Rechteckige Blechpizza mit Schinken, Tomaten und roten Zwiebeln
Eine rechteckige Pizza aus der Form, mit Tomatensauce, reichlich geschmolzenem Käse, Schinken, saftigen Tomatenscheiben und roten Zwiebeln – nach dem Backen bestreut mit frischem Thymian und Basilikum.
Diese Blechpizza ist die unkomplizierte, familienfreundliche Schwester der runden Pizza: Statt auf dem Pizzastein wird sie rechteckig in einer Form oder auf dem Blech gebacken, was sie viel einfacher macht – kein Pizzaschieber, keine Akrobatik, einfach den Teig in die Form drücken und belegen. Auf der Tomatensauce schmilzt viel Käse, dazwischen liegen Schinken, saftige Tomatenscheiben und rote Zwiebeln. Erst wenn die Pizza goldgelb aus dem Ofen kommt, streut man frischen Thymian und Basilikum darüber – so bleiben die Kräuter aromatisch und grün, genau wie auf den Fotos. Das Ergebnis ist eine herzhafte, sättigende Pizza, die man bequem in Stücke schneidet und teilt.

Der Teig und das Blech
Die Grundlage ist ein einfacher Hefeteig aus Mehl, lauwarmem Wasser, etwas Hefe, Salz und einem Schuss Olivenöl. Man verknetet ihn, bis er glatt ist, und lässt ihn an einem warmen Ort gehen, bis er sich sichtbar vergrößert hat. Wer mag, lässt ihn für mehr Aroma länger und kühler gehen – nötig ist das aber nicht.
Der Vorteil der Blechpizza: Der Teig muss nicht dünn ausgezogen und übertragen werden. Man drückt ihn einfach in eine geölte rechteckige Form oder auf ein Backblech und zieht ihn bis in die Ecken. So entsteht ein etwas dickerer, fluffiger Boden mit knusprigem Rand – ähnlich einer Pizza in teglia. Das macht das Rezept besonders anfängerfreundlich und ideal, wenn man mehrere Esser satt bekommen möchte.
Tomatensauce, Käse und Belag
Auf den ausgerollten Teig kommt zuerst eine Tomatensauce aus passierten Tomaten mit etwas Olivenöl, Salz und einer Prise Oregano, dünn verstrichen. Darüber wird reichlich Käse verteilt – Mozzarella oder ein gut schmelzender Reibekäse, der die typisch goldene, leicht gebräunte Oberfläche ergibt.
Dann folgt der Belag, so wie ihn die Fotos zeigen: Schinken in Stücken oder Streifen, große Tomaten in Scheiben und eine kleine rote Zwiebel, in Spalten geschnitten. Alles wird mitgebacken: Der Schinken wird warm und leicht knusprig, die Tomatenscheiben werden saftig und nehmen Farbe an, die Zwiebeln werden mild und süß. Wichtig ist, die Tomatenscheiben nicht zu dick zu belegen und sie gut zu verteilen, damit die Pizza nicht zu feucht wird.

Backen und der letzte Schliff
Gebacken wird die Pizza im gut vorgeheizten Ofen bei rund 250 °C (482 °F) – je heißer der Ofen, desto knuspriger der Boden. In etwa 12 bis 18 Minuten (je nach Dicke des Teigs) ist sie fertig: Der Rand ist goldbraun, der Käse geschmolzen und an den Rändern leicht gebräunt, und die Tomatenscheiben haben Farbe genommen.
Der letzte Schliff macht den Unterschied: Frischer Thymian und Basilikum kommen erst nach dem Backen auf die heiße Pizza. Würde man die Kräuter mitbacken, würden sie verbrennen und bitter werden – frisch aufgestreut bleiben sie grün, duftend und aromatisch. Ein Spritzer Olivenöl und etwas Pfeffer runden alles ab. Dann nur noch in Stücke schneiden und warm servieren.
Häufige Fragen zur Blechpizza
Was ist der Vorteil einer Blechpizza gegenüber einer runden Pizza?
Die Blechpizza ist einfacher: Der Teig wird direkt in die Form gedrückt, man braucht keinen Pizzaschieber und keinen Pizzastein. Der Boden wird etwas dicker und fluffiger, der Rand knusprig – und man bekommt mit einem Blech gleich mehrere Esser satt.
Welcher Schinken passt auf die Pizza?
Auf den Fotos liegt heller, gekochter Schinken auf der Pizza, der beim Backen warm und leicht knusprig wird. Sie können ihn nach Geschmack durch luftgetrockneten Schinken ersetzen – diesen legt man dann besser erst nach dem Backen auf, damit er zart bleibt.
Warum kommen Thymian und Basilikum erst nach dem Backen darauf?
Frische Kräuter verbrennen in der Ofenhitze und werden bitter. Streut man sie erst auf die fertige, heiße Pizza, bleiben sie grün und aromatisch und geben dem Gericht seinen frischen Duft.
Wie wird der Boden knusprig und nicht durchgeweicht?
Den Ofen gut vorheizen, die Form ölen, die Tomatensauce nur dünn auftragen und die Tomatenscheiben nicht zu dicht belegen. So bleibt genug Hitze am Boden und überschüssige Feuchtigkeit kann verdampfen.
Kann ich den Belag abwandeln?
Ja, die Blechpizza ist sehr flexibel. Pilze, Paprika, Oliven oder Mais lassen sich gut ergänzen. Wichtig ist nur, wasserreiche Beläge sparsam einzusetzen, damit die Pizza nicht zu feucht wird.
Aufbewahrung
Frisch aus dem Ofen schmeckt die Blechpizza am besten. Reste halten sich abgedeckt ein bis zwei Tage im Kühlschrank. Zum Aufwärmen die Stücke kurz in den heißen Ofen oder in eine Pfanne mit Deckel geben – so wird der Boden wieder knusprig, während er in der Mikrowelle weich würde. Der Hefeteig lässt sich gut vorbereiten und hält im Kühlschrank ein bis zwei Tage; so muss man am Tag des Backens nur noch belegen und in den Ofen schieben.

