Offene Kartoffel-Pasteten mit Speck – rustikales Ofengebäck aus Roggenteig

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Herzhafte offene Pasteten aus Roggen-Weizenteig mit Kartoffeln, Zwiebeln und Speck – rustikales Ofengebäck mit kräftigem Aroma.

25. Januar 2026
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Offene Kartoffel-Pasteten mit Speck – rustikales Ofengebäck aus Roggenteig

Mehr als nur gefülltes Ofengebäck – warum diese Teigtaschen besonders sind

Auf den ersten Blick wirken diese offenen Teigtaschen schlicht. Doch gerade ihre Einfachheit macht den Reiz aus: wenige Zutaten, klare Technik und ein Ergebnis, das sowohl optisch als auch geschmacklich überzeugt. Dieses Rezept zeigt, wie aus alltäglichen Produkten ein rustikales, aber zugleich sehr ausgewogenes Ofengericht entsteht.


Der Schlüssel zur Füllung: Struktur statt Püree

Ein entscheidender Unterschied zu klassischen Kartoffelfüllungen liegt in der Zubereitung der Kartoffeln. Statt sie zu kochen und zu pürieren, werden sie hier in Scheiben geschnitten und vorab in der Pfanne angebraten.

Warum das wichtig ist:

Durch das Anbraten behalten die Kartoffeln ihre Form und entwickeln leichte Röstaromen. Zusammen mit Zwiebeln und Speck entsteht eine Füllung, die beim Essen nicht „breiig“ wirkt, sondern Biss und Struktur hat. Auf den Fotos ist gut zu erkennen, dass sich einzelne Kartoffelschichten klar abzeichnen – genau das sorgt später für ein spannenderes Mundgefühl.

Der Speck bringt dabei nicht nur Würze, sondern auch Fett, das die Kartoffeln aromatisch umhüllt und sie im Ofen vor dem Austrocknen schützt.

Offene Kartoffel-Pasteten mit Speck – rustikales Ofengebäck aus Roggenteig
Offene Kartoffel-Pasteten mit Speck – rustikales Ofengebäck aus Roggenteig

Roggenteig ohne Hefe – rustikal, aber überraschend zart

Das zweite Herzstück des Rezepts ist der ungesäuerte Roggenteig. Roggenmehl verleiht dem Gebäck eine kräftigere Farbe, ein leicht nussiges Aroma und eine angenehm kompakte Struktur. Allein verwendet, könnte Roggen jedoch schnell trocken wirken.

Hier kommt die Dickmilch (oder Buttermilch) ins Spiel:

Sie macht den Teig geschmeidig und weich, obwohl weder Hefe noch Sauerteig verwendet werden. Das Ergebnis ist ein Teig, der sich gut ausrollen lässt, beim Backen stabil bleibt und dennoch zart genug ist, um die saftige Füllung perfekt zu tragen.

Diese Kombination zeigt, dass ein einfacher, nicht fermentierter Teig keineswegs langweilig sein muss.


Kleine Geste, großer Effekt: Butter nach dem Backen

Ein oft unterschätzter, aber entscheidender Schritt folgt direkt nach dem Backen: das Bestreichen mit geschmolzener Butter. Solange die Teigtaschen noch heiß sind, zieht die Butter in die Oberfläche ein.

Das Ergebnis:

  • eine weiche, elastische Kruste statt trockener Ränder
  • ein feiner Glanz
  • und ein rundes, volleres Aroma

Gerade bei Roggenteig ist dieser Schritt essenziell, um die Balance zwischen rustikaler Struktur und angenehmer Zartheit zu halten.


Rustikal, vielseitig, alltagstauglich

Diese offenen Teigtaschen passen zu vielen Gelegenheiten: als herzhaftes Abendessen, als Beilage zu Suppen oder Salaten oder auch kalt am nächsten Tag. Durch die portionierte Form lassen sie sich gut vorbereiten und unkompliziert servieren – ein klarer Vorteil gegenüber großen Aufläufen oder gefüllten Broten.

Offene Kartoffel-Pasteten mit Speck – rustikales Ofengebäck aus Roggenteig
Offene Kartoffel-Pasteten mit Speck – rustikales Ofengebäck aus Roggenteig

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Offene Kartoffel-Pasteten mit Speck – rustikales Ofengebäck aus Roggenteig

Offene Kartoffel-Pasteten mit Speck – rustikales Ofengebäck aus Roggenteig

Rustikale offene Kartoffel-Pasteten aus Roggen-Weizenteig, gefüllt mit gebratenen Kartoffeln, Zwiebeln und Speck – herzhaft, aromatisch und perfekt aus dem Ofen.
Servings 12 Stk.
Gesamtzeit 1 Stunde 30 Minuten

Zutaten
  

Teig:

  • 160 g Weizenmehl (Typ 405 oder 480)
  • 160 g Roggenmehl (Vollkorn)
  • 240 ml Dickmilch oder Buttermilch
  • 1 Prise Salz

Füllung:

  • 1 Zwiebel (große, ca. 150 g)
  • 2 Kartoffeln (groß, ca. 400 g)
  • 100 g Speck oder Bacon
  • 2-3 EL Pflanzenöl
  • Salz (nach Geschmack)
  • schwarzer Pfeffer (nach Geschmack)

Zum Fertigstellen:

  • 30 g Butter (geschmolzen, zum Bestreichen)

Anleitungen
 

  • Teig vorbereiten:
    Weizen- und Roggenmehl in einer Schüssel mischen, Salz hinzufügen.
    Dickmilch einrühren und alles zu einem weichen, glatten ungesäuerten Teig verkneten.
    Die Schüssel abdecken und den Teig 30 Minuten ruhen lassen.
  • Füllung vorbereiten:
    Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden.
    Zwiebel fein würfeln, Speck klein schneiden.
    Zwiebel und Speck in 1 EL Öl bei niedriger Hitze 6–7 Minuten glasig und leicht knusprig braten, dann beiseitestellen.
    In derselben Pfanne weitere 1–2 EL Öl erhitzen und die Kartoffelscheiben bei mittlerer Hitze 10–12 Minuten anbraten, bis sie leicht weich sind.
    Alles vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Teigtaschen formen:
    Den Teig in 12 gleich große Stücke teilen.
    Jedes Stück dünn zu einem Kreis (Ø ca. 12–14 cm / 5–5½ inch) ausrollen.
    Die Kreise auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, die Füllung mittig verteilen.
    Die Ränder nach innen falten und leicht kräuseln, sodass die Mitte offen bleibt und offene Teigtaschen entstehen.
  • Bestreichen & Backen:
    Die Teigtaschen mit geschmolzener Butter bestreichen.
    Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze (≈ 360 °F) ca. 30 Minuten goldbraun backen.
  • Servieren:
    Kurz abkühlen lassen und nach Belieben nochmals mit etwas Butter bestreichen.
    Warm servieren – klassisch zu Tee oder als herzhafte Beilage.
    Offene Kartoffel-Pasteten mit Speck – rustikales Ofengebäck aus Roggenteig
Calories: 215kcal
Gericht: Abendessen, Backware, Beilage, Fleischgericht, Gemüse, Schweinefleisch, Нauptgericht
Küche: Hausmannskost, Osteuropäische
Keyword: aus dem Ofen, Familienessen, gebacken, herbstlich, selbstgemacht, winterlich

📌 Für wen ist dieses Rezept ideal? Diese traditionellen Kalitki sind ideal für alle, die rustikale, herzhafte Küche lieben und traditionelle Rezepte aus Nord- und Osteuropa entdecken möchten. Sie eignen sich perfekt als warmes Abendessen, als herzhafte Beilage zum Tee oder als besonderer Snack für Gäste. Dank des einfachen Teigs und der variablen Füllung lassen sich Kalitki leicht an den eigenen Geschmack anpassen und sind sowohl alltagstauglich als auch festlich.

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