Ovale Schoko-Pizza mit Schoko-Aufstrich, Himbeeren und Walnüssen – rustikales Dessert aus Kakao-Teig
Stellen Sie sich einen dunklen, schokoladigen Fladen vor, gut zwei Zentimeter hoch, außen leicht knusprig und innen grobporig-luftig, dick mit cremiger Schokolade bestrichen und übersät mit frischen Himbeeren, knackigen Walnüssen sowie hellen Splittern weißer Schokolade. Dazwischen ein paar frische Minzeblätter als grüner Akzent – ein gemütliches Schokoladen-Dessert, das aussieht wie aus einer kleinen italienischen Bäckerei und doch ganz einfach in der eigenen Küche entsteht.
Diese ovale Schoko-Pizza ist eine süße Spielart der römischen Pinsa: ein länglicher, hand-geformter Kakao-Fladen, der nicht rund, sondern bewusst rustikal und ein wenig unregelmäßig daherkommt. Der Trick, der sie von einer gewöhnlichen Pizza unterscheidet, steckt im Ablauf. Der Teig wird zuerst ganz pur gebacken, also ohne jedes Topping, und kommt erst danach an die Reihe, wenn er nur noch lauwarm ist. Dann erst wird die dunkle Schokoladencreme aufgestrichen und alles Frische darübergegeben. So bleibt jede Zutat genau so, wie man sie sich wünscht: die Himbeeren saftig und prall, die Walnüsse knackig und die Schokoladenstücke nur ganz leicht angeschmolzen statt zu einer Pfütze zerlaufen.
Es ist ein Dessert, das mehr nach Genuss als nach Aufwand schmeckt. Sie können es in mundgerechte Stücke schneiden und auf einem Holzbrett anrichten, lässig übereinandergestapelt, oder einen ganzen Fladen in die Tischmitte stellen und jeden selbst zugreifen lassen. Zu einem Espresso oder einer heißen Schokolade wird daraus ein kleiner Nachmittag für sich.

Was diese ovale Pinsa so besonders macht
Auf den Fotos erkennt man sofort die typische Pinsa-Form: länglich-oval und mit den Händen geformt, nicht mit dem Nudelholz glattgerollt. Diese Form ist kein Zufall, sondern Teil des Charmes. Ein längliches Oval lässt sich später wunderbar in Streifen oder schräge Ecken schneiden, was viel ungezwungener wirkt als die klassischen Pizzadreiecke. Und weil der Rand mit den Fingerspitzen gezogen wird, bekommt jeder Fladen seine eigene, leicht wellige Kante – genau diese kleinen Unregelmäßigkeiten lassen ihn so handgemacht und einladend aussehen.
Der eigentliche Unterschied zur herkömmlichen Pizza liegt aber im Timing. Bei einer Salami- oder Margherita-Pizza wandert der Belag mit in den Ofen. Hier dagegen bleibt der Kakao-Fladen beim Backen nackt. Erst wenn er aus dem Ofen kommt und ein paar Minuten abgekühlt ist, wird er belegt. Das hat einen einfachen, aber wichtigen Grund: Schokolade, frische Beeren und Nüsse vertragen die Ofenhitze schlecht. Würden Sie die Himbeeren mitbacken, fielen sie in sich zusammen und gäben ihren Saft ab; die Schokolade würde komplett schmelzen und das knackige Spiel der Texturen ginge verloren. Indem der Belag erst auf den lauwarmen Teig kommt, behält jede Komponente ihren eigenen Charakter, und nur die Restwärme genügt, um die Schokoladenstücke an den Rändern weich werden zu lassen.
Der schokoladige Pinsa-Teig
Das dunkle Fundament dieses Desserts ist ein Hefeteig, dem ungesüßtes Kakaopulver seine warme, tiefbraune Farbe und sein volles Aroma gibt. Erwarten Sie keinen schwarzen Teig: Mit rund 30 Gramm Kakao auf 300 Gramm Mehl liegt der Kakaoanteil bei etwa neun Prozent, und genau diese Braunstufe sehen Sie auch auf den Fotos. Mehr Kakao macht den Fladen zwar dunkler, aber zugleich trockener und herber.
Als Mehl eignet sich ein feines Pizzamehl oder ein spezielles Pinsa-Mehl besonders gut, weil es viel Wasser aufnimmt und dem Teig die charakteristische, luftig-grobporige Krume schenkt.
