Mini Cottage Pies aus dem Ofen – Rinderhack-Pies mit knusprigem Mürbeteig-Boden und Kartoffelpüree-Haube

Britische Wohlfühl-Pies

Knusprige Mürbeteig-Böden tragen ein dunkles Rinderhack-Ragout und werden von einer goldbraun überbackenen Cheddar-Kartoffelpüree-Haube gekrönt.

29. August 2026
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Mini Cottage Pies aus dem Ofen – Rinderhack-Pies mit knusprigem Mürbeteig-Boden und Kartoffelpüree-Haube

Stellen Sie sich eine ganze Runde kleiner, handlicher Pies vor: jede auf einem mürben, goldgebackenen Teigboden, belegt mit einem tief gewürzten Rinderhack-Ragout und gekrönt von einer cremigen Kartoffelpüree-Haube, die unter dem geriebenen Cheddar knusprig überbäckt. Auf dem Blick von oben sieht das aus wie eine Reihe winziger Festtags-Türmchen – und genau so schmeckt es auch, wenn Sie eines davon warm in die Hand nehmen und die Gabel hineinsenken.


Wenn man von einem klassischen Cottage Pie spricht, denken die meisten an eine große Auflaufform: unten das Hackragout, oben die Kartoffeldecke, fertig. Diese Variante geht einen charmanten Schritt weiter und verwandelt das Wohlfühlgericht in kleine, einzeln servierbare Pies auf einem eigenen Mürbeteig-Boden. Statt einer großen Auflaufform wandert jedes Pie einzeln aufs Backblech, und am Ende halten Sie eine ganze Runde goldener Häppchen in den Händen. Es ist die Art Gericht, die ein Sonntagsessen zum kleinen Fest macht, ohne dass Sie dafür ein besonderes Können brauchen.

Das Schöne am Mürbeteig-Boden ist, dass er dem vertrauten Cottage Pie eine neue Dimension gibt. Er sorgt für einen knusprigen Kontrast zum saftigen Ragout und zur weichen Püree-Haube und macht aus dem ofenwarmen Löffelgericht ein handliches Stück, das Sie auch vom Teller oder einfach aus der Hand essen können. Genau das sieht man auf den Bildern: Wenn man eines der Pies aufbricht, kommt der mürbe, leicht krümelige Teigboden zum Vorschein, der das dunkle Fleisch und die cremige Kartoffelschicht trägt.

Mini Cottage Pies mit Mürbeteig-Boden und Cheddar-Kartoffelpüree-Haube auf dem Blech
Mini Cottage Pies mit Mürbeteig-Boden und Cheddar-Kartoffelpüree-Haube auf dem Blech

Cottage Pie und Shepherd’s Pie – warum das nicht dasselbe ist

Eine kleine Begriffskunde lohnt sich, weil die beiden Klassiker gern verwechselt werden. Der entscheidende Unterschied steckt im Fleisch: Ein echter Cottage Pie wird mit Rinderhack zubereitet, ein Shepherd’s Pie dagegen mit Lammhack. Der Name verrät die Herkunft – „Shepherd“ ist der Schäfer, und sein Pie trägt folgerichtig Lamm in sich. Das „Cottage“ wiederum war das einfache Landhaus, in dem das günstigere Rindfleisch auf den Tisch kam. Wer also vom Rinderhack-Cottage Pie spricht, meint die mildere, familienfreundlichere Schwester des herzhafteren Lamm-Verwandten.

Unsere Version unterscheidet sich von der klassischen Auflaufform gleich in mehreren Punkten. Zum einen kommt sie ohne Lamm aus und bleibt damit angenehm mild, was sie auch für Kinder attraktiv macht. Zum anderen verstärken ein Schuss Rotwein und ein guter Spritzer Worcestersauce die rindfleischige Tiefe, ohne dass es schwer oder überwürzt wirkt. Und schließlich bekommt jedes einzelne Pie eine Cheddar-Kruste auf der Püree-Haube, die für eine kleine Knusperkrone sorgt. Wenn Sie die traditionelle Lamm-Variante kennenlernen möchten, finden Sie sie als eigenständiges Rezept in unserem Shepherd’s Pie mit cremigem Kartoffelpüree.

Der größte Unterschied zur Auflaufform-Variante ist allerdings der Mürbeteig-Boden. Beim klassischen Cottage Pie gibt es keinen Teig – das Fleisch liegt direkt im Geschirr. Hier dagegen rollen wir einen einfachen Mürbeteig aus, stechen Kreise aus und geben jedem Pie so seinen eigenen knusprigen Unterbau. Das verlängert zwar die Zubereitung um ein paar Minuten, belohnt aber mit einem ganz anderen Esserlebnis: außen mürbe und knusprig, innen saftig und cremig.


