen bleiben. Hähnchen rein, gut eine Stunde später wieder heraus – mehr Aufmerksamkeit braucht es nicht. Wer mag, löffelt zur Halbzeit einmal den ausgetretenen Bratensaft über die Haut, das macht sie noch eine Spur knuspriger.

Ob das Hähnchen wirklich gar ist, prüfen Sie an der dicksten Stelle der Keule. Stechen Sie dort mit einem Holzspieß ein: Tritt der Saft klar und nicht mehr rosa aus, ist es fertig. Ist er noch rötlich, schieben Sie die Form einfach für weitere zehn Minuten zurück in den Ofen. Danach das Hähnchen kurz mit Folie locker abgedeckt ruhen lassen, bevor Sie es tranchieren – diese kleine Pause verteilt die Säfte im Fleisch und macht es spürbar saftiger.


Beilagen und was vom Hähnchen übrig bleibt

Zum klassischen Brathähnchen passt fast alles, was bodenständig und unkompliziert ist. Salzkartoffeln mit Petersilie sind der ruhige Klassiker, knusprige Ofenkartoffeln mit Rosmarin bringen mehr Biss, und wer es würziger mag, greift zu Kartoffelspalten mit Paprika und Knoblauch. Ein klassisches Erbsen-Möhren-Gemüse rundet den Teller deutsch ab, und ein knackiger grüner Salat mit einer selbst gerührten Honig-Senf-Vinaigrette sorgt für etwas Frisches neben dem warmen Fleisch.

Das Schöne an einem ganzen Hähnchen ist, dass es selten an einem Abend ganz verschwindet. Reste halten sich gut abgedeckt drei bis vier Tage im Kühlschrank. Zum Aufwärmen nehmen Sie lieber noch einmal den Ofen bei mäßiger Hitze statt der Mikrowelle, die das Fleisch schnell trocken werden lässt. Am nächsten Tag zupfe ich das kalte Fleisch gern von den Knochen und mache daraus einen cremigen Hähnchensalat mit getrockneten Kirschen oder fülle es in einen Wrap. Und werfen Sie die Knochen nicht weg: Mit etwas Wurzelgemüse und Lorbeer ergeben sie eine goldene Hühnerbrühe, die jeder gekauften weit überlegen ist – die Grundlage für viele Suppen, von der einfachen Nudelsuppe bis zur feinen italienischen Hochzeitssuppe.

Klassisches Brathähnchen die einfachste Art – goldknusprig mit Curry und Paprika
Klassisches Brathähnchen die einfachste Art – goldknusprig mit Curry und Paprika

Häufige Fragen zum Brathähnchen

Woran erkenne ich, dass das Brathähnchen gar ist?

Stechen Sie an der dicksten Stelle der Keule, zwischen Schenkel und Brust, mit einem Holzspieß ein. Tritt der Saft klar und nicht mehr rosa aus, ist das Hähnchen fertig. Wenn der Saft noch rosa ist, geben Sie es weitere 10 Minuten in den Ofen und prüfen Sie erneut.

Warum soll ich Butter unter die Haut schieben?

Lösen Sie mit den Fingern vorsichtig die Haut über Brust und Keulen und schieben Sie die Würz-Butter in diese Tasche. Beim Backen schmilzt die Butter unter der Haut, hält das Brustfleisch saftig und macht die Haut von innen heraus knusprig. Achten Sie darauf, die Haut dabei nicht einzureißen.

Bei welcher Temperatur backe ich das Hähnchen?

Heizen Sie den Ofen auf 200 °C (392 °F) Ober-/Unterhitze vor und backen Sie ein Hähnchen von 1,4–1,6 kg etwa 60–75 Minuten. Diese konstante Temperatur gart gleichmäßig und braucht keine Aufmerksamkeit zwischendurch. Größere Tiere von 1,8–2,0 kg benötigen 80–95 Minuten.

Wie bewahre ich Reste auf?

Bewahren Sie übrig gebliebenes Brathähnchen in einer luftdichten Dose im Kühlschrank 3–4 Tage auf. Zum Aufwärmen verwenden Sie am besten den Ofen bei 160 °C (320 °F) für 15 Minuten, da die Mikrowelle das Fleisch trocken macht. Aus den Resten lassen sich auch Hähnchen-Salat, Wraps oder eine Suppe zubereiten.

Wodurch bekommt die Haut ihre goldbraune Farbe?

Die Mischung aus mildem Currypulver und Paprikapulver gibt der Haut einen warmen, goldbraunen Ton, ohne dass Sie das Hähnchen künstlich färben oder extra anbräunen müssen. Die dunkleren Stellen entstehen dort, wo die Butter karamellisiert. Verwenden Sie geräucherte Paprika, erhalten Sie zusätzlich eine feine Räucher-Note ganz ohne Grill.


