Kavala Cookies – Mandelkekse ohne Mehl mit Puderzucker

Griechische Mandelkekse

Weiche, marzipanartige Mandelkekse aus Kavala – ganz ohne Mehl gebacken, hell gehalten und großzügig in Puderzucker gewälzt.

23. Juli 2026
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Kavala Cookies – traditionelle griechische Mandelkekse ohne Mehl mit Puderzucker

Diese Kekse kommen ganz ohne Mehl aus – und schmecken gerade deshalb so intensiv nach Mandel, bleiben innen weich und saftig und verschwinden unter einer dichten, schneeweißen Puderzuckerschicht.

Mehrere Kavala Cookies in Halbmondform auf einer silbernen Platte, jeder mit einer ganzen Mandel und dicker Puderzuckerschicht
Weiche Mandelkekse aus Kavala – jeder in Halbmondform, mit ganzer Mandel und großzügig gepudert

Kavala Cookies, in Griechenland als Koulourakia Kavalas bekannt, sind eine kleine Spezialität aus dem Norden des Landes – aus der Hafenstadt Kavala, die dem Gebäck seinen Namen gab. Es sind weiche, leicht marzipanartige Mandelkekse in der typischen Halbmond- oder Nierchenform, jeder mit einer ganzen Mandel obenauf und einer so dicken Puderzuckerschicht, dass die Kekse aussehen, als hätte es über Nacht geschneit. Was diese Kekse so besonders macht, steht schon in der ersten Zutat: Sie enthalten kein einziges Gramm Mehl. Die Basis sind gemahlene Mandeln, gebunden allein mit Eiweiß. Genau das gibt ihnen den vollen, nussigen Geschmack und die zarte, feuchte Krume – und macht sie ganz nebenbei von Natur aus glutenfrei. In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, worauf es beim Formen, beim hellen Backen und beim doppelten Wälzen im Puderzucker wirklich ankommt, damit Ihre Kavala Cookies genauso weich und schneeweiß werden wie im Original.


Warum diese Mandelkekse ganz ohne Mehl auskommen

Der größte Unterschied zu gewöhnlichem Kleingebäck liegt darin, was hier fehlt: das Mehl. In vielen Keksrezepten sorgt Mehl für Struktur und Bindung, doch bei den Kavala Cookies übernimmt diese Aufgabe die Mandel selbst. Fein gemahlene Mandeln bilden die gesamte Grundmasse, und weil sie viel eigenes Öl mitbringen, bleiben die Kekse innen weich und saftig, statt trocken zu krümeln. Der Geschmack wird dadurch klar und unverfälscht: Man schmeckt Mandel, nichts überdeckt sie, keine mehlige Note dazwischen. Wer schon einmal gutes Marzipan gegessen hat, kennt diese Richtung – nur sind die Kavala Cookies lockerer, luftiger und nicht so kompakt süß.

Dass die Kekse ohne Mehl auskommen, hat noch einen schönen Nebeneffekt: Sie sind von Natur aus glutenfrei. Das ist hier kein mühsam ersetztes Extra und kein Kompromiss mit Spezialmehlen, sondern ergibt sich ganz selbstverständlich aus dem traditionellen Rezept. Wer auf Gluten achtet, kann bei diesen Mandelkeksen also unbesorgt zugreifen – vorausgesetzt, alle verwendeten Zutaten wie der Puderzucker sind ebenfalls sauber glutenfrei, was bei reinem Puderzucker in aller Regel der Fall ist. So verbindet dieses Gebäck etwas, das selten zusammenkommt: eine jahrzehntealte Tradition und eine Eigenschaft, nach der heute viele gezielt suchen.


Das Eiweiß bindet den Teig – ganz ohne Mehl

Wenn kein Mehl im Spiel ist, stellt sich sofort die Frage, was den Teig überhaupt zusammenhält. Die Antwort ist verblüffend einfach: das Eiweiß. Es ist der Klebstoff dieser Kekse. Rühren Sie das Eiweiß nur locker an, gerade so, dass es leicht schaumig wird – es soll ausdrücklich nicht steif geschlagen werden. Ein steifer Eischnee würde Luft in den Teig bringen und die Kekse beim Backen aufgehen und aufreißen lassen; genau das wollen wir hier nicht. Gebraucht wird die klebrige, bindende Kraft des Eiweißes, nicht seine Fähigkeit, Volumen zu machen.

