Warum vegane Kichererbsen-Fladen mehr sind als nur eine Tortilla-Alternative
Diese veganen Fladen aus Kichererbsenmehl wirken auf den ersten Blick simpel – und genau darin liegt ihre Stärke. Wenige Zutaten, kurze Zubereitung und trotzdem ein Ergebnis, das sowohl geschmacklich als auch ernährungsphysiologisch überzeugt. Sie passen perfekt in eine moderne, pflanzenbasierte Küche, in der Genuss und Alltagstauglichkeit zusammengehören.
Die Magie der Kichererbsenmehl-Basis
Kichererbsenmehl ist von Natur aus glutenfrei, liefert aber dennoch eine gute Portion pflanzliches Protein und Ballaststoffe. Das macht diese Fladen besonders interessant für alle, die sich bewusst ernähren, Gluten meiden oder einfach nach einer sättigenden Alternative zu klassischen Weizentortillas suchen.
Im Gegensatz zu vielen glutenfreien Mehlen bringt Kichererbsenmehl außerdem einen mild-nussigen Eigengeschmack mit, der hervorragend zu herzhaften Füllungen passt.
Der kleine Trick für mehr Elastizität
Ein häufiger Kritikpunkt bei glutenfreien Fladen ist ihre Brüchigkeit. Hier kommt ein simples, aber wirkungsvolles Detail ins Spiel: Kokosöl direkt im Teig.
Es sorgt dafür, dass die Fladen nach dem Ausbacken flexibel bleiben und sich problemlos rollen oder falten lassen, ohne zu reißen. Genau diese Eigenschaft macht sie ideal für Tacos, Wraps oder gefüllte Fladen.
Ein Spritzer Zitrus macht den Unterschied
Auf den Fotos ist es kein Zufall, dass fast immer Zitrone oder Limette dabei liegt. Ein paar Tropfen frischer Zitronensaft über die fertigen Fladen oder direkt über die Füllung gegeben, heben den Eigengeschmack der Kichererbse deutlich hervor.
Die leichte Säure wirkt wie ein natürlicher Geschmacksverstärker und bringt Frische ins Gericht – besonders in Kombination mit Avocado, Hülsenfrüchten oder veganen Cremes.
Genuss trifft Optik
Goldgelb ausgebackene Fladen, knackiges Gemüse in Rot- und Grüntönen, cremige Saucen – diese Kombination macht das Gericht nicht nur lecker, sondern auch visuell sehr attraktiv.
Gerade für Gäste, Buffets oder entspannte Abende mit Freunden sind diese veganen Tacos ein echter Hingucker: unkompliziert, modern und „instagrammable“, ohne aufgesetzt zu wirken.
Zwei bewährte vegane Füllideen
🌮 Variante 1: The Protein Powerhouse
Kräftig, sättigend und perfekt nach einem langen Tag.
- Basis: Veganer Mayonnaise- oder Cashew-Soße
- Topping: Knusprig geröstete Kichererbsen mit Paprika (Crunch-Effekt)
- Frische: Avocado-Scheiben und feine Radieschen
- Grün: Babyspinat und frischer Thymian
- Finish: Kürbiskerne und Sesam für zusätzliche Textur
👉 Ideal für alle, die ein vollwertiges, proteinreiches veganes Gericht suchen.
🌱 Variante 2: Garden Fresh
Leicht, grün und besonders frisch.
- Basis: Guacamole oder Avocadopüree
- Topping: Brokkoliröschen (kurz blanchiert oder sanft angebraten)
- Frische: Radieschen und fein gehackte Petersilie
- Sauce: Ein Klecks veganer Joghurt oder Skyr für angenehme Säure
👉 Perfekt als sommerliche Mahlzeit oder leichter Lunch.
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Vegane Kichererbsen-Fladen (Socca-Style) für Tacos
Zutaten
- 90 g Kichererbsenmehl
- 170 ml Wasser
- ½ TL Kreuzkümmel (Cumin)
- 2 TL Dill (getrocknet)
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
- 1 TL Kokosöl (flüssig)
- Salz (nach Geschmack)
Anleitungen
- Teig anrühren:Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen.Das Wasser nach und nach einrühren und den Teig mit einem Schneebesen glatt schlagen.Zum Schluss das flüssige Kokosöl unterrühren.👉 Der Teig ist relativ flüssig, ähnlich wie Crêpe-Teig – das ist gewollt.
- Fladen ausbacken:Eine beschichtete Pfanne auf mittlere Hitze erhitzen.Optional dünn mit Öl einfetten (ohne Fett funktioniert ebenfalls, mit Fett werden die Fladen goldener).Jeweils eine kleine Kelle Teig in die Pfanne geben und dünn verstreichen.Von jeder Seite ca. 1–2 Minuten backen, bis sich braune Stellen bilden.
- Warm halten:Die fertigen Fladen auf einen Teller legen und mit einem Küchentuch abdecken, während die restlichen Fladen gebacken werden.

Notizen
📌 Für wen ist dieses Rezept ideal? Diese veganen Kichererbsen-Fladen sind ideal für alle, die sich pflanzlich, glutenfrei oder bewusst gesund ernähren möchten, ohne auf Geschmack und Textur zu verzichten. Das Rezept eignet sich perfekt für den Alltag, schnelle Mittagessen, leichte Abendgerichte oder als kreative Basis für vegane Tacos bei Gästen und Partys. Dank des hohen Anteils an pflanzlichem Protein und Ballaststoffen sind die Fladen sättigend, gut verträglich und vielseitig kombinierbar – von herzhaft bis frisch-leicht. Besonders geeignet ist dieses Gericht für Veganer:innen, Menschen mit Glutenunverträglichkeit, Fitness-orientierte Ernährung sowie alle, die einfache, moderne Rezepte mit wenigen Zutaten schätzen.
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