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Goldknusprig gebratenes Brathähnchen

Klassisches Brathähnchen die einfachste Art – goldknusprig mit Curry und Paprika

Goldbraun gebratenes ganzes Brathähnchen mit knuspriger Haut, warm gewürzt mit Curry und Paprika, saftiger Brust und zarten Schenkeln. Die einfachste, narrensichere Methode für das perfekte Hähnchen aus dem Ofen mit nur einer Handvoll Gewürzen.
Servings 4 Portionen
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 10 Minuten
Ruhezeit 10 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 35 Minuten

Kochutensilien

  • Auflaufform mit Backpapier ca. 28 × 22 cm (11 × 8½ in)
  • kleine Schüssel für Butter-Gewürz-Mischung
  • Küchenpapier zum Trockentupfen
  • Holzspieß oder Spickbraten-Spieß für Garprobe
  • Tranchier-Messer und Gabel zum Servieren

Zutaten
  

Für das Hähnchen

  • 1 Ganzes Hähnchen (1,4–1,6 kg, küchenfertig; Bio oder Freiland empfohlen)

Für die Curry-Paprika-Würzung

  • 30 g Butter (weich, zimmerwarm; oder 2 EL Olivenöl)
  • 1 TL Meersalz (mittel-grob)
  • 1 TL Currypulver (mild)
  • 1 TL Paprikapulver (edelsüß oder geräucherte Paprika für Räucher-Note)
  • 0,5 TL Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
  • 0,5 TL Knoblauchpulver (optional, für Tiefe)
  • 1 Prise Cayennepfeffer (optional, für Schärfe)

Optional

  • 1 TL Thymian oder Rosmarin (getrocknet; für kräuterige Note)

Anleitungen
 

VORBEREITUNG

  • Den Backofen auf 200 °C (392 °F) Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform mit Backpapier auslegen.
  • Das Hähnchen aus der Verpackung nehmen. Innen und außen mit Küchenpapier gründlich TROCKEN TUPFEN – das ist der wichtigste Schritt für knusprige Haut. Falls noch Innereien drin sind, entnehmen (für Brühe verwenden).
    Klassisches Brathähnchen – die einfachste Art – goldknusprig mit Curry und Paprika

WÜRZ-BUTTER ZUBEREITEN

  • In einer kleinen Schüssel die weiche Butter mit Salz, Currypulver, Paprika, Pfeffer, Knoblauchpulver (falls verwendet), Cayenne (falls verwendet) und Thymian (falls verwendet) zu einer glatten Würz-Butter verrühren.

BUTTER UNTER DIE HAUT (DAS GEHEIMNIS)

  • Mit den Fingern (oder mit einem Esslöffel-Stiel) vorsichtig die Haut über der Brust lösen, sodass eine kleine Tasche zwischen Haut und Fleisch entsteht. Bei den Keulen genauso vorgehen. Vorsichtig – die Haut nicht zerreißen.
  • Etwa die HÄLFTE der Würz-Butter unter die Haut der Brust und Keulen schieben. Mit den Händen von außen leicht verteilen, sodass die Butter unter der Haut gleichmäßig liegt.

AUSSEN EINREIBEN

  • Die zweite Hälfte der Würz-Butter außen auf die ganze Haut auftragen – Brust, Keulen, Flügel. Mit den Händen gut einmassieren, damit die Würzmischung überall haftet. Auch ein wenig in den Bauchhohlraum.

BACKEN

  • Das Hähnchen mit der BRUST NACH OBEN in die Auflaufform setzen. Die Flügel-Spitzen unter dem Hähnchen verstecken (sonst verbrennen sie). Die Keulen mit Küchengarn lose zusammenbinden (optional, für gleichmäßiges Garen).
  • Im vorgeheizten Ofen 60–75 Minuten backen (bei 1,4–1,6 kg Hähnchen). Größere Hähnchen brauchen 80–95 Min. Optional in der Halbzeit das ausgetretene Fett über das Hähnchen löffeln (Bratensaft) – verstärkt die Knusprigkeit der Haut.

GARPROBE

  • Mit einem Holzspieß an der dicksten Stelle der Keule (zwischen Schenkel und Brust) einstechen – der austretende Saft muss KLAR sein, NICHT rosa. Wenn Saft rosa ist, weitere 10 Min im Ofen, erneut prüfen.
    Klassisches Brathähnchen die einfachste Art – goldknusprig mit Curry und Paprika

RUHEN UND SERVIEREN

  • Das Hähnchen aus dem Ofen nehmen, mit Alufolie locker abdecken und 5–10 Min ruhen lassen – das verteilt die Säfte gleichmäßig im Fleisch.
  • Tranchieren: zuerst die Keulen abtrennen, dann die Brust links und rechts vom Brustbein lösen. Auf einer warmen Servierplatte anrichten mit klassischen Beilagen: Salzkartoffeln, Erbsen-Möhren-Gemüse, grüner Salat. Optional ein Glas trockener Weißwein dazu.

