Veganes Kaki-Parfait im Glas mit Rosmarin und Pekannüssen

Elegantes Herbst-Parfait

Ein elegantes veganes Schichtdessert im Glas: krümelige Pekan-Brösel, luftig aufgeschlagene Kokoscreme und würfelig geschnittene, vollreife Kaki, verfeinert mit einer feinen Rosmarinnote und gerösteten Pekannüssen. Ohne Backen, ohne Sahne und von Natur aus laktosefrei sowie glutenfrei.

3. August 2026
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Veganes Kaki-Parfait im Glas mit Rosmarin und Pekannüssen

Eine ungewöhnliche Kombination im Glas: süße, vollreife Kaki, eine harzig-frische Note Rosmarin und geröstete Pekannüsse, dazu luftig aufgeschlagene Kokoscreme statt Sahne. Dieses vegane Schichtdessert kommt ganz ohne Backen aus und ist im Handumdrehen geschichtet.


Manche Desserts wirken festlich und aufwendig, brauchen dafür aber weder Ofen noch Sahne. Dieses vegane Kaki-Parfait gehört dazu: In durchsichtigen Gläsern schichten sich krümelige Pekan-Brösel, luftig aufgeschlagene Kokoscreme und leuchtend orangefarbene Kaki-Würfel zu feinen Streifen. Eine kleine Prise fein gehackter Rosmarin bringt eine überraschende, harzig-frische Note ins Spiel, und obenauf sorgen ein Rosmarinzweig und geröstete Pekannüsse für den eleganten Auftritt. Alles entsteht ohne Backen, ganz aus pflanzlichen Zutaten und mit natürlicher Süße aus vollreifer Frucht.

Zwei Gläser veganes Kaki-Parfait mit Schichten aus aufgeschlagener Kokoscreme, Pekan-Bröseln und leuchtend orangefarbenen Kaki-Würfeln, garniert mit Rosmarin, daneben ganze Kaki und geröstete Pekannüsse auf hellem Tisch
Zwei Gläser veganes Kaki-Parfait mit Schichten aus aufgeschlagener Kokoscreme, Pekan-Bröseln und leuchtend orangefarbenen Kaki-Würfeln, garniert mit Rosmarin, daneben ganze Kaki und geröstete Pekannüsse auf hellem Tisch

Ein elegantes veganes Herbst-Parfait mit Kaki, Rosmarin und Pekannuss

Das Besondere an diesem Dessert steckt in einer Kombination, die man so selten auf dem Tisch sieht: Kaki, Rosmarin und Pekannuss. Die leuchtend orangefarbene Kaki bringt fruchtige Süße und eine fast honigartige Weichheit mit, die Pekannüsse steuern ein warmes, buttriges Nussaroma und etwas Biss bei, und der Rosmarin legt eine feine, harzig-frische Spur darüber, die überraschend gut zur reifen Frucht passt. Zusammengehalten wird alles von einer luftig aufgeschlagenen Kokoscreme, die im Glas die Rolle der Schlagsahne übernimmt. So entsteht ein Herbst-Parfait, das elegant aussieht, aber mit einfachen Handgriffen gelingt.

Von anderen Ideen der Seite hebt sich dieses Parfait bewusst ab. Das Apfel-Karamell-Parfait im Glas setzt auf die klassische Verbindung von Apfel und Karamell und ist nicht rein pflanzlich, während hier Kaki und Kokoscreme die Hauptrolle spielen. Die Overnight Oats mit Kaki sind ein Frühstück auf Haferflocken-Basis, das über Nacht quillt — dieses Dessert dagegen wird frisch geschichtet und kühl serviert. Und der vegane Beerentart mit Kokoscreme kommt als gebackene Tarte auf den Tisch, während dieses Parfait komplett ohne Ofen auskommt. Der Fokus liegt also klar auf einem: einem geschichteten Kaki-Dessert im Glas mit Rosmarin, Pekannuss und Kokoscreme, ganz ohne Backen.