Warum ein einfaches Backblech völlig genügt

Viele scheuen sich vor Einzelportionen, weil sie an teure Förmchen denken. Dabei genügt das schlichteste Werkzeug, das ohnehin in jeder Küche steht: ein gewöhnliches Backblech. Die ausgestochenen Teigscheiben werden einfach mit etwas Abstand daraufgelegt, jede bekommt ihre Portion Ragout und Püree – und schon reihen sich zwölf gleichmäßige Türmchen aneinander, wie man auf der Aufnahme von oben gut erkennen kann. Auf dem freien Blech bekommt jedes Pie von allen Seiten Hitze ab, sodass der Boden rundum knusprig wird und die Ränder goldbraun bräunen.

Der praktische Reiz der kleinen Form liegt auf der Hand. Jeder am Tisch bekommt sein eigenes Pie, was beim Servieren einfach eleganter wirkt als das Auslöffeln aus einer großen Form. Außerdem entsteht durch die vielen kleinen Hauben deutlich mehr knusprige Oberfläche pro Portion – und seien wir ehrlich, die goldbraunen Spitzen sind der beste Teil. Wer mag, friert ein paar Pies einzeln ein und hat an einem hektischen Wochentag im Handumdrehen ein warmes Abendessen.

Damit die fertigen Pies später leicht vom Blech gehen, legen Sie es am besten mit Backpapier aus. Nach dem Backen lohnt es sich, die Pies ein paar Minuten ruhen zu lassen, bevor Sie sie mit einem Pfannenwender vorsichtig anheben. So bleibt der mürbe Teigboden heil und bricht nicht, wenn Sie das Pie auf den Teller heben.

Mini Cottage Pies aus dem Ofen – Rinderhack-Pies mit knuspriger Mürbeteig-Schale und Kartoffelpüree-Haube
Mini Cottage Pies aus dem Ofen – Rinderhack-Pies mit knuspriger Mürbeteig-Schale und Kartoffelpüree-Haube

Das Ragout, der Teig und die Haube – worauf es ankommt

Das Herzstück ist das Rinderhack-Ragout. Damit es seine dunkle, runde Tiefe entwickelt, lohnt es sich, das Hack richtig kräftig und in Ruhe anzubraten, bis es krümelig und braun ist. Diese geröstete Kruste ist der eigentliche Geschmacksträger und sollte nicht abgekürzt werden. Anschließend dünsten Karotten, Zwiebel und Sellerie sanft mit – die klassische Gemüsebasis, die der Sauce Süße und Körper verleiht. Ein Löffel Tomatenmark, ein Schuss Rotwein zum Ablöschen und etwas Worcestersauce geben dem Ganzen den unverwechselbaren britischen Charakter. Wichtig ist, dass das Ragout am Ende eingedickt und nicht zu flüssig ist, sonst weicht es den Teigboden auf.

Beim Mürbeteig gilt eine einfache Regel: kühl arbeiten und nicht zu lange kneten. Die kalte Butter wird mit dem Mehl zu Krümeln verrieben, ein Ei und ein wenig kaltes Wasser bringen alles zusammen, und dann darf der Teig im Kühlschrank entspannen. Je weniger Sie ihn bearbeiten, desto mürber und knuspriger wird der Boden später. Wer es eilig hat, greift bedenkenlos zu fertig ausgerolltem Mürbeteig aus dem Kühlregal – das nimmt nichts vom Ergebnis. Der Teig wird ausgerollt, in Kreise gestochen und auf das Blech gelegt; ein schmaler frei bleibender Rand rahmt später das Ragout sauber ein.

Die Kartoffelpüree-Haube schließlich macht aus dem Pie ein kleines Schmuckstück. Mehlig-kochende Kartoffeln sind hier Pflicht, denn festkochende werden glasig und lassen sich schlecht stampfen. Nach dem Kochen dürfen die Kartoffeln kurz ausdampfen, bevor sie mit warmer Milch, Butter und der Hälfte des Cheddars zu einem cremigen, aber standfesten Püree verarbeitet werden. Greifen Sie dabei zum Stampfer oder zur Kartoffelpresse, niemals zum Pürierstab – der schlägt die Stärke auf und macht das Püree leimig. Auf jedes Pie kommt eine kleine Püree-Haube, die Sie mit der Gabel aufrauen, mit dem restlichen Cheddar bestreuen und mit verquirltem Eigelb bepinseln. Genau diese aufgerauten Spitzen werden im Ofen wunderbar goldbraun, wie man auf dem Foto sieht.