Notizen

Tipps:
  • Hähnchen TROCKEN TUPFEN ist das WICHTIGSTE für knusprige Haut.
  • Butter unter die Haut – Brust bleibt saftig, Haut wird knusprig.
  • Geräucherte Paprika gibt extra Räucher-Aroma (spanische geräucherte Paprika).
  • Currypulver = goldgelbe Farbe + subtiles Aroma (nicht zu kräftig).
  • Cayenne sparsam für Schärfe – nur 1 Prise reicht.
  • 200 °C (392 °F) Ober-/Unterhitze ist verlässlicher als Umluft (gleichmäßiger).
  • Flügelspitzen unter dem Hähnchen verstecken – sonst verbrennen sie.
  • 5–10 Min Ruhen lassen – wichtig für saftiges Fleisch.
  • Garprobe: klarer Saft = fertig, rosa Saft = mehr Zeit.
Aufbewahrung:
  • Im Kühlschrank: 3–4 Tage in luftdichter Dose
  • Aufwärmen: Ofen bei 160 °C (320 °F) für 15 Min (nicht Mikrowelle – wird trocken)
  • Reste: Hähnchen-Salat, Hähnchen-Wraps, Hähnchen-Suppe
  • Knochen: für selbstgemachte Hühnerbrühe
Einfrieren:
  • Gekocht: bis 2 Monate (in Portionen)
  • Auftauen über Nacht im Kühlschrank
Variationen:
  • Mit Zitrone und Knoblauch im Bauch – mediterran
  • Mit Bier oder Weißwein in die Form – feuchter Bratensaft
  • Mit Honig-Senf-Glasur in der letzten 15 Min – süß-würzig
  • Mit Kräuter-Butter (Petersilie, Thymian, Schnittlauch) – kräuteriger
  • Mit Bauchhöhle gefüllt (Brot + Wurst + Apfel) – Stuffing-Variante
  • Mit ofengerösteten Kartoffeln und Karotten daneben – komplettes Sonntagsessen
  • Mit Honig + Sojasauce + Ingwer – asiatische Note
  • Mit Buttermilch-Marinade über Nacht – extra saftig
Gewürz-Varianten:
  • Klassisch deutsch: Salz + Pfeffer + Paprika + Knoblauchpulver
  • Mediterran: Oregano + Thymian + Knoblauch + Zitronenschale
  • Cajun: Cayenne + Knoblauch + Oregano + Paprika
  • Asiatisch: Ingwer + Sojasauce + Honig + 5-Spice
  • Indisch: Garam Masala + Kreuzkümmel + Kurkuma + Knoblauch
  • Französisch: Provençalische Kräutermischung + Knoblauch
Beilagen-Klassiker:
  • Salzkartoffeln + Petersilie
  • Pommes frites (Bahn-Stil)
  • Ofenkartoffeln mit Rosmarin
  • Erbsen-Möhren-Gemüse
  • Grüner Salat mit Vinaigrette
  • Coleslaw (amerikanisch)
  • Reis (asiatisch)
  • Brötchen + Salatherz
Anfänger-Tipps:
  • Bei der ersten Zubereitung 60 Min backen, dann prüfen, ggf. 15 Min mehr
  • Fleischthermometer (im dicksten Bereich der Brust) = 75 °C (167 °F) bedeutet fertig
  • Nicht zu klein Hähnchen kaufen (unter 1,2 kg trocknet schnell aus)
  • Über Nacht im Kühlschrank trocknen lassen = noch knusprigere Haut
Anlässe:
  • Klassisches Sonntagsessen mit Familie
  • Erste Festtagsmahlzeit für Anfänger
  • Schnelle Hähnchen-Mahlzeit unter der Woche
  • Geburtstagsfeier (mehrere Hähnchen für Gruppe)
Warum diese Methode funktioniert: Die Butter unter der Haut schmilzt beim Backen und befeuchtet das Brustfleisch von innen – während die Außenhaut bei 200 °C (392 °F) im trockenen Ofen knusprig wird. Curry und Paprika geben der Haut einen warmen, goldbraunen Ton und ein mildes Aroma, ohne dass man färben oder anbräunen muss.

Nährwerte

Serving: 1gCalories: 420kcalCarbohydrates: 1gProtein: 45gFat: 26gSodium: 680mg
Calories: 420kcal
Gericht: Abendessen, Fleischgericht, Hähnchenfleisch, Hähnchengericht, Hauptgericht
Küche: Deutsch, Europäisch, International, Mitteleuropäisch
Ernährungsform: Glutenfrei, Low Carb
Schlagwort: Aus dem Ofen, Brathähnchen, Familienessen, festlich, Ganzjahresrezept, ganzjährig, Gästeessen, glutenfrei, Hähnchengerichte, klassisch, knusprig, Low Carb, proteinreich, saftig, Sonntagsessen, traditionell, Wintergerichte

📌 Für wen ist dieses Rezept ideal? Dieses einfache Brathähnchen ist wie gemacht für alle, die zum ersten Mal ein ganzes Hähnchen braten und sich an eine narrensichere Methode halten möchten. Es eignet sich für das entspannte Sonntagsessen mit der Familie, für alle, die glutenfrei kochen, und für jeden, der ein klassisches Hähnchen ohne lange Marinade und ohne ständiges Danebenstehen auf den Tisch bringen will. Als sättigendes, proteinreiches Hauptgericht braucht es nur wenig aktive Arbeit – das meiste übernimmt der Ofen ganz von allein.

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