Sobald das locker angeschlagene Eiweiß mit den gemahlenen Mandeln, dem Zucker und einer Prise Salz verknetet wird, entsteht eine feste, leicht klebrige, gut formbare Masse – ähnlich wie Marzipanrohmasse, nur weicher. Diese Masse lässt sich hervorragend in Form bringen, ohne zu zerfallen. Falls Ihnen der Teig einmal zu weich gerät, weil die Eier groß waren, geben Sie einfach ein paar zusätzliche gemahlene Mandeln dazu; ist er zu trocken und bröselig, hilft ein kleiner Spritzer Eiweiß. Sie steuern die Konsistenz also allein über das Verhältnis von Mandeln zu Eiweiß – und haben es damit ganz in der Hand, ohne je zu Mehl greifen zu müssen.

Geformte Kavala Cookies in Halbmondform auf einer silbernen Platte, jeder mit einer eingedrückten ganzen Mandel
Aus der Mandelmasse werden Halbmonde geformt, in die je eine ganze Mandel gedrückt wird

Halbmonde formen und die Mandel eindrücken

Die typische Form der Kavala Cookies ist der kleine Halbmond, manchmal auch als Nierchen oder als etwas dickeres, an den Enden abgerundetes Bögelchen beschrieben. Nehmen Sie von der Masse jeweils ein etwa walnussgroßes Stück, rollen Sie es kurz zwischen den Handflächen zu einer Kugel und formen Sie daraus eine kleine Rolle, die Sie dann leicht zum Halbmond biegen. Perfekte Gleichmäßigkeit ist dabei gar nicht das Ziel – gerade die handgeformte, leicht unregelmäßige Optik gehört zum Charakter dieser Kekse. Wichtiger ist, dass alle Stücke ungefähr gleich groß sind, damit sie später gleichmäßig durchbacken.

In jeden geformten Halbmond drücken Sie nun von oben eine ganze, blanchierte Mandel hinein. Diese Mandel ist mehr als Deko: Sie gibt jedem Keks beim Hineinbeißen einen festen, aromatischen Kern und einen schönen Kontrast zur weichen Krume ringsherum. Drücken Sie die Mandel so weit ein, dass sie fest sitzt und beim Wälzen im Puderzucker nicht abfällt, aber noch deutlich sichtbar aus der Oberfläche schaut. Setzen Sie die Halbmonde mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Weil die Kekse ohne Backpulver und ohne aufgeschlagenes Eiweiß auskommen, laufen sie im Ofen kaum auseinander und behalten ihre Form gut – ein großer Abstand ist also nicht nötig, ein kleiner genügt.


Nur hell backen – niemals bräunen

Hier entscheidet sich, ob Ihre Kavala Cookies gelingen: an der Farbe. Diese Kekse sollen blass bleiben. Sie werden bei mäßiger Hitze von etwa 160 bis 170 °C (320 bis 338 °F) gebacken und dürfen dabei gerade eben durchgaren, aber auf keinen Fall bräunen. Ein klassischer, goldbraun gebackener Keks wäre hier ein Fehler. Zum einen sähe er unter der weißen Puderzuckerschicht später fleckig aus, zum anderen – und das ist der eigentliche Grund – würde er trocken und hart. Die zarte, feuchte Krume, die diese Mandelkekse ausmacht, bleibt nur erhalten, wenn Sie die Kekse hell aus dem Ofen holen.

Rechnen Sie mit ungefähr 15 bis 20 Minuten Backzeit, je nach Größe der Kekse und nach Ihrem Ofen. Orientieren Sie sich nicht an der Uhr allein, sondern an der Optik: Die Oberfläche soll gerade fest werden und trocken wirken, die Unterseite darf höchstens einen Hauch Farbe annehmen. Bleiben die Kekse oben blass und wirken sie an der Oberfläche gesetzt, sind sie fertig – auch wenn sie sich beim Herausnehmen noch etwas weich anfühlen. Genau das sollen sie: Sie festigen sich beim Abkühlen. Wer sie länger im Ofen lässt, in der Hoffnung, sie würden noch fester, bekommt am Ende harte, trockene Kekse statt der weichen, marzipanartigen Krume, die das Original auszeichnet. Im Zweifel gilt bei den Kavala Cookies immer: lieber etwas zu hell als zu dunkel.