Servieren, aufbewahren und für die Woche vorbereiten

Auf dem Tisch machen sich die kleinen Pies fast von allein. Klassisch britisch passen dazu grüne Bohnen oder Erbsen mit etwas Minze und geröstete Karotten, die mit ihrer Süße einen schönen Kontrast zum herzhaften Fleisch bilden. An kühlen Tagen harmonieren sie wunderbar mit geschmortem Rotkohl, im Sommer reicht ein frischer gemischter Salat mit einer leichten Vinaigrette. Wer es ganz nach Pub-Art mag, stellt ein Glas kräftigen Rotwein dazu – auf einem der Bilder steht es nicht zufällig daneben.

Für die Vorratsküche sind diese Pies ein kleiner Glücksfall. Bereits gebacken halten sie sich abgedeckt etwa drei Tage im Kühlschrank und werden am besten wieder im Ofen aufgewärmt, damit der Teigboden knusprig bleibt; in der Mikrowelle würde er weich. Roh fertig montiert lassen sie sich ebenfalls einen Tag im Voraus vorbereiten und am Backtag frisch in den Ofen schieben.

Auch das Einfrieren klappt hervorragend. Roh zusammengesetzte Pies können Sie portionsweise einfrieren und bei Bedarf direkt gebacken auf den Tisch bringen. So haben Sie an einem stressigen Abend in kurzer Zeit ein warmes, selbstgemachtes Essen, das schmeckt, als hätten Sie stundenlang in der Küche gestanden. Genau das macht diese Mini Cottage Pies zum idealen Begleiter für die ganze Woche.

Zwölf Mini Cottage Pies mit goldener Cheddar-Kartoffelpüree-Haube auf dem Backblech von oben
Auf dem Backblech gebacken – zwölf kleine Pies mit knusprigem Teigboden und goldener Püree-Haube.

Häufige Fragen zu Mini Cottage Pies

Was ist der Unterschied zwischen Cottage Pie und Shepherd’s Pie?

Der Unterschied liegt im Fleisch: Cottage Pie wird mit Rinderhack zubereitet, Shepherd’s Pie mit Lammhack. Beide tragen oben eine Kartoffelschicht, sind aber eigenständige Gerichte. Verwenden Sie für diese milde, familienfreundliche Variante reines Rinderhack.

Kann ich fertigen Mürbeteig aus dem Kühlregal verwenden?

Ja, das funktioniert sehr gut und spart Zeit. Rollen Sie den fertigen Teig einfach aus, stechen Sie die Kreise aus und legen Sie sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Geschmacklich und von der Knusprigkeit her ist das Ergebnis dem selbstgemachten Teig sehr nah.

Welche Kartoffeln eignen sich am besten für die Püree-Haube?

Greifen Sie unbedingt zu mehlig-kochenden Kartoffeln wie Annabelle oder Bintje. Festkochende Sorten werden beim Stampfen wachsig und glasig. Stampfen Sie das Püree von Hand oder pressen Sie es durch eine Kartoffelpresse, und verzichten Sie auf den Pürierstab, da dieser das Püree leimig macht.

Wie verhindere ich, dass der Teigboden durchweicht?

Achten Sie darauf, dass das Ragout vor dem Befüllen gut eingedickt und nicht zu flüssig ist. Lassen Sie die Sauce so lange köcheln, bis sie glänzt und am Löffel haften bleibt. Belegen Sie die Böden außerdem erst kurz vor dem Backen, damit der Teig nicht unnötig lange Feuchtigkeit zieht.

Kann ich die Mini Cottage Pies einfrieren?

Ja. Frieren Sie die roh zusammengesetzten Pies portionsweise ein und backen Sie sie bei Bedarf direkt aus dem gefrorenen Zustand etwa 30 bis 35 Minuten bei 180 °C (356 °F). Bereits gebackene Pies halten sich abgedeckt rund drei Tage im Kühlschrank und werden am besten wieder im Ofen aufgewärmt.