Aufgeschlagene Kokoscreme statt Sahne — der cremige Kern

Der Kern dieses Desserts ist eine Kokoscreme, die so luftig und standfest wird wie geschlagene Sahne — nur eben ganz pflanzlich. Der Trick dafür beginnt schon am Vortag: Eine Dose Kokosmilch mit hohem Fettanteil kommt ungeöffnet über Nacht in den Kühlschrank. In der Kälte trennt sich der feste, weiße Fettanteil vom flüssigen Kokoswasser und setzt sich oben in der Dose ab. Am nächsten Tag wird die Dose vorsichtig geöffnet, ohne sie zu schütteln, und nur dieser feste Teil abgeschöpft — das dünne Kokoswasser darunter bleibt zurück und wird für die Creme nicht gebraucht.

Der feste Kokosanteil kommt anschließend in eine gut gekühlte Schüssel und wird mit dem Handrührgerät steif geschlagen. Nach kurzer Zeit wird die Masse hell, dick und luftig und zieht weiche Spitzen, ganz ähnlich wie aufgeschlagene Sahne. Damit sie nicht nur cremig, sondern auch fein gesüßt und aromatisch schmeckt, kommen zwei Esslöffel Ahornsirup und ein Teelöffel Vanilleextrakt hinein. Wichtig ist, wirklich nur Vollfett-Kokosmilch zu verwenden: Eine fettarme Sorte enthält zu viel Wasser und lässt sich nicht steif schlagen. Eine kalte Schüssel und ein kaltes Rührgerät helfen zusätzlich, damit die Creme schön standfest bleibt und die Schichten im Glas später sauber tragen.


Sehr reife Kaki wählen — natürliche Süße ohne viel Zucker

Damit das Parfait von Natur aus süß schmeckt, kommt es vor allem auf die Kaki an. Am besten eignen sich sehr reife, weiche Früchte: Sie sind fast honigartig süß und machen zusätzlichen Zucker beinahe überflüssig. Eine vollreife Kaki gibt auf sanften Druck leicht nach, ähnlich wie eine reife Tomate, und ihr Fruchtfleisch ist zart und saftig. Genau diese Weichheit sorgt dafür, dass die orangefarbenen Würfel im Glas mit der luftigen Kokoscreme verschmelzen und das Dessert insgesamt mild und fruchtig wird, ohne dass viel nachgesüßt werden muss.

Beim Einkauf lohnt ein kurzer Blick auf die Sorte. Die Sharonfrucht lässt sich auch schon etwas fester genießen, weil sie kaum herb schmeckt, während die klassische Persimone erst dann mild wird, wenn sie richtig weich und vollreif ist — unreif schmeckt sie herb und pelzig auf der Zunge. Für dieses Parfait sind weiche, ausgereifte Früchte in beiden Fällen die richtige Wahl. Nach dem Waschen wird der Blütenansatz entfernt und das Fruchtfleisch in kleine Würfel geschnitten. Ein Teelöffel Zitronensaft darüber hält die leuchtende Farbe frisch und gibt der Süße einen feinen, lebendigen Kontrast.


Pekannüsse rösten und zu würzigen Bröseln verarbeiten

Die knusprige Grundlage jeder Schicht bilden die Pekan-Brösel, und ihr Geheimnis liegt im kurzen Rösten der Nüsse. In einer trockenen Pfanne ohne Fett werden die Pekannüsse bei mittlerer Hitze geröstet, bis sie fein duften und ihr Aroma sich vertieft. Dabei genügt schon ein aufmerksames Auge und gelegentliches Schwenken, denn Nüsse werden rasch dunkel. Nach dem Abkühlen bekommen sie nussigeres, wärmeres Aroma und einen angenehmen Biss, der sich später deutlich von der weichen Creme und der zarten Frucht abhebt. Ein paar schöne Hälften wandern beiseite, um am Ende obenauf zu glänzen.

Die abgekühlten, gerösteten Pekannüsse werden grob gehackt und mit zerbröselten glutenfreien Keksen vermengt — wer möchte, nimmt statt der Kekse glutenfreie Haferflocken. Ein Esslöffel Ahornsirup und ein Esslöffel weich gewordenes Kokosöl binden die Mischung ganz leicht, sodass eine krümelige Masse entsteht, die im Glas zusammenhält, aber nicht zu einer festen Schicht verklebt. So bleiben die Brösel locker und geben jedem Löffel einen feinen Widerstand. Diese Kombination aus geröstetem Nussaroma und mürbem Keks bildet den herzhaft-süßen Gegenpol zur sahnigen Kokoscreme und zur fruchtigen Kaki.