Nahaufnahme fertig gebackener Kavala Cookies mit ganzer Mandel, dick in weißem Puderzucker gewälzt
Nur hell gebacken und dann dick gepudert – so bleiben die Mandelkekse innen weich und außen schneeweiß

Auskühlen lassen, bevor es an den Puderzucker geht

Nach dem Backen brauchen die Kekse einen Moment Ruhe. Lassen Sie sie zunächst kurz auf dem Blech anziehen, denn frisch aus dem Ofen sind sie noch sehr weich und würden beim Anheben leicht brechen. Nach ein paar Minuten haben sie sich so weit gefestigt, dass Sie sie vorsichtig auf ein Gitter setzen können. Diese kurze Wartezeit ist kein überflüssiger Schritt, sondern gehört zum Gelingen dazu: Die Krume stabilisiert sich beim Abkühlen, und aus dem weichen, fast noch teigigen Keks wird das zarte, aber tragfähige Gebäck, das man in die Hand nehmen kann.

Für den nächsten Schritt spielt die Temperatur eine wichtige Rolle. Sie werden die Kekse gleich zweimal in Puderzucker wälzen – und der erste Durchgang gelingt am besten, wenn die Kekse noch lauwarm sind. Auf der leicht warmen Oberfläche bleibt der Puderzucker besonders gut haften und legt sich als erste, festsitzende Schicht an. Warten Sie also nicht, bis die Kekse völlig kalt sind, bevor Sie zum ersten Mal wälzen. Für den zweiten Durchgang lassen Sie sie dann vollständig auskühlen – dazu gleich mehr.


Zweimal in Puderzucker wälzen: das Geheimnis der dicken Schicht

Die charakteristische, dicke Puderzuckerschicht, für die die Kavala Cookies so bekannt sind, entsteht nicht durch einmaliges Bestäuben, sondern durch zweimaliges Wälzen. Das ist der entscheidende Kniff. Geben Sie reichlich Puderzucker in eine flache Schale und wälzen Sie die noch lauwarmen Kekse rundherum darin, sodass sie vollständig bedeckt sind. Auf der warmen Oberfläche verbindet sich der erste Puderzucker leicht mit den Keksen und bildet eine haftende Grundschicht. Legen Sie die gewälzten Kekse zurück auf das Gitter und lassen Sie sie nun ganz auskühlen.

Wenn die Kekse vollständig kalt sind, kommt der zweite Durchgang – und der macht den Unterschied zwischen einem leicht bestäubten Keks und dem typischen, schneeweißen Kavala Cookie. Wälzen Sie jeden Keks ein zweites Mal großzügig in frischem Puderzucker. Weil die Oberfläche jetzt kalt und trocken ist, saugt der erste, angefeuchtete Zuckerbelag den neuen Puderzucker nicht mehr auf; stattdessen legt sich eine dichte, pudrige, samtige zweite Schicht darüber, die schön weiß und deutlich sichtbar bleibt. Das Ergebnis ist diese üppige, an frischen Schnee erinnernde Hülle, die man von den echten Kavala Cookies kennt. Ein kleiner Tipp am Rande: Sollten die Kekse nach ein oder zwei Tagen im Behälter etwas von ihrem Weiß verlieren, weil der Zucker leicht einzieht, können Sie sie vor dem Servieren einfach noch einmal frisch mit Puderzucker bestäuben – dann sehen sie wieder aus wie eben gemacht.

Kavala Cookies auf einer silbernen Platte neben einem Glas Milch und ganzen Mandeln
Zu einem Glas Milch oder Kaffee schmecken die gepuderten Mandelkekse am schönsten

Aroma, Rosenwasser und ein Schuss Brandy: die feinen Nuancen

So schlicht die Grundmasse aus Mandeln, Eiweiß und Zucker ist, so viel Spielraum lässt sie beim Aroma. Traditionell bekommt der Teig einen feinen Mandelton, der die gemahlenen Mandeln unterstreicht – ein paar Tropfen Bittermandel- oder Mandelaroma genügen und geben den Kavala Cookies genau die intensive, leicht marzipanartige Note, die man erwartet. Gehen Sie damit sparsam um, denn Bittermandelaroma ist kräftig; ein Zuviel wirkt schnell künstlich. Eine Prise Salz im Teig ist ebenfalls wichtig: Sie hebt den Mandelgeschmack und nimmt der Süße die Spitze, ohne dass man das Salz selbst herausschmeckt.