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Mini Cottage Pies mit Mürbeteig-Boden und Cheddar-Kartoffelpüree-Haube auf dem Blech

Mini Cottage Pies aus dem Ofen – Rinderhack-Pies

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Kleine handliche Pies mit knusprigem Mürbeteig-Boden, belegt mit reichem Rinderhack-Ragout (Karotten, Sellerie, Erbsen, Rotwein, Worcestersauce) und gekrönt von einer goldbraun überbackenen Cheddar-Kartoffelpüree-Haube. Freistehend auf dem Backblech gebacken, ergibt das Rezept eine ganze Runde britischer Wohlfühl-Häppchen.
Portionen 12 Stück
Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 25 Minuten

Kochutensilien

  • großer Schmortopf (für das Ragout)
  • Kartoffel-Presse oder Stampfer (für das Püree)
  • Backblech (mit Backpapier belegt, für die Mini-Pies)
  • runder Ausstecher (ca. 9-10 cm, für die Teigböden)
  • Nudelholz (zum Ausrollen des Teigs)
  • Spritzbeutel mit Stern-Tülle (optional für die Püree-Haube)

Zutaten
  

Für die Mürbeteig-Böden

  • 300 g Weizenmehl (Type 405) plus etwas zum Ausrollen
  • 150 g Kalte Butter (in Würfeln)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 3 EL Kaltes Wasser (nach Bedarf)
  • 0,5 TL Meersalz

Für das Rinderhack-Ragout

  • 500 g Rinderhack (15-20% Fett)
  • 1 Zwiebel (groß; fein gewürfelt)
  • 2 Karotten (fein gewürfelt)
  • 2 Stangen Sellerie (fein gewürfelt)
  • 2 Knoblauchzehen (gerieben)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 150 ml Rotwein (Shiraz oder Merlot)
  • 300 ml Rinderbrühe
  • 2 EL Worcestersauce (Original Worcestersauce englischer Tradition)
  • 1 EL Mehl (zum Binden)
  • 100 g Grüne Erbsen (TK)
  • 1 EL Thymian (frisch)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Meersalz
  • 0,5 TL Schwarzer Pfeffer

Für die Kartoffelpüree-Decke

  • 800 g Mehlig-kochende Kartoffeln (Annabelle, Bintje)
  • 100 ml Warme Milch
  • 50 g Butter
  • 75 g Cheddar-Käse (englisch reif, gerieben)
  • 25 g Parmesan (gerieben, optional)
  • 1 Eigelb (für goldene Kruste)
  • 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben)
  • 1 TL Meersalz
  • Weißer Pfeffer

Anleitungen
 

MÜRBETEIG-BÖDEN VORBEREITEN

  • Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Die kalte Butter zugeben und mit den Fingerspitzen zu groben Krümeln verreiben. Ei und kaltes Wasser zugeben und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten – nur so lange, bis er zusammenkommt. In Folie wickeln und 30 Min im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5-6 mm dick ausrollen – ein kräftiger Boden trägt die Auflage besser als ein hauchdünner. Mit einem runden Ausstecher (ca. 10 cm) 12 Kreise ausstechen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Bis zum Belegen kühl stellen.

RINDERHACK-RAGOUT ZUBEREITEN

  • Olivenöl in einem großen Schmortopf bei mittel-hoher Hitze erhitzen. Rinderhack zugeben und 10 Min kräftig anbraten, bis es dunkelbraun und krümelig ist. Die tiefe goldbraune Kruste ist hier der Geschmacks-Schlüssel – nicht abkürzen.
  • Zwiebel, Karotten und Sellerie (die klassische britische „Mirepoix“) zugeben und 8 Min weichdünsten. Knoblauch und Tomatenmark einrühren, 2 Min anrösten.
  • Mit Rotwein ablöschen und 3 Min einkochen lassen. Rinderbrühe, Worcestersauce, Mehl, Thymian und Lorbeer zugeben. 25-30 Min sanft köcheln, bis die Sauce eindickt und glänzt.
  • In den letzten 5 Min TK-Erbsen einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lorbeer entfernen.

KARTOFFELPÜREE ZUBEREITEN

  • Kartoffeln schälen und in gleich große Stücke schneiden. In Salzwasser 20 Min weich kochen. Abgießen und 5 Min ausdämpfen lassen – das trocknet die Kartoffeln und macht das Püree luftiger.
  • Durch eine Kartoffel-Presse drücken oder mit einem Stampfer zerdrücken (kein Pürierstab – das macht das Püree gummig). Warme Milch, Butter, 40 g Cheddar (die Hälfte), Muskatnuss, Salz und weißen Pfeffer einrühren.
  • Das Püree soll cremig, aber fest sein – damit es seine Form als Haube auf den Pies hält.

PIES ZUSAMMENSTELLEN

  • Ofen auf 200 °C (392 °F) Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Das Rinderhack-Ragout gleichmäßig auf die 12 vorbereiteten Teigscheiben häufen und leicht andrücken. Rundum einen schmalen Rand frei lassen, damit der Boden knusprig backt und die Ränder golden werden.
  • Das Kartoffelpüree mit einem Spritzbeutel (sternförmige Tülle) oder einem Löffel als kleine Haube auf jede Füllung setzen. Mit einer Gabel die Oberfläche aufrauen – die zerklüfteten Spitzen werden im Ofen besonders knusprig.
  • Mit dem restlichen Cheddar (35 g) bestreuen. Das Eigelb mit 1 EL Wasser vermischen und die Püree-Hauben sowie die Teigränder damit bepinseln – für eine goldene Kruste.

BACKEN UND SERVIEREN

  • Das Backblech in den Ofen schieben und 20 Min bei 200 °C (392 °F) backen, bis Teigrand und Kartoffel-Spitzen goldbraun sind und das Ragout warm durchgegart ist.
    Zwölf Mini Cottage Pies mit goldener Cheddar-Kartoffelpüree-Haube auf dem Backblech von oben
  • Die letzten 3 Min unter den Grill schieben für eine besonders goldbraune Kruste – aufpassen, dass sie nicht verbrennt.
  • Aus dem Ofen nehmen und 5 Min ruhen lassen, damit sich die Pies festigen. Anschließend mit einem Pfannenwender vorsichtig vom Blech heben.
    Mini Cottage Pies aus dem Ofen – Rinderhack-Pies mit knuspriger Mürbeteig-Schale und Kartoffelpüree-Haube
  • Mit frischem Thymian garnieren. Mit grünen Bohnen, gerösteten Karotten oder gemischtem Salat servieren.

Notizen

Cottage Pie vs Shepherd’s Pie: Cottage Pie verwendet RINDERHACK (klassisch), Shepherd’s Pie verwendet LAMMHACK. Sie sind Schwester-Rezepte, nicht dasselbe Gericht.
Teig-Tipp: Den Mürbeteig wirklich kalt verarbeiten und nicht zu lange kneten – so bleibt der Boden nach dem Backen schön mürbe und knusprig. Wer es eilig hat, kann fertig ausgerollten Mürbeteig aus dem Kühlregal verwenden.
Backblech-Tipp: Die Teigscheiben mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen – so zirkuliert die Hitze rundum und die Böden werden gleichmäßig knusprig.
Würzungs-Variante: Mit 1 EL Sojasauce statt Worcestersauce für eine alternative herzhaft-würzige Note. Mit 0,5 TL gerauchtem Paprikapulver für eine rauchige Tiefe.
Kartoffelpüree-Tipp: Mehlig-kochende Kartoffeln (Annabelle, Bintje) sind essentiell – festkochende werden zu wachsig. Nicht mit dem Pürierstab pürieren – das macht das Püree gummig.
Aufbewahrung: Gebackene Pies 3 Tage Kühlschrank, im Ofen bei 160 °C (320 °F) aufwärmen. Roh fertig montiert 2 Tage Kühlschrank oder 3 Monate Tiefkühltruhe. Aus dem Gefrierschrank direkt 30-35 Min bei 180 °C (356 °F) backen.
Varianten: Mit Süßkartoffel-Püree-Haube (modern). Mit Frühlingszwiebeln im Püree (nach Champ-Art). Mit Pilzen im Ragout. Vegetarische Version mit Linsen statt Hack.

Nährwerte

Portion: 1gKalorien: 295kcalKohlenhydrate: 22gEiweiß: 13gFett: 18gNatrium: 430mgBallaststoffe: 2gZucker: 3g
Gericht: Fleischgericht, Gebäck, Hauptgericht, Rindfleisch
Küche: Britisch, Englisch, Westeuropäisch
Schlagwort: Aus dem Ofen, Backblech, britisch, Cottage Pie, Familienessen, Familienrezepte, Hauptgericht, Herbstrezepte, Kartoffeln, Mürbeteig, Rindfleisch, Seelenfutter, Winterrezepte

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📌 Für wen ist dieses Rezept ideal? Mini Cottage Pies sind ideal für Familien-Sonntagsessen, gemütliche Herbst- und Winterabende, britische Themen-Abende und Dinner nach Pub-Art. Sie eignen sich wunderbar für Gäste, weil jeder sein eigenes goldenes Pie bekommt, und ebenso für die Vorratsküche, da sich einzelne Pies einfach einfrieren und später frisch backen lassen. Wer die mildere Rinderhack-Schwester des Shepherd’s Pie kennenlernen möchte, ist hier genau richtig.

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