Einen Punkt sollten Sie dabei nicht unterschätzen: Kakaopulver bindet Flüssigkeit wie ein Schwamm. Ein Kakao-Hefeteig braucht deshalb spürbar mehr Wasser als ein heller Pizzateig, sonst wird er trocken und die Krume dicht und krümelig. Der Teig darf sich nach dem Kneten weich und leicht klebrig anfühlen – das ist kein Fehler, sondern die Voraussetzung für die groben Poren, die man im Anschnitt sieht.
Das Geheimnis eines aromatischen Pinsa-Teigs ist Geduld. Ich lasse ihn am liebsten lange und kühl gehen: über Nacht oder einen ganzen Tag im Kühlschrank, abgedeckt und in Ruhe. Diese langsame Gärung vertieft den Geschmack spürbar, der Kakao wird runder und die Krume saftiger. Wenn die Zeit drängt, reichen auch ein paar Stunden bei Raumtemperatur, doch wer einmal die Übernacht-Variante probiert hat, plant sie beim nächsten Mal gern wieder ein. Wichtig ist nur, dass der Teig wirklich Zeit hatte, sich zu entspannen, bevor Sie ihn von Hand zum Oval ausziehen – ein gut gereifter Teig gibt nach und reißt nicht.
Und noch etwas entscheidet über das Ergebnis: die Dicke. Ziehen Sie jeden Fladen nur auf etwa einen Zentimeter aus, nicht dünner. Im Ofen geht er auf ungefähr das Doppelte auf und ist fertig gut zwei bis zweieinhalb Zentimeter hoch – ein weiches, brotartiges Innenleben mit großen Poren, wie man es vom Fladenbrot kennt. Wer den Teig dagegen dünn ausrollt, bekommt am Ende einen harten Kakao-Cracker, auf dem die Schokoladencreme keinen Halt findet.
Drücken Sie die Luftblasen dabei nicht heraus und lassen Sie das Nudelholz in der Schublade: Die Blasen im Teig sind später genau die Poren, in die die warme Ganache hineinläuft.
Die cremige Schokoladenschicht
Über den lauwarmen Fladen kommt die Seele des Ganzen: eine dunkle Schokoladencreme, die ich am liebsten selbst als Ganache anrühre. Dafür wird Schokolade fein gehackt und mit heißer Sahne und etwas Butter übergossen, kurz stehen gelassen und dann glatt gerührt, bis eine seidige, glänzende Masse entsteht. Ein Spritzer Vanille rundet sie ab. Nach kurzem Abkühlen wird sie schön streichfähig und lässt sich wie ein dickes Frosting auftragen. Diese hausgemachte Variante schmeckt edler und ist deutlich weniger süß als alles aus dem Glas, was hervorragend zu den fruchtig-säuerlichen Himbeeren passt.
Wer es eilig hat oder einfach mag, was Kinder lieben, greift stattdessen zu einem fertigen Schoko-Haselnuss-Aufstrich und streicht ihn direkt auf. Auch das funktioniert wunderbar und ist im Handumdrehen erledigt. Achten Sie in beiden Fällen darauf, einen schmalen Rand frei zu lassen, damit der Fladen eine appetitliche Kruste behält und die Creme nicht über die Kante quillt. Und tragen Sie die Schokolade ruhig großzügig auf.
Gut hundert Gramm pro Fladen, also rund sechs Esslöffel, sind die Menge, die auf den Fotos so satt und glänzend aussieht. Die Ganache aus dem Rezept ergibt etwa 260 Gramm und reicht damit genau für beide Pinsas. Weil der Teig noch lauwarm ist, zieht die Creme ein Stück weit in die offenen Poren – daher der marmorierte Glanz an der Schnittkante.

Frische Himbeeren, Walnüsse und zweierlei Schokolade
Sobald die Schokoladenschicht liegt, beginnt der schönste Teil: das Belegen. Verteilen Sie die Himbeeren großzügig und ganz nach Gefühl über den Fladen, nicht in Reih und Glied, sondern locker gestreut, wie es die italienische Küche liebt. Zwischen die Beeren kommen grob gehackte Walnüsse, die mit ihrem herben Biss einen schönen Kontrast zur süßen Creme setzen. Darüber kommen grobe Splitter weißer Schokolade, die als helle Tupfer leuchten und von der Restwärme nur an den Rändern weich werden. Die Stücke Milchschokolade lege ich dagegen bewusst nicht auf den warmen Fladen, sondern beim Anrichten lose daneben – dort bleiben sie fest und knackig, während sie obenauf schlicht zu einer Pfütze zerlaufen würden. Ein paar frische Minzeblätter zwischen den Komponenten geben den letzten grünen Akzent und einen Hauch Frische, der das Schokoladige angenehm leicht macht.