Rosmarin sparsam einsetzen — die überraschende Note

Der Rosmarin ist die kleine Überraschung dieses Desserts, doch er will mit Bedacht eingesetzt werden. Eine winzige Prise sehr fein gehackter Nadeln genügt, um eine harzig-frische, leicht kräutrige Note über das Parfait zu legen, die erstaunlich gut mit der honigsüßen Kaki harmoniert. Diese feine Prise lässt sich vorsichtig unter die Pekan-Brösel oder unter die Kaki-Würfel mischen, sodass sie beim Löffeln nur zart durchklingt und Neugier weckt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Gerade die Zurückhaltung macht hier den Reiz aus.

Wichtig ist, es mit dem Kraut nicht zu übertreiben. Rosmarin ist intensiv, und zu viel davon würde die feine Frucht und die milde Creme rasch überdecken und leicht seifig wirken. Deshalb bleibt der weitaus größere Teil der Zweige unzerkleinert und dient allein als Deko: Ein hübscher Rosmarinzweig, aufrecht in die oberste Schicht gesteckt, gibt jedem Glas einen eleganten, herbstlichen Auftritt und verströmt beim Servieren einen feinen Duft. So verbindet der Rosmarin Aroma und Aussehen — sparsam im Inneren, dekorativ obenauf.


Drei Gläser veganes Kaki-Parfait nebeneinander mit deutlich sichtbaren Schichten aus Kokoscreme, Pekan-Bröseln und Kaki, jeweils mit Rosmarin garniert, im Hintergrund ein Teller mit frischen Kaki und geröstete Pekannüsse ringsum
In durchsichtigen Gläsern kommen die feinen Streifen aus Pekan-Bröseln, aufgeschlagener Kokoscreme und leuchtenden Kaki-Würfeln besonders schön zur Geltung.

Schichten im Glas — so entstehen die schönen Streifen

Damit das Parfait so appetitlich aussieht wie auf den Bildern, kommt es auf das Schichten an. Am besten eignen sich niedrige, durchsichtige Gläser mit etwa 200 Millilitern Inhalt, in denen die einzelnen Lagen von außen gut zu sehen sind. Den Anfang macht eine Schicht Pekan-Brösel am Boden, darauf folgt eine Lage aufgeschlagene Kokoscreme, die vorsichtig glatt gestrichen wird, dann eine Schicht Kaki-Würfel. Anschließend wiederholen sich die Lagen — Brösel, Kokoscreme, Kaki — bis das Glas gefüllt ist und obenauf eine großzügige Portion Kaki-Würfel liegt.

Ein paar kleine Kniffe sorgen für saubere Streifen. Wer die Kokoscreme in einen Spritzbeutel füllt oder mit zwei Löffeln vorsichtig einsetzt, verteilt sie gleichmäßiger und drückt die darunterliegenden Schichten nicht zusammen. Läuft doch einmal etwas Creme an den Glasrand, lässt sich dieser mit einem Küchentuch sauber abwischen, bevor das Dessert weiterwächst. Die angegebenen Mengen reichen bequem für vier Gläser, sodass jede Portion mehrere Lagen bekommt. So wird jedes Glas zu einem kleinen, festlichen Schichtdessert, das schon vor dem ersten Löffel Appetit macht.


Vorbereiten, kühlen und servieren

Ein großer Vorteil dieses Desserts ist, dass es sich gut vorbereiten lässt. Die gefüllten Gläser kommen abgedeckt für mindestens 20 bis 30 Minuten in den Kühlschrank, damit sich die Schichten setzen und die Kokoscreme fest bleibt. Wer für Gäste plant, kann die Gläser auch einige Stunden im Voraus schichten und kühl stellen — nur die frischen Garnituren sollten erst kurz vor dem Servieren obenauf kommen, damit die Kaki-Würfel leuchtend und der Rosmarinzweig frisch bleiben. So ist die eigentliche Arbeit lange vor dem Essen erledigt.

Serviert wird das Parfait gut gekühlt, direkt aus dem Kühlschrank, garniert mit den beiseitegelegten Kaki-Würfeln, ein paar gerösteten Pekannüssen und je einem Rosmarinzweig. Weil das Dessert ohne tierische Zutaten auskommt und von Natur aus laktosefrei sowie glutenfrei ist, passt es an fast jeden Tisch — als leichter Abschluss eines herbstlichen Menüs, als hübscher Nachtisch für Gäste mit Unverträglichkeiten oder einfach als fruchtiger Löffel zwischendurch. Vier Gläser sind schnell geschichtet, und weil kein Ofen nötig ist, bleibt dieses Kaki-Parfait ein Dessert, das man in der Kaki-Saison gern immer wieder zubereitet.


Mit wenig zugesetztem Zucker, laktosefrei und glutenfrei

Dieses Parfait zeigt, wie wenig zugesetzter Zucker ein Dessert braucht, wenn die Frucht die Hauptarbeit übernimmt. Vollreife Kaki ist so süß, dass zwei Esslöffel Ahornsirup in der Kokoscreme und ein Esslöffel in den Bröseln völlig genügen — die Süße kommt vor allem aus der honigreifen Frucht selbst. Wer weniger Süße mag, nimmt entsprechend weniger Sirup und schmeckt zwischendurch ab; bei besonders reifen Kaki lässt sich der Sirup sogar ganz weglassen, dann trägt allein die Fruchtsüße das Dessert.

Auch bei den übrigen Zutaten bleibt das Dessert unkompliziert an verschiedene Bedürfnisse anpassbar. Die aufgeschlagene Kokoscreme ersetzt Sahne vollständig, sodass das Parfait laktosefrei und rein pflanzlich ist. Für die glutenfreie Variante kommen glutenfreie Kekse oder glutenfreie Haferflocken in die Brösel — beides gibt es fertig zu kaufen. So ist dieses Kaki-Parfait ein dankbares Dessert für vegane, laktosefreie und glutenfreie Ernährung gleichermaßen und beweist ganz nebenbei, dass ein festlicher Nachtisch weder Sahne noch Ofen und nur wenig zugesetzten Zucker braucht.


Kann man das Kaki-Parfait ohne Backen zubereiten?

Ja, dieses Parfait kommt vollständig ohne Ofen aus. Die Kokoscreme wird aufgeschlagen, die Pekannüsse in der Pfanne geröstet und alles anschließend roh im Glas geschichtet. Es muss lediglich kurz kühl stehen, damit sich die Schichten setzen. Damit ist es ein unkompliziertes Dessert, das sich gut vorbereiten lässt.

Welche Kaki eignet sich für das Kaki-Parfait?

Am besten eignen sich sehr reife, weiche Früchte. Die Sharonfrucht schmeckt kaum herb und lässt sich auch etwas fester genießen, während die klassische Persimone erst vollreif und weich mild wird. Wichtig ist, dass das Fruchtfleisch zart und süß ist — unreife Kaki schmeckt herb und pelzig und passt nicht in dieses Dessert.

Wie wird die Kokoscreme fest genug zum Schichten?

Entscheidend ist Kokosmilch mit hohem Fettanteil, die über Nacht kalt gestellt wird. Dabei setzt sich der feste Fettanteil oben ab und wird abgeschöpft; das flüssige Kokoswasser bleibt zurück. Nur dieser feste Teil wird in einer kalten Schüssel steif geschlagen. Eine fettarme Kokosmilch enthält zu viel Wasser und lässt sich nicht aufschlagen.

Passt Rosmarin wirklich zu Kaki im Dessert?

Ja, in kleiner Menge harmoniert die harzig-frische Note des Rosmarins überraschend gut mit der honigsüßen Kaki. Wichtig ist, sparsam zu bleiben: Nur eine winzige Prise sehr fein gehackter Nadeln kommt ins Parfait, damit der Rosmarin die Frucht begleitet und nicht überdeckt. Der Zweig obenauf dient vor allem als Deko und feiner Duft.

Lässt sich das vegane Kaki-Parfait vorbereiten?

Ja, die Gläser lassen sich einige Stunden im Voraus schichten und gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Die frischen Kaki-Würfel, die Pekannüsse und der Rosmarinzweig sollten allerdings erst kurz vor dem Servieren obenauf gesetzt werden, damit die Garnitur leuchtend und frisch bleibt.

Ein Glas veganes Kaki-Parfait mit Schichten aus Pekan-Bröseln, luftig aufgeschlagener Kokoscreme und leuchtend orangefarbenen Kaki-Würfeln, garniert mit einem Rosmarinzweig, vor hellem Hintergrund
Veganes Kaki-Parfait im Glas mit Rosmarin und Pekannüssen

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Veganes Kaki-Parfait im Glas mit Rosmarin und Pekannüssen

Dieses vegane Kaki-Parfait ist ein elegantes Schichtdessert im Glas — ganz ohne Backen, ohne Sahne und von Natur aus laktosefrei sowie glutenfrei. In durchsichtigen Gläsern schichten sich krümelige Pekan-Brösel, luftig aufgeschlagene Kokoscreme und würfelig geschnittene, vollreife Kaki. Für die Creme wird eine Dose Vollfett-Kokosmilch über Nacht kalt gestellt, der feste Teil abgeschöpft und mit etwas Ahornsirup und Vanille steif geschlagen — so wird sie luftig und stabil wie geschlagene Sahne. Eine kleine Prise fein gehackter Rosmarin bringt eine überraschende, harzig-frische Note, geröstete Pekannüsse sorgen für Aroma und Biss. Serviert wird gut gekühlt im Glas, garniert mit Kaki-Würfeln, einem Rosmarinzweig und Pekannüssen.
Servings 4 Gläser
Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 12 Stunden
Gesamtzeit 12 Stunden 55 Minuten

Kochutensilien

  • Handrührgerät oder Küchenmaschine (zum Aufschlagen der Kokoscreme)
  • Pfanne (zum Rösten der Pekannüsse)
  • 4 Gläser à ca. 200 ml (zum Schichten und Servieren, gern durchsichtig)

Zutaten
  

Für die aufgeschlagene Kokoscreme

  • 1 Dose (400 ml) Kokosmilch mit hohem Fettanteil (über Nacht kalt gestellt; nur der feste, oben abgeschöpfte Teil, ca. 250 g)
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 TL Vanilleextrakt

Für die Pekan-Brösel

  • 80 g Pekannüsse (geröstet und gehackt; plus einige zum Garnieren)
  • 80 g glutenfreie Kekse (zerbröselt; alternativ glutenfreie Haferflocken)
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 EL Kokosöl (zum leichten Binden)

Für die Kaki-Schicht

  • 2-3 reife Kaki (Sharonfrucht) (vollreif und weich, in kleine Würfel geschnitten)
  • 1 TL Zitronensaft

Zum Garnieren

  • 1-2 Zweige Rosmarin (ein kleiner Teil sehr fein gehackt, der Rest zum Garnieren)