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Rechteckige Blechpizza mit Schinken, Tomaten und roten Zwiebeln
Kochutensilien
- Rechteckige Backform oder Backblech geölt
- große Schüssel für den Teig
- Messer zum Schneiden von Tomaten und Zwiebel
Zutaten
Für den Pizzateig
- 300 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 190 ml Wasser (lauwarm)
- 5 g Trockenhefe (oder 15 g frische Hefe)
- 1 TL Meersalz
- 2 EL Olivenöl
- 1 TL Zucker (für die Hefe)
Für die Tomatensauce
- 150 g Passierte Tomaten
- 1 EL Olivenöl
- 0,5 TL Oregano getrocknet
- 1 Prise Meersalz
Für den Belag
- 200 g Käse gerieben (Mozzarella oder gut schmelzender Reibekäse)
- 100 g Schinken (gekochter Schinken, in Stücken)
- 2 Tomaten (groß, in Scheiben)
- 1 Rote Zwiebel (klein, in 6 Spalten)
Nach dem Backen
- 2 Zweige Thymian (frisch)
- 1 Handvoll Basilikum (frisch)
- 1 EL Olivenöl (zum Beträufeln)
- Schwarzer Pfeffer
Anleitungen
TEIG ZUBEREITEN
- Lauwarmes Wasser mit Zucker und Hefe verrühren und 10 Min stehen lassen. Mehl, Salz und Olivenöl zugeben und zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat (ca. 1 Std).
FORMEN UND BELEGEN
- Den Backofen auf 250 °C (482 °F) vorheizen. Den Teig in eine geölte rechteckige Form oder auf ein Blech drücken und bis in die Ecken ausziehen.
- Passierte Tomaten mit Olivenöl, Oregano und Salz verrühren und dünn auf dem Teig verstreichen. Den geriebenen Käse darüber verteilen.
- Den Schinken, die Tomatenscheiben und die roten Zwiebelspalten gleichmäßig auf der Pizza verteilen. Die Tomatenscheiben nicht zu dicht legen, damit die Pizza nicht zu feucht wird.
BACKEN UND NACH DEM BACKEN BELEGEN
- Im heißen Ofen bei 250 °C (482 °F) 12–18 Min backen, bis der Rand goldbraun, der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist und die Tomatenscheiben Farbe genommen haben.
- Die Pizza aus dem Ofen nehmen und sofort mit frischem Thymian und Basilikum bestreuen – die Kräuter erst jetzt zugeben, damit sie nicht verbrennen. Mit Olivenöl beträufeln, mit Pfeffer abschmecken, in Stücke schneiden und warm servieren.

Notizen
Nährwerte
📌 Für wen ist dieses Rezept ideal? Diese Blechpizza ist die richtige Wahl für alle, die gern Pizza zu Hause backen, sich aber nicht mit Pizzastein und Schieber abmühen wollen. Sie gelingt zuverlässig auch Anfängern, weil der Teig einfach in die Form gedrückt wird, und sie sättigt eine ganze Familie oder eine kleine Runde von Gästen. Der herzhafte Belag aus Schinken, Tomaten und Zwiebeln kommt bei Groß und Klein gut an, und die getrennt aufgestreuten frischen Kräuter geben ihr den letzten, frischen Pfiff. Wer flexibel kochen möchte, nutzt das Rezept als Grundgerüst und tauscht den Belag nach Vorrat und Geschmack – Pilze, Paprika oder Oliven passen ebenso gut. Vom Familienessen unter der Woche bis zum lockeren Pizza-Abend mit Freunden ist sie immer eine unkomplizierte, beliebte Lösung.
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