In vielen Familien im Norden Griechenlands gehört noch ein zweiter, feiner Duft dazu. Ein kleiner Spritzer Rosenwasser gibt den Keksen eine dezent blumige, orientalisch angehauchte Note, wie man sie aus vielen Süßspeisen des östlichen Mittelmeerraums kennt. Andere geben stattdessen einen Schuss Brandy oder – ganz griechisch – einen Löffel Ouzo in den Teig; der Alkohol verfliegt beim Backen fast vollständig und hinterlässt nur ein warmes, rundes Aroma im Hintergrund. Beides ist optional und Geschmackssache. Wer es klassisch und klar mag, bleibt bei Mandel allein; wer den Keksen einen besonderen, festlichen Charakter geben möchte, probiert das Rosenwasser oder den Ouzo. Wichtig ist nur, dass diese Aromen dezent bleiben und die Mandel die Hauptrolle behält – sie ist und bleibt der Star dieser Kekse.


Eine festliche Spezialität aus Kavala

Kavala Cookies sind in ihrer Heimat kein Alltagsgebäck, sondern gehören zu den festlichen Anlässen. In Nordgriechenland reicht man sie zu Feiertagen, zu Taufen und ganz besonders zu Hochzeiten – die weiße Puderzuckerhülle passt sinnbildlich gut zu solchen Festen, und ein Teller voller schneeweißer Mandelkekse macht auf jeder Kaffeetafel etwas her. Dass sie sich gut vorbereiten und einige Tage aufbewahren lassen, macht sie zusätzlich beliebt: Man kann sie in Ruhe im Voraus backen und hat für Gäste immer etwas Feines im Haus.

Serviert werden die Kavala Cookies am liebsten schlicht – zu einer Tasse Kaffee, einem Glas Milch oder, ganz traditionell, zu einem kleinen Glas Likör. Weil sie nicht zu süß und dabei angenehm nussig sind, passen sie zu vielen Gelegenheiten und finden bei Groß und Klein Anklang. Bewahren Sie die fertig gepuderten Kekse in einer gut schließenden Dose auf, am besten mit etwas zusätzlichem Puderzucker zwischen den Lagen; so bleiben sie mehrere Tage weich und schön weiß. Und wenn Sie mögen, gehört ein letzter Griff Puderzucker kurz vor dem Servieren einfach dazu – dann stehen die Kavala Cookies so frisch und festlich auf dem Tisch, wie es sich für dieses kleine Stück griechische Backtradition gehört.

Ordentlich aufgereihte Kavala Cookies in Halbmondform, jeder mit ganzer Mandel und dicker Puderzuckerschicht, von oben fotografiert
In Reihen aufgelegt zeigt sich die typische Halbmondform mit der ganzen Mandel obenauf

Häufige Fragen zu den Kavala Cookies

Sind Kavala Cookies wirklich glutenfrei und ganz ohne Mehl?

Ja. Kavala Cookies werden traditionell ganz ohne Mehl gebacken; die Grundmasse besteht aus gemahlenen Mandeln, die mit Eiweiß gebunden werden. Dadurch sind diese Mandelkekse von Natur aus glutenfrei. Achten Sie nur darauf, dass auch der verwendete Puderzucker glutenfrei ist, dann können Sie die Kekse ohne Bedenken genießen.

Was bindet den Teig der Kavala Cookies, wenn kein Mehl darin ist?

Das übernimmt das Eiweiß. Es wirkt in diesen Mandelkeksen wie ein Klebstoff und hält die gemahlenen Mandeln zusammen. Schlagen Sie das Eiweiß dafür nur locker und schaumig, nicht steif – gebraucht wird seine bindende Kraft, nicht das Volumen eines Eischnees.

Warum darf ich die Kavala Cookies nicht bräunen?

Weil sie sonst trocken und hart werden und unter dem Puderzucker fleckig aussehen. Kavala Cookies sollen hell und blass bleiben. Backen Sie sie bei etwa 160 bis 170 °C (320 bis 338 °F), bis die Oberfläche gerade fest ist – so bleibt die Krume weich und marzipanartig. Im Zweifel lieber etwas zu hell aus dem Ofen holen.

Brauche ich gemahlene oder ganze Mandeln für die Kavala Cookies?

Sie brauchen beides. Gemahlene Mandeln bilden den Teig und geben den Keksen ihren nussigen Geschmack und die weiche Krume. Ganze, blanchierte Mandeln kommen obenauf: Sie werden vor dem Backen in jeden Halbmond gedrückt und sind zugleich Deko und aromatischer Kern.

Warum wälzt man die Kavala Cookies zweimal in Puderzucker?

Das doppelte Wälzen sorgt für die typische dicke, schneeweiße Schicht. Wälzen Sie die Kekse einmal noch lauwarm – dann haftet die erste Zuckerschicht gut – und ein zweites Mal, wenn sie ganz kalt sind. Beim zweiten Durchgang legt sich eine dichte, pudrige Schicht darüber, die weiß und deutlich sichtbar bleibt.

Der Puderzucker meiner Kavala Cookies zieht ein und verläuft – was kann ich tun?

Das ist normal, denn die Mandelkekse geben mit der Zeit etwas Feuchtigkeit ab. Wälzen Sie deshalb erst zum zweiten Mal, wenn die Kavala Cookies vollständig ausgekühlt sind. Verliert der Zucker nach ein, zwei Tagen im Behälter an Weiß, bestäuben Sie die Kekse vor dem Servieren einfach noch einmal frisch mit Puderzucker.

Kann ich die Kavala Cookies mit Rosenwasser oder Ouzo verfeinern?

Ja, das ist sogar traditionell. Ein kleiner Spritzer Rosenwasser gibt eine dezent blumige Note, ein Schuss Brandy oder Ouzo ein warmes Hintergrundaroma; der Alkohol verfliegt beim Backen fast vollständig. Beides ist optional – setzen Sie es sparsam ein, damit die Mandel der klare Hauptgeschmack der Kekse bleibt.

Wie bewahre ich Kavala Cookies auf und wie lange halten sie sich?

Bewahren Sie die Mandelkekse in einer gut schließenden Dose auf, gern mit etwas Puderzucker zwischen den Lagen. So bleiben sie mehrere Tage – etwa eine Woche – weich und aromatisch. Weil sie ohnehin gut haltbar sind, eignen sie sich bestens zum Vorbereiten für Feste und Feiertage.


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Griechische Kavala Cookies aus gemahlenen Mandeln, dick in Puderzucker gewälzt, jeder Keks mit einer ganzen Mandel obenauf

Kavala Cookies – traditionelle griechische Mandelkekse ohne Mehl mit Puderzucker

Weiche, marzipanartige Mandelkekse aus Kavala in Nordgriechenland – ganz ohne Mehl. Gemahlene Mandeln werden mit locker angeschlagenem Eiweiß und Zucker zu einem festen Teig verknetet, zu Halbmonden geformt, mit je einer ganzen Mandel belegt, hell gebacken und zweimal großzügig in Puderzucker gewälzt. Von Natur aus glutenfrei.
Servings 24 Stück
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 18 Minuten
Auskühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 8 Minuten

Kochutensilien

  • Backblech mit Backpapier belegt
  • Rührschüssel zum Verkneten des Mandelteigs
  • Schneebesen oder Gabel zum lockeren Anschlagen des Eiweißes
  • Kuchengitter zum Auskühlen
  • flache Schale zum Wälzen der Kekse im Puderzucker

Zutaten
  

Für den Mandelteig

  • 300 g Mandeln (gemahlen, blanchiert)
  • 150 g Zucker (fein)
  • 2 Eiweiß (von mittelgroßen Eiern; nur locker angeschlagen, nicht steif)
  • 1 Prise Salz
  • 3-4 Tropfen Mandelaroma (Bittermandel- oder Mandelaroma; sparsam)
  • 1 TL Rosenwasser (optional; ersatzweise 1 EL Brandy oder Ouzo)

Zum Belegen & Wälzen

  • 24 Stück Mandeln (ganz, blanchiert; je eine pro Keks)
  • 150 g Puderzucker (reichlich, zum zweimaligen Wälzen)

Anleitungen
 

  • MANDELTEIG KNETEN:
    Den Backofen auf 165 °C (329 °F) Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Das Eiweiß in einer Schüssel nur locker anschlagen, bis es leicht schaumig ist – nicht steif schlagen. Gemahlene Mandeln, Zucker und die Prise Salz zugeben, das Mandelaroma und nach Belieben das Rosenwasser (oder den Brandy bzw. Ouzo) dazugeben und alles zu einer festen, leicht klebrigen, gut formbaren Masse verkneten. Ist der Teig zu weich, ein paar zusätzliche gemahlene Mandeln einarbeiten; ist er zu trocken, einen kleinen Spritzer Eiweiß zugeben.
  • HALBMONDE FORMEN UND MANDEL EINDRÜCKEN:
    Von der Masse jeweils ein etwa walnussgroßes Stück abnehmen, zu einer kleinen Rolle formen und leicht zum Halbmond biegen. So etwa 24 gleich große Halbmonde formen und mit etwas Abstand auf das vorbereitete Blech setzen. In jeden Halbmond von oben eine ganze, blanchierte Mandel drücken, sodass sie fest sitzt, aber noch deutlich sichtbar bleibt.
  • HELL BACKEN:
    Die Kekse im vorgeheizten Ofen bei 165 °C (329 °F) etwa 15 bis 20 Minuten backen. Die Kekse sollen dabei hell und blass bleiben und auf keinen Fall bräunen – nur so bleiben sie innen weich und marzipanartig. Sie sind fertig, sobald die Oberfläche gerade fest und trocken wirkt; sie fühlen sich dann noch etwas weich an und festigen sich beim Abkühlen. Im Zweifel lieber etwas zu hell aus dem Ofen holen.
  • AUSKÜHLEN LASSEN:
    Die Kekse zunächst einige Minuten auf dem Blech anziehen lassen, da sie frisch aus dem Ofen noch sehr weich sind und leicht brechen. Sobald sie sich gefestigt haben, vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen. Für das erste Wälzen sollen die Kekse nur lauwarm, nicht mehr heiß sein.
  • ZUM ERSTEN MAL IN PUDERZUCKER WÄLZEN:
    Reichlich Puderzucker in eine flache Schale geben. Die noch lauwarmen Kekse rundherum darin wälzen, bis sie vollständig bedeckt sind. Auf der warmen Oberfläche haftet diese erste Zuckerschicht besonders gut. Die gewälzten Kekse zurück auf das Gitter legen und vollständig auskühlen lassen.
  • ZUM ZWEITEN MAL WÄLZEN UND SERVIEREN:
    Wenn die Kekse ganz kalt sind, jeden Keks ein zweites Mal großzügig in frischem Puderzucker wälzen. Jetzt legt sich eine dichte, schneeweiße Schicht darüber, die sichtbar bleibt – das ist die typische dicke Puderzuckerhülle der Kavala Cookies. Die fertigen Mandelkekse zu Kaffee, Milch oder einem kleinen Glas Likör servieren. Kurz vor dem Servieren nach Belieben noch einmal frisch mit Puderzucker bestäuben.

Notizen

Tipps für weiche, schneeweiße Kavala Cookies:
  • Das Eiweiß nur locker und schaumig anschlagen, niemals steif – gebraucht wird seine bindende Kraft, nicht das Volumen eines Eischnees.
  • Die Kekse unbedingt nur hell backen und nicht bräunen. Gebräunte Kekse werden trocken und sehen unter dem Puderzucker fleckig aus.
  • Zweimal wälzen ist der Schlüssel zur dicken Schicht: einmal lauwarm, einmal vollständig ausgekühlt.
Aroma-Varianten:
  • Traditionell reicht ein feiner Mandelton aus ein paar Tropfen Bittermandel- oder Mandelaroma.
  • Für eine dezent blumige Note einen kleinen Spritzer Rosenwasser zugeben; für ein warmes Hintergrundaroma einen Schuss Brandy oder Ouzo. Beides sparsam einsetzen, damit die Mandel der Hauptgeschmack bleibt.
Hinweis zur Ernährung:
  • Kavala Cookies enthalten kein Mehl und sind damit von Natur aus glutenfrei, sofern der verwendete Puderzucker ebenfalls glutenfrei ist.
Aufbewahrung:
  • In einer gut schließenden Dose, gern mit etwas Puderzucker zwischen den Lagen, halten sich die Kekse etwa eine Woche weich und aromatisch. Verlieren sie an Weiß, vor dem Servieren noch einmal frisch mit Puderzucker bestäuben.

Nährwerte

Serving: 1gCalories: 130kcalCarbohydrates: 13gProtein: 3gFat: 8gSodium: 10mgFiber: 1gSugar: 12g
Calories: 130kcal
Gericht: Backware, Kekse, Plätzchen
Küche: Europäisch, Griechisch, Mediterran, Südeuropäisch
Ernährungsform: Glutenfrei
Schlagwort: festlich, glutenfreie Kekse, griechische Mandelkekse, Kavala Cookies, Koulourakia Kavalas, Mandelkekse ohne Mehl, Mandelplätzchen mit Puderzucker, nussig, selbstgemacht

📌 Für wen ist dieses Rezept ideal? Für alle, die weiche, intensiv nach Mandel schmeckende Kekse lieben und ein von Natur aus glutenfreies Gebäck ohne Mehl suchen. Die Kavala Cookies eignen sich wunderbar für Feste, Feiertage und die Kaffeetafel – und lassen sich gut vorbereiten, sodass Sie für Gäste jederzeit etwas Besonderes im Haus haben.

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