Anleitungen
 

  • Kokosmilch über Nacht kalt stellen:
    Die ungeöffnete Dose Kokosmilch mit hohem Fettanteil über Nacht in den Kühlschrank stellen.
    Dabei trennt sich der feste, weiße Fettanteil vom flüssigen Kokoswasser und setzt sich oben ab.
    Am nächsten Tag die Dose vorsichtig öffnen, ohne sie zu schütteln, und nur den festen Teil (ca. 250 g) abschöpfen.
    Das wässrige Kokoswasser darunter bleibt zurück und wird für dieses Rezept nicht gebraucht.
  • Kokoscreme aufschlagen:
    Den festen Kokosanteil in eine gut gekühlte Schüssel geben, Ahornsirup und Vanilleextrakt zufügen und mit dem Handrührgerät steif schlagen, bis eine luftige, standfeste Creme entsteht, die weiche Spitzen zieht. Bis zum Schichten kühl stellen.
  • Pekannüsse rösten und Brösel mischen:
    Die Pekannüsse in einer trockenen Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten, bis sie duften, dann abkühlen lassen und grob hacken.
    Einige schöne Hälften zum Garnieren beiseitelegen.
    Die restlichen gehackten Pekannüsse mit den zerbröselten glutenfreien Keksen (oder Haferflocken), dem Ahornsirup und dem weich gewordenen Kokosöl vermengen, bis eine krümelige, leicht zusammenhaltende Masse entsteht.
  • Kaki würfeln:
    Die vollreifen Kaki waschen, den Blütenansatz entfernen und das weiche Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden.
    Mit dem Zitronensaft beträufeln, damit die Farbe frisch bleibt. Einige Würfel für die Garnitur obenauf beiseitelegen.
  • Rosmarin fein hacken:
    Von einem Zweig einige Nadeln abzupfen und sehr fein hacken, sodass ungefähr eine kleine Prise entsteht.
    Diese feine Prise unter die Pekan-Brösel oder vorsichtig unter die Kaki-Würfel mischen — sparsam bleiben, damit die Rosmarinnote nur zart durchklingt.
    Den Rest der Zweige zum Garnieren aufheben.
  • In Gläser schichten:
    Vier durchsichtige Gläser zunächst mit einer Schicht Pekan-Brösel füllen, darauf etwas aufgeschlagene Kokoscreme geben und glatt streichen, dann eine Lage Kaki-Würfel verteilen.
    Die Schichten wiederholen — Brösel, Kokoscreme, Kaki — bis die Gläser gefüllt sind. Den Glasrand bei Bedarf sauber wischen, damit die Streifen klar sichtbar bleiben.
  • Kühlen, garnieren und servieren:
    Die gefüllten Gläser abgedeckt mindestens 20 bis 30 Minuten kalt stellen, damit sich die Schichten setzen.
    Vor dem Servieren mit den beiseitegelegten Kaki-Würfeln, den gerösteten Pekannüssen und je einem Rosmarinzweig garnieren. Gut gekühlt genießen.
    Ein Glas veganes Kaki-Parfait von vorn mit klar sichtbaren Schichten aus Kokoscreme, Pekan-Bröseln und Kaki, obenauf Kaki-Würfel und ein Rosmarinzweig, daneben ein goldener Löffel und geröstete Pekannüsse

Notizen

Vollfett-Kokosmilch über Nacht kühlen: Nur Kokosmilch mit hohem Fettanteil lässt sich aufschlagen. Die Dose muss über Nacht kalt stehen, damit sich der feste Teil oben absetzt. Nur diesen abschöpfen, das flüssige Kokoswasser bleibt zurück.
Sehr reife Kaki verwenden: Vollreife, weiche Kaki (Sharonfrucht) sind von Natur aus süß und machen zusätzlichen Zucker fast überflüssig. Unreife Früchte schmecken herb und eignen sich nicht.
Pekannüsse rösten: Kurzes Rösten in der trockenen Pfanne vertieft das Nussaroma und gibt den Bröseln Biss. Gut abkühlen lassen, bevor sie gehackt werden.
Rosmarin sparsam: Nur eine kleine Prise fein gehackter Rosmarin verwenden — er soll die Kaki nur zart begleiten, nicht überdecken. Der Zweig obenauf ist Deko.
Zuckerarme Variante: Das Parfait kommt mit wenig zugesetztem Ahornsirup aus, die Süße stammt vor allem aus der vollreifen Kaki. Wer noch weniger zusetzen möchte, nimmt bei sehr reifen Früchten entsprechend weniger Sirup oder lässt ihn ganz weg. Für die glutenfreie Zubereitung glutenfreie Kekse oder glutenfreie Haferflocken verwenden.
Vorbereiten: Die Gläser lassen sich einige Stunden im Voraus schichten und gut abgedeckt kühl stellen. Die frischen Garnituren erst kurz vor dem Servieren aufsetzen.

Nährwerte

Serving: 1gCalories: 380kcalCarbohydrates: 28gProtein: 4gFat: 28gSodium: 30mgFiber: 4gSugar: 18g
Calories: 380kcal
Gericht: Abendessen, Desserts
Küche: International, Modern
Ernährungsform: Glutenfrei, Laktosefrei, Vegan, Vegetarisch
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📌 Für wen ist dieses Rezept ideal? Für alle, die ein elegantes, cremiges Dessert ohne Backen und ohne Eismaschine suchen. Ideal für vegane, laktosefreie und glutenfreie Ernährung, für Gäste mit Unverträglichkeiten und für die Kaki-Saison im Herbst, wenn ein leichtes, fruchtiges Schichtdessert im Glas gefragt ist.

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