Wer mag, stäubt zum Schluss noch einen Hauch Puderzucker oder etwas Kakao über das Ganze. Und natürlich darf dieser Belag jederzeit nach Lust und Laune wandern: An Stelle der Himbeeren passen Erdbeeren oder dünne Bananenscheiben ebenso gut, statt Walnüssen können es Pistazien sein, und ein paar Tupfer Mascarpone machen das Dessert noch cremiger. Genau diese Wandelbarkeit macht die ovale Schoko-Pizza zu einem dankbaren Rezept, das sich jeder Jahreszeit und jedem Geschmack anpasst.
Anrichten und servieren
Beim Servieren dürfen Sie ganz nach Stimmung entscheiden. Lässig und modern wirkt es, die fertige Pinsa in mundgerechte Ecken oder Streifen zu schneiden und sie locker übereinanderzustapeln, ein paar zusätzliche Himbeeren und Schokoladenstücke daneben verteilt, das Ganze auf einem Holzbrett oder einem schlichten Keramikteller. So entsteht ganz von selbst dieses gemütliche, einladende Stillleben, das man auf den Fotos sieht. Familiärer geht es zu, wenn der ganze Fladen unzerteilt auf den Tisch kommt und sich jeder selbst ein Stück abschneidet. Und für ein Buffet schneiden Sie die Pinsa schon vorab in kleine Häppchen, die sich gut aus der Hand essen lassen.
Am besten schmeckt dieses Dessert lauwarm, kurz nach dem Belegen, wenn der Teig noch eine Spur Ofenwärme in sich trägt und die weißen Schokoladensplitter gerade beginnen weich zu werden. Dazu passt alles, was zu einem gemütlichen Nachmittag gehört: ein kräftiger Espresso, ein schaumiger Cappuccino oder für die Kinder eine heiße Schokolade. Wer es noch verspielter mag, stellt eine Kugel Vanilleeis oder einen Klecks geschlagene Sahne daneben. Reste halten sich abgedeckt einen Tag im Kühlschrank; lassen Sie sie vor dem Genuss kurz bei Zimmertemperatur stehen, dann schmeckt die Pinsa fast wie frisch. Von der Mikrowelle rate ich ab, denn sie lässt die Schokolade davonschwimmen und macht den Teig zäh. Den rohen, ungebackenen Fladen können Sie übrigens gut vorbereiten und einfrieren – so haben Sie die Basis für ein spontanes Schoko-Dessert immer griffbereit.

Häufige Fragen zur ovalen Schoko-Pizza
Warum wird der Kakao-Fladen zuerst pur gebacken und erst danach belegt?
Der Teig wird ohne Belag vorgebacken, damit er fest und außen leicht knusprig wird, innen aber luftig bleibt. Erst auf den lauwarmen Fladen geben Sie Schokoladencreme, Himbeeren, Walnüsse und Schokoladenstücke. So bleiben die Beeren saftig, die Nüsse knackig und die Schokolade schmilzt nur leicht durch die Restwärme.
Kann ich statt selbst gemachter Ganache einen fertigen Aufstrich nehmen?
Ja, das geht sehr gut. Statt der Ganache aus dunkler Schokolade, Sahne und Butter können Sie einfach einen Schoko-Haselnuss-Aufstrich direkt aus dem Glas verwenden. Die selbst gemachte Ganache ist edler und weniger süß, der fertige Aufstrich spart Zeit – beides schmeckt hervorragend.
Wie dick muss der Fladen ausgezogen werden?
Ziehen Sie jeden Fladen auf etwa einen Zentimeter aus, nicht dünner. Beim Backen geht er auf das Doppelte auf und ist fertig gut zwei bis zweieinhalb Zentimeter hoch, innen weich und grobporig. Ein dünn ausgerollter Teig wird dagegen zu einem harten Kakao-Cracker.
Warum braucht der Kakao-Teig mehr Wasser als ein normaler Pizzateig?
Kakaopulver bindet Flüssigkeit wie ein Schwamm. Deshalb bekommt dieser Teig 240 Milliliter Wasser statt der sonst üblichen Menge. Er darf sich weich und leicht klebrig anfühlen – nur so entsteht die luftige, grobporige Krume.
Warum sollte der Teig nicht zu lange im Ofen bleiben?
Backen Sie den Fladen in 13 bis 15 Minuten, bis er aufgegangen und an den Rändern leicht knusprig ist. Bleibt er zu lange im Ofen, wird der dunkle Kakao bitter. Achten Sie zusätzlich auf den Boden: Durch den Zucker im Teig bräunt er auf dem heißen Stein schneller als bei einer herzhaften Pizza. Innen soll der Teig schön luftig bleiben, deshalb behalten Sie ihn beim Backen im Auge und nehmen ihn lieber etwas früher heraus.
Wie bewahre ich Reste am besten auf?
Reste halten sich abgedeckt etwa einen Tag im Kühlschrank. Lassen Sie die Pinsa vor dem Servieren kurz bei Zimmertemperatur stehen, dann schmeckt sie lauwarm fast wie frisch. Verzichten Sie auf die Mikrowelle, denn sie lässt die Schokolade davonlaufen und macht den Teig zäh.
Kann ich den Belag abwandeln?
Ja, der Belag lässt sich frei variieren. Statt Himbeeren passen Erdbeeren oder dünne Bananenscheiben, statt Walnüssen Pistazien oder gehobelte Mandeln. Auch ein paar Tupfer Mascarpone oder ein Hauch Puderzucker sind eine schöne Ergänzung. Schokoladenstücke, die fest bleiben sollen, legen Sie besser neben den Fladen statt darauf.
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Ovale Schoko-Pizza mit Schoko-Aufstrich, Himbeeren und Walnüssen
Kochutensilien
- Pizzastein oder Backstahl im Ofen mit aufheizen
- Pizzaschieber
- hitzebeständige Schüssel für Ganache
- Geschirrtuch für Teig-Gehzeit
Zutaten
Für den Kakao-Pinsa-Teig (2 ovale Pinsas à 25 cm)
- 300 g Pinsa-Mehl oder Pizza-Mehl Type 00 (neapolitanisches Pizzamehl Tipo 00)
- 30 g Kakao-Pulver (dunkel ungesüßt, Premium-Kakao, ca. 9 % im Teig)
- 240 ml Wasser (lauwarm, ca. 35 °C)
- 2 g Trockenhefe (oder 6 g frische Hefe)
- 40 g Rohrzucker
- 5 g Meersalz
- 2 EL Olivenöl
- 2 EL Mehl (zum Ausziehen und Bestäuben der Fladen)
Für die Schoko-Ganache (oder Schoko-Haselnuss-Aufstrich als Express)
- 150 g Dunkle Schokolade 70% (Premium-Schokolade)
- 80 ml Sahne (Schlagsahne)
- 30 g Butter
- 1 TL Vanille-Extrakt
Für das Topping (auf 2 Pinsas) und zum Anrichten
- 150 g Himbeeren (frisch, ca. 8 Stück je Pinsa, Rest zum Anrichten)
- 4 EL Walnüsse (gehackt)
- 50 g Milchschokolade (in Stücke gebrochen, zum Anrichten daneben)
- 50 g Weiße Schokolade (grob gehackt, grobe Splitter)
- 1 Handvoll Minze-Blätter (frisch zur Garnitur)
- 1 EL Puderzucker (optional zum Bestäuben, alternativ Kakao)
Anleitungen
KAKAO-PINSA-TEIG ZUBEREITEN
- Warmes Wasser, Trockenhefe und Rohrzucker in einer großen Schüssel verrühren und 10 Min stehen lassen, bis sich Bläschen bilden.
- Mehl und dunkles Kakao-Pulver mit Salz in einer separaten Schüssel vermischen. Die Mehl-Kakao-Mischung zum Hefe-Wasser geben und 10 Min mit der Hand oder Küchenmaschine kneten, bis ein geschmeidiger, tiefbrauner Teig entsteht. Der Teig ist weich und leicht klebrig – das gehört so, das Kakao-Pulver bindet einen Teil des Wassers erst nach und nach.
- Olivenöl zum Schluss einarbeiten. In eine geölte Schüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 4 Std bei Raumtemperatur oder optimal 24 Std im Kühlschrank fermentieren lassen.
SCHOKO-GANACHE ZUBEREITEN
- Schokolade fein hacken und in eine hitzebeständige Schüssel geben.
- Sahne und Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, bis die Sahne fast kocht (nicht kochen). Vom Herd nehmen und über die gehackte Schokolade gießen.
- 2 Min stehen lassen, dann mit einem Schneebesen glatt rühren. Vanille-Extrakt einrühren.
- 15 Min bei Raumtemperatur abkühlen lassen, bis die Ganache streichfähig ist. Express: Statt selbst gemachter Ganache 200 g Schoko-Haselnuss-Aufstrich verwenden.
OVALE PINSA FORMEN UND PUR BACKEN
- Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Pizzastein (oder umgedrehtes Backblech) mit aufheizen – mindestens 60 Min.
- Den Kakao-Teig in 2 gleiche Kugeln teilen (je ca. 320 g). Abgedeckt 30 Min ruhen lassen, damit sich der Kleber entspannt.
- Auf bemehlter Fläche mit den Händen jede Kugel zu einem ovalen Fladen ausziehen: ca. 25 cm lang, 15 cm breit und rund 1 cm dick. Nicht dünner ausziehen und nicht mit dem Nudelholz plattdrücken – die Luftblasen im Teig sollen erhalten bleiben, sie ergeben später die grobporige Krume. Die Oberfläche leicht mit Mehl bestäuben.

- Die ovale Pinsa vorsichtig auf den heißen Pizzastein gleiten lassen – ohne jedes Topping. 13-15 Min backen, bis der Fladen deutlich aufgegangen ist, außen fest und leicht knusprig, innen aber luftig-grobporig bleibt. Fertig ist er rund 2 bis 2,5 cm hoch. Nach 10 Min den Boden kontrollieren: Durch den Zucker im Teig bräunt er schneller als bei einer herzhaften Pizza. Nicht überbacken, sonst wird der Kakao bitter.
- Aus dem Ofen nehmen und 5 Min auskühlen lassen – lauwarm, nicht heiß. Heißer Teig würde den Schoko-Aufstrich vollständig schmelzen.
TOPPING AUFTRAGEN UND SERVIEREN
- Pro Pinsa gut 100 g Schoko-Ganache (ca. 6 EL) oder Schoko-Haselnuss-Aufstrich gleichmäßig auf der Oberfläche verstreichen, 1 cm Rand frei lassen. Die Ganache reicht damit genau für beide Fladen. Auf dem lauwarmen Teig zieht sie leicht in die offenen Poren – das gibt den glänzenden, marmorierten Look.
- Frische Himbeeren rustikal verteilen – nicht symmetrisch, sondern italienisch-spontan, ca. 8 Beeren je Pinsa. Gehackte Walnüsse zwischen die Beeren streuen. Zum Schluss die grob gehackte weiße Schokolade als helle Splitter darüberstreuen; die Restwärme lässt sie an den Rändern leicht anschmelzen.

- Frische Minze-Blätter zwischen die Komponenten setzen. Optional einen Hauch Puderzucker oder Kakao über das Ganze stäuben.
- In mundgerechte Stücke schneiden (schräge Ecken oder Streifen). Auf einem Holzbrett oder Keramik-Teller anrichten und die Milchschokoladen-Stücke sowie die restlichen Himbeeren lose danebenlegen – so bleiben sie fest und schmelzen nicht. Lauwarm servieren – mit Espresso, Cappuccino oder einem süßen Spätlese-Wein.
Notizen
Nährwerte
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📌 Für wen ist dieses Rezept ideal? Die ovale Schoko-Pizza im Pinsa-Stil ist ein dankbares Dessert für alle, die Schokolade lieben und es trotzdem gern unkompliziert mögen. Sie passt zum Geburtstagstisch ebenso wie zur gemütlichen Sonntagskaffeerunde, zum Mädelsabend mit Espresso oder zum italienisch angehauchten Themenabend. Auch Kinder freuen sich über die süße Variante, und für ein Dessert-Buffet lässt sie sich bequem in kleine Häppchen schneiden. Wer gern kreativ kocht, findet hier eine charmante Alternative zur runden, flachen Pizza – mit fester Schoko-Basis und frischem, fruchtigem